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    Hoteltipps für Phnom Penh

    Sexurlaub in Kambodscha: ein Fazit

    Erstellt von Admin am 8. Januar 2015

    Kambodscha hat warmherzige und freundliche Bewohner, und die Tempel in Siem Reap sind natürlich eine Sensation. Was sich nebenher im Nightlife abspielt, kann ich leider nur mit „grauenhaft“ bezeichnen. Zudem gibt es immer stärkere Sicherheitsbedenken, leider.

    Ich hoffe mit meinem negativen Statement niemandem auf die Füße zu treten, aber das ist nun mal meine Sicht der Dinge und ich denke die kann ich auch fundiert begründen. Einziger Lichtblick in PNH ist wohl das Cyrcee und ansatzweise das Martinis, alles andere ist dicht. In Siem Reap geht rein gar nichts mehr (eine Handvoll verzickter Freelancer im Mickeys), Snooky ist zum Penner-, Säufer-, Kiffer- (Victory Hill) und Pauschalpärchentreff (Strände) verkommen, der Hafen ist praktisch dicht, was es dort noch gibt ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Freelancerbars keine mehr, Blue Mountain mausetot. Was soll Mann da??

    Hier mein Fazit für Phnom Penh:

    Bevor es gleich nach Siem Reap weiter geht, ziehe ich noch mein ganz persönliches Fazit aus den derzeitigen Gegebenheiten und Veränderungen in Phnom Penh. Das meiste hatte ich ja schon angesprochen, ich versuche es hier mal zusammenzufassen und auf den Punkt zu bringen:

    Ich meine, nur für die Mädels braucht niemand mehr nach Phnom Penh. Wer sich mal die Stadt ansehen will und das andere Klima schnuppern, wird sicher nebenher auch etwas Spaß haben können. Aber mit Pattaya in Thailand oder Angeles City auf den Philippinen ist Phnom Penh überhaupt und absolut gar nicht vergleichbar. Andererseits ist eben auch noch der besondere Charme, das besondere Flair des “alten” PNH verschwunden, es machen sich zunehmend schlechte Sitten und Abzockmentalität breit.

    Die guten, alten “Drecksbars” wie Sophies oder Mikado gibt es nicht mehr, einzige Lichtblicke sind das Cyrcee, aber die haben keine eigenen Zimmer mehr und man muss nach gegenüber in das Pennerhotel. Und das Martini, aber auch hier im Vergleich zu früher eher Tristesse, unfähiges Personal und hohe Preise.

    Jetzt unglaublich viele Bars am Riverside und Umgebung, jedoch alle mega langweilig mit meist alten Frauen die nichts können und Horrorpreise aufrufen. Eine Bar wie die andere. Wenn eine junge, hübsche dabei ist, kneift sie meist schon kichernd die Beine zusammen, wenn man sie mit der Fingerspitze an der Schulter berührt. Und mitgehen tun die oft auch nicht. Preise Short Time ca. 30 + 5 $ Barfine (etwa). Eine zu finden die richtig bläst ist schwierig, Mundschuss erst recht. Auch die alten Frauen machen schon bei der Frage danach große Augen.

    Freelancer am River unfickbar alt und hässlich. Wie die Beachroad in Patty in der letzten Kategorie. Dissen mit Techno und gelangweilten Gesichtern. Die Mädels sind einfach satt, das ist das Problem. Zu viele Sponsoren, Idioten, Alleszahler. Wenn man eine Hübsche sieht hat die ein Moped, ein teures Smartphone und ihren jungen Khmer Stecher auf dem Rücksitz.

    Wenn man mehr Zeit hat kann man Khmers aufreißen, aber das ist ja überall das gleiche. Z.B. auf der Skaterbahn oben in der Mall oder irgendwo auf freier Strecke. Als 14 Tages Touri, vergesst es. Wenn man Glück hat gibt’s hier und da eine Nette aus dem Cyrcee, oder Freelancer nachmittags vom Wat Phnom.

    Massagen in der 63: viele dicht, waren eh nie mein Ding und schon früher mehr Abzocke und ungemütlich als Spaß.

    Viets gibt es praktisch nicht mehr, wenn dann meist im Martini, ein paar scheinen noch aus Tagen des K11/Svay Pak übrig geblieben zu sein, und so sehen die auch aus.

