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    Mal ein paar andere Texte

    Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 3

    Erstellt von Admin am 30. April 2009

    9. Tag/2. Teil:

    Immer noch über die erhaltene Abfuhr nachgrübelnd, marschiere ich in den Morgen. Es ist kurz vor fünf Uhr und es ist immer noch eine Menge auf den Strassen von Bangkok los. Da treffe ich sie. Mit einem charmanten Lächeln kommt mir eine süße kleine Thai-Maus mit tiefem Ausschnitt entgegen. Sie hat offensichtlich Silikontitten. Gleichzeitig ist sie so klein und zierlich, dass es sich unmöglich um einen Ladyboy handeln kann. Ich quatsche sie an und lade sie auf einen Drink ein. Sie hat einen – soweit ich das beurteilen kann – einen traumhaften Körper. Lediglich ein Makel fällt mir ins Auge: Sie leidet unter einem relativ ausgeprägten Überbiss (so im Doris Schröder-Köpf-Style). Aber absolute Perfektion langweilt mich ohnehin.

    Sie bestellt ein Heineken, stößt mit mir an und zeigt mir ihr Handy. Als Bildschirmhintergrund ist ein perfekt geformtes nacktes Paar Brüste zu erkennen. Es handelt sich offensichtlich um ihren Vorbau – damit bin ich ihr endgültig verfallen. Ihr Name ist Ann. Ich nehme sie mit auf mein Hotelzimmer. Sie zieht sich aus und präsentiert mir ihren Körper. Würde man in Deutschland ein Mädel mit einer solchen Figur bumsen wollen, müsste man sich an einer Zehnjährigen vergreifen. Ich habe noch nie einen derart gertenschlanken Body gesehen dem gleichzeitig alles krankhaft Magere völlig abgeht. Eine akkurat blankrasierte Muschi unterstreicht ihre kleinmädchenhafte Art. Innerlich entfährt mir ein lauter Jubelschrei: Juhuu, meine erste haarfreie Möse in Thailand.

    Wir duschen gemeinsam. Ich möchte sie am liebsten direkt unter dem lauwarmen Wasserstrahl knallen. Danach nehme ich sie huckepack und werfe sie aufs Bett. Sie lutscht, hungrig schmatzend, meinen Schwanz. Wenige Minuten später ziehe ich mir ein Gummi über und will loslegen.

    Das passiert das Unbegreifliche: Das exzessive Leben der letzten Tage fordert schlagartig seinen Tribut. Aus dem Nichts überkommt mich die tiefe Niedergeschlagenheit, die Sexsüchtige bisweilen überfällt. Ich fühle mich leer und ausgebrannt.

    Üble Gedanken peinigen mich:
    Was mache ich hier eigentlich?
    Welches Ziel verfolge ich überhaupt?
    Versuche ich durch meine Rastlosigkeit und meine Triebhaftigkeit nicht nur krampfhaft, die Leere in meinem Dasein zu überspielen?

    Meine Erektion schrumpft und fällt in sich zusammen. Mit traurigem Blick schaut Ann mich an und fragt mit leiser Stimme: „What can I do for you, boy?“ Sie versucht mich aufzumuntern, indem sie mir ein paar selbstgedrehte Handy-Sexfilme vorspielt. Zu sehen, wie ein 45jähriger, hässlicher Europär mit krummem Riesenschwanz sie knallt, macht mich aber auch nicht wirklich geil. Durch einen mit Vehemenz durchgeführten Handjob entringt sie mir schließlich tatsächlich einen kümmerlichen Samenerguss.

    Danach beweist sie mir, welch unglaubliche Energie in ihrem winzigen Körper steckt. Mit rührender Hingabe widmet sie sich die nächsten drei Stunden ausschließlich meinem Schwanz. Sie spricht mit ihm, streichelt ihn, bläst ihn und tut alles um mich spüren zu lassen: „Es gibt nichts Wichtigeres in meinem Leben als deinen Schwanz.“

    Sie unterbricht ihre aufopferungsvolle Arbeit nur, um gelegentlich mit gespreizten Beinen über meinem Kopf zu tanzen und mir tiefe Einblicke in ihre fleischige Möse zu gewähren. Schließlich hat sie mich soweit: Er steht wieder. Sie setzt sich auf mich und reitet mich auf eine unnachahmlich federleichte Art und Weise. Laut keuchend spritze ich ab. Im Moment der Ejakulation spüre ich all meine Depressionen verfliegen. Ich bin wieder ganz der Alte. Eine Stunde später bumse ich sie heftig und kraftvoll als wäre nichts gewesen.

    Schließlich ist es elf Uhr. Die Sonne knallt. Wir schnappen uns ein Tuk-Tuