Pattaya! Die Strände kann man vergessen, es sei denn, man fährt nach Koh Larn raus mit der Fähre. Ansonsten steppt hier der Bär deutlich kräftiger als auf Phuket. Pattaya, das sind schmutzige Parties mit mehreren Teilnehmer(inne)n, lange Züge durch Bars und Puffs, die schon zu früher Uhrzeit anfangen, Shorttimes in Soi 6 und diversen anderen Drecksbars, die Beach (“Bitch-”) road mit Freelancern auf 5 Kilometern, der Walkingstreet und anderen Ecken mit etlichen Gogos, und eben 30.000 Sexworkern. Der größte Puff der Welt halt! Man sollte sich mit den Gegebenheiten abfinden und das beste draus machen, was wahrlich nicht schwerfällt, wenn man kein Kind von Traurigkeit ist, oder an stillere Orte im Land of Smile reisen, wo man sich seine Illusionen und Sicht der Dinge durch die rosarote Brille leichter erhalten kann. Trotzdem gibt es auch hier genug Kameraden, die es nie lernen werden, Stichwort:
“Meine ist anders!”

Gewohnt habe ich wieder im August Suites, superschönes Hotel, bezahlbar, mit superaufmerksamem Service.


Nachts in der Walkingstreet, so benannt, weil ab 5 oder 6 Uhr abends nur noch Fußgänger zugelassen sind. Verkehr findet trotzdem genug statt, die vielen Hühner aus den Gogos gehen nur zu gerne schnell mal mit auf eine Shorttime in eines der ST Hotels oder auch in unser Hotel. Es sind viele wirklich hübsche Hasen dabei.

Tagsüber in Soi 6:

Ich lasse mich von “alten Freundinnen”, mittlerweile fast schon alte Schlachtrösser, nach Strich und Faden verarzten. Die Mädels kennen meine Knöpfe, auf die sie drücken müssen, nur zu genau… nach einer Stunde verlasse ich das Shorttime Zimmer der Bar mit wackeligen Knien und dem Wunsch nach einem Sofa.

Doorgirls in der Walkingstreet, die hier ist ultrasüß und ich könnte ihr die Füße lecken…

…was ich kurz darauf an einem anderen, ebenso süßen Exemplar, der Dame hier mit den Treckerventilen, nachhole, und zwar nicht nur an den Füßen…

…und zur Belohnung darf ich mal hintenrein. Musste sie etwas pushen, aber nach ein paar Minuten ging sie gut mit.

Schon wieder eine Shorttime in Soi 6. Ja, die Schlagzahl in Pattaya ist deutlich höher als auf der geruhsamen Urlaubsinsel, wo man um die Uhrzeit am Beach abhängt. Darum gebe ich im angeblich viel billigeren Pattaya auch immer deutlich mehr Kohle aus als auf Phuket. Es ist ein Dreisatz.

Günstig einkaufen kann man! Einem solchen Koffer würde ich meine Klamotten allerdings lieber nicht anvertrauen. Aber ein paar T-Shirts für den Urlaub und/oder Shorts sind OK. Hab ein paar günstige Nikes geschossen (original). Und die Apothekenpreise… Wahnsinn, und alles ohne Rezept. Aber bitte nicht mit nach Hause nehmen, der heimische Zoll mag das gar nicht!