    Siem Reap:


    Mein persönliches Fazit für Siem Reap aus spaßtouristischer Sicht: Grauenvoll, um es mit einem Wort zu sagen. Völlig tot. Keine Massagen mehr, NGOs haben alles dicht gemacht. Es gibt nur noch eine Bar in der Stadt, wo etwa 10 – 15 Freelancer rumturnen – und das war’s! Man muss seine Erwartungen völlig runterschrauben, um hier auch nur mal irgendwie abzuspritzen. KTV, Karaoke und Dissen sind Dummenveranstaltungen. Freelancer oder Spaß in den (BTW oft schlechten) Massagen nicht in Sicht.

    Schaut Euch die Tempel an wenn Ihr mögt, die sind natürlich eine Sensation, und macht einen Ausflug auf den See (muss nicht). Wer daran kein Interesse hat, kann sich Siem Reap schlicht ersparen.

    Sihanouk Ville:

    Fazit Sihanouk Ville: unterirdisch. Die beste Nachricht ist die, dass es am Hafen noch für einen 5er geht. Natürlich keine Top Models, aber immerhin, es geht ja ums Feeling. Aber um einen wegzustecken muss man da nicht extra hin, lohnt nicht. Blue Mountain dicht. KTV und Karaokes mit den üblichen horrenden Preisen. Dissen langweilig. Nachts am Ochheuteal/Serendipity Beach ein oder zwei Bars mit ein paar Freelancern und vielen besoffenen Backpackern. Am Victory Hill nur noch Vollalkis die sich da ausschließlich bis zum Absturz besaufen, Dealer und Kiffer, abgezockte Zicken und ein paar Ladyboys. VÖLLIG runtergekommen.

    Mein abschließendes Fazit Kambodscha:


    Die Frage die sich aufdrängt lautet, warum überhaupt nach Kambodscha fahren? Gut, die Tempel von Angkor sind eine Sensation, aber das ist etwas Spezielles, und wer diesen Reisebericht liest, tut dies normalerweise aus anderen Gründen. Aus spaßtechnischer Sicht ist Kambodscha völlig vernachlässigbar; Thailand und die Philippinen liegen “gleich um die Ecke” und haben das zu bieten, wonach wir suchen, nämlich unkompliziert guten Sex mit netten Mädels zu haben. Ich will die Länder ja erst gar nicht vergleichen, das ist immer unsinnig.

    Und die Infrastruktur: Cambodia ist ein Drittweltland mit allen Nachteilen wie Schmutz und Kriminalität. Dazu sind die Preise inzwischen völlig überteuert, in fast allen Bereichen. Das Essen ist wirklich kein Grund, dieses Land zu bereisen, und die Strände auch nicht. Kurzum, alles ist deutlich besser, billiger und einfacher erreichbar woanders zu bekommen. Es spricht somit gar nichts für dieses Land, um es als Singlemann zu bereisen, im Gegenteil, alles spricht deutlich dagegen.

    Es tut mir auch leid, dass ich keine besseren Nachrichten habe, aber noch einmal, Schönlügen nützt niemandem, im Gegenteil. Das würde nur Enttäuschung produzieren. So aber wird wohl sicher der eine oder andere nach der Lektüre dieses Berichts von einer Reise Abstand nehmen – damit hätte der Bericht ja doch immerhin auch einen guten Zweck erfüllt, nämlich diesen Kollegen lange Gesichter und Enttäuschungen zu ersparen.

    Natürlich ist vieles auch subjektiv, und es steht jedem frei, zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Jedoch glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass bei den wesentlichen hier besprochenen Dingen viel Interpretationsspielraum nach oben bleibt.

    Sicher, wer doch einmal den spezifischen Charme dieses Landes selbst erleben will, und dabei seine Erwartungen an Nightlife & Co. zurückschraubt, kann sehr schöne Momente erleben. Die Menschen in Kambodscha sind doch im Grunde sehr freundlich und offen, was besonders auf die etwas abseits vom Massentourismus gelegenen Gegenden zutrifft. Was mir auch auffiel sind die vielen Kinder, und dass die Khmer mit ihnen wirklich liebevoll umgehen. Entsprechend sieht man oft in lachende Kindergesichter und strahlende Augen, trotz aller Einfachheit im Leben der meisten Einwohner und trotz der Armut. Dort aber, wo die Not so groß ist, dass Hunger herrscht, kommt man leicht ins Grübeln darüber, warum es ihnen so schlecht, und einem selbst so gut geht. So ging es mir jedenfalls.

    Den ausführlichen Bericht findet Ihr hier:

    Abgelegt unter Fragen und Antworten, Kambodscha, Phnom Penh, Siem Reap, Sihanouk Ville | Kommentare deaktiviert für Sexurlaub in Kambodscha: ein Fazit

    Kambodscha: Kien Svay, NAGA Vergnügungspark, Fazit Phnom Penh

    Erstellt von Admin am 22. November 2013

    sexy khmer girl in phnom penh

    Kien Svay

    Eigentlich war es meine Absicht, die alte Stelle mit den Stelzenhauspuffs zu besuchen, auch wenn dort zuletzt schon recht wenig bis nichts abging. Ich mietete also über ein Travel Office einen Wagen mit Fahrer für 40 USD und 8 h. Er meinte, klar, Kien Svay, kenne ich. Aber er kannte nicht die Stelzenhauspuffs, und wir haben sie auch nicht gefunden, trotz langem Suchens und Fragerei.  Schließlich musste ich mich damit begnügen mich von einem Khmer auf seinem Bootchen langweilig über einen kaum Wasser führenden Nebenarm des Mekong staken zu lasen. Die Ufer wurden gesäumt von nach allen Seiten hin offenen “Hütten”, eigentlich eher mit Seegras überdachte Veranden, auf denen sich an den Wochenenden die Städter khmerlike vergnügen,  nämlich mit Essen, Bier, Musik und einer Flasche Schnaps.

    Unterm Strich also wenig ergiebig das ganze. Ich habe mich anschließend noch durch PNH kutschieren lassen um ein paar Orte abzuknipsen und evtl. noch ein paar aktuelle Infos von dem Fahrer zu bekommen. Es erwies sich auch hier, die Jungs reden viel, wissen aber nichts. Von einem Straßenstrich am Wat Phnom hatte er noch nie gehört, dafür meinte er, am Independence Monument würden nachts die Mädels stehen, was eine klare Falschinformation war.

    NAGA Vergnügungspark

    Dem Vergnügungspark, auf den ich aus dem Fenster des Landscape Hotels immer schaute, wollte ich doch auch mal einen Besuch abstatten. Er ist von dort aus natürlich leicht per pedes erreichbar. Wer mit dem Taxi fährt, kann als Fahrtziel das NAGA Casino angeben, denn dieses ist dort gleich gegenüber des Rummel – Eingangs. Wo gezockt wird, sind ATMs natürlich nicht weit. Wer ausgerechnet dort Badelatschen kauft leuchtet mir nicht wirklich ein, ich fand die Auswahl aber kurios genug für ein Foto. Auf der Kirmes sieht man auch abends viele Familien mit ihren kleinen Kids, und auch viele Teenager, die ihr Taschengeld verbraten.

    Das Riesenrad ist ja von weither sichtbar, wenn man davor steht wirkt es gar nicht mehr so groß. Es gibt außerdem eine große Schiffschaukel, und einen “Twister”, in die ich mich nie hineintrauen würde, mir wird schon auf jedem Schiff bei der ersten Welle immer schlecht. Ansonsten die üblichen kurzweiligen Vergnügungsmöglichkeiten und Naschereien.

    Allerdings bin ich dann dummerweise noch in dieses “4D” Kino gegangen, das war verkehrt, aus genannten Gründen. Man zahlt 3 Bucks Eintritt, nimmt auf einer Art Schleudersitz platz und schnallt sich an. Dann geht der Film los, der Sitz bewegt sich ruckartig hin und her, rauf und runter, neigt sich nach allen Seiten. So hat man während des Films das realistische Gefühl, eine wirklich Fahrt zu machen, hier waren es außerirdische Welten und Wesen, denen man begegnete. Es spitzte gelegentlich etwas Wasser, und sehr zur “Freude” der Mädels in ihren kurzen Röcken kam just in dem Moment, als eines der Riesenmonster mit der Zunge in Richtung der Zuschauer züngelte, irgendwo von unten was langes, weiches angezüngelt. Was für ein Geschrei!

    Aber der Film war nicht wirklich gut mit den Bewegungen synchronisiert und die Bewegungen waren zu ruckartig, s.d. mir nach kurzer Zeit richtig übel wurde. Ich dachte schon ich müsste in den Saal kotzen. Zum Glück gab es nach ein paar Minuten eine technische Panne, und ich nutzte die Pause gerade noch rechtzeitig vor dem Wiederanlaufen des Films, es ging noch mal von vorne los, um mich abzuschnallen und vom Acker zu machen. Also so schlecht war mir lange nicht mehr. Ich musste mich erst mal auf eine Bank setzen und Luft holen. Nie wieder betrete ich so ein Teil, mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich nur dran denke, oder drüber schreibe. Ehrlich!!!

    Fazit Phnom Penh

    Bevor es gleich nach Siem Reap weiter geht, ziehe ich noch mein ganz persönliches Fazit aus den derzeitigen Gegebenheiten und Veränderungen in Phnom Penh. Das meiste hatte ich ja schon angesprochen, ich versuche es hier mal zusammenzufassen und auf den Punkt zu bringen:

    Ich meine, nur für die Mädels braucht niemand mehr nach Phnom Penh. Wer sich mal die Stadt ansehen will und das andere Klima schnuppern, wird sicher nebenher auch etwas Spaß haben können. Aber mit Pattaya in Thailand oder Angeles City auf den Philippinen ist Phnom Penh überhaupt und absolut gar nicht vergleichbar. Andererseits ist eben auch noch der besondere Charme, das besondere Flair des “alten” PNH verschwunden, es machen sich zunehmend schlechte Sitten und Abzockmentalität breit.

    Die guten, alten “Drecksbars” wie Sophies oder Mikado gibt es nicht mehr, einzige Lichtblicke sind das Cyrcee, aber die haben keine eigenen Zimmer mehr und man muss nach gegenüber in das Pennerhotel. Und das Martini, aber auch hier im Vergleich zu früher eher Tristesse, unfähiges Personal und hohe Preise.

    Jetzt unglaublich viele Bars am Riverside und Umgebung, jedoch alle mega langweilig mit meist alten Frauen die nichts können und Horrorpreise aufrufen. Eine Bar wie die andere. Wenn eine junge, hübsche dabei ist, kneift sie meist schon kichernd die Beine zusammen, wenn man sie mit der Fingerspitze an der Schulter berührt. Und mitgehen tun die oft auch nicht. Preise Short Time ca. 30 + 5 $ Barfine (etwa). Eine zu finden die richtig bläst ist schwierig, Mundschuss erst recht. Auch die alten Frauen machen schon bei der Frage danach große Augen.

    Freelancer am River unfickbar alt und hässlich. Wie die Beachroad in Patty in der letzten Kategorie. Dissen mit Techno und gelangweilten Gesichtern. Die Mädels sind einfach satt, das ist das Problem. Zu viele Sponsoren, Idioten, Alleszahler. Wenn man eine Hübsche sieht hat die ein Moped, ein teures Smartphone und ihren jungen Khmer Stecher auf dem Rücksitz.

    Wenn man mehr Zeit hat kann man Khmers aufreißen, aber das ist ja überall das gleiche. Z.B. auf der Skaterbahn oben in der Mall oder irgendwo auf freier Strecke. Als 14 Tages Touri, vergesst es. Wenn man Glück hat gibt’s hier und da eine Nette aus dem Cyrcee, oder Freelancer nachmittags vom Wat Phnom.

    down in cambodia reisebericht kambodscha travel report

    Massagen in der 63: viele dicht, waren eh nie mein Ding und schon früher mehr Abzocke und ungemütlich als Spaß.

    Viets gibt es praktisch nicht mehr, wenn dann meist im Martinis, ein paar scheinen noch aus Tagen des K11/Svay Pak übrig geblieben zu sein, und so sehen die auch aus.

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    Phnom Penh: Eine Insel…

    Erstellt von Admin am 19. Oktober 2013

    …nicht mit zwei Bergen, aber immerhin inmitten des Mekong Rivers. Ich lasse mich zum Bootsanleger (Sisowath Quay am Ende des Riverside) fahren und miete nach einigem Handeln ein Boot für eine Fahrt zum Mekong Island. Der Dampfer hat Platz für mehrere Dutzend Personen, ich zahle 40 USD für 3 Stunden. Los geht die Fahrt, vorbei an zwei “richtigen” Flusscruisern, schwimmenden Hotels mit großen Außenfenstern an den Kabinen. Es geht zunächst um die Landzunge herum, dort wo der Tonle Sap River, auf dem wir gestartet sind, in den Mekong fließt. Dann ein Stück flussaufwärts, wir kommen an diversen Booten wie Fähren und Fischern vorbei. Und an den Seezigeunern, die hier just an der Spitze dieser Landzunge eine schwimmende Kolonie gebildet haben. Sie leben auf ihren Booten.

    Auf dem Mekong liegt nun Steuerbord (da wo der Daumen Backbord ist) die Insel. Ich sehe Wellblechhütten, in denen arme Familien sicher mehr schlecht als recht leben, besser gesagt, überleben. Ich denke viele ernähren sich hauptsächlich aus dem Fluss und bestellen vielleicht noch einen kleinen Acker.  Aber es gibt auch welche, die noch nicht einmal eine Wellblechhütte besitzen, sie leben unter Plastikplanen, das Mobiliar besteht aus zusammen gezimmerten Bänken, auf denen der ganze Besitz, es sind meist nur ein paar Töpfe und allernötigster Hausrat, abgestellt ist. Ich werde demütig – und dankbar dafür, dass es mir so gut geht.

    Schließlich legen wir an, ich werde zu einer Kooperative gebracht die Seide selbst herstellt und sie auch verarbeitet. Das meiste wird sicher an Touristen verkauft. Die Leute sind sehr nett und ich bekomme die Produktion ausführlich erklärt, obwohl ich nur ein einzelner Mann bin, der voraussichtlich keinerlei Bedarf an seidenen Tüchern oder Kleidern hat. Ich kaufe schließlich anstandshalber ein Holzamulett für 5 USD – ausnahmsweise ohne zu handeln.

    Wir laufen noch etwas auf der Insel herum, es gibt einen Tempel mit bunten Fresken und Gemälden. Das Langboot der Gemeinde ist in einem überdachten Verschlag untergebracht und wartet auf seinen nächsten Einsatz, der alljährlich zum Wasserfest  im November stattfindet. Dann wechselt der Tonle Sap seine Fließrichtung, freilich erst, nachdem der König ihm das offiziell befohlen hat.

    Die Leute sind wirklich unglaublich nett und freundlich, ständig werde ich gegrüßt. Die Kinder haben ein herzerweichendes Lachen. Überhaupt ist es auffällig in Kambodscha, wie gut die Einwohner mit ihren sehr zahlreichen Kindern umgehen.

    Man will mich zu einem Restaurant führen, wohl in der Hoffnung auf etwas Provision durch den Umsatz, den ich dort generieren könnte. Den Gefallen kann ich dem Skipper leider nicht tun, denn die Hauptstraße wird neu gebaut, ständig kommen fette LKW vorbei und wirbeln eine Menge Staub auf, s.d. man kaum noch Luft bekommt. Nichts für meine Kamera. So breche ich ab und wir treten den Rückweg an.

    Also zurück, vorbei an Fischern und Hütten. Auf Höhe der Seezigeuner hat man interessante Blicke auf das heutige Phnom Penh, es vereinen sich Tradition (Fischer und Seezigeuner), Religion (Tempel und Palast) mit der Moderne (Hochhäuser und große Flussschiffe). Ich sehe das River Front mal von der anderen Seite bzw. von unten. An der befestigten Mole stehen auch heute wieder viele Khmer mit ihren langen Angelrouten, sicher nicht zum Spaß, sondern damit sie und ihre Familien was im Topf haben.

    Bevor wir anlegen sehe ich noch eine dieser stählernen “Zigarren”, das sind die Speedboote, mit denen man von hier nach Siem Reap fahren kann. Nichts für mich, ich bekomme bei der Vorstellung, das Teil könnte leck schlagen oder kentern, Horrorvisionen. Da kommt keiner mehr raus.

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    Video: Warst Du schon einmal in Phnom Penh??

    Erstellt von Admin am 5. Juli 2013

    Unterwegs in Kambodschas Hauptstadt – ein paar Tages- und Nachtaufnahmen…

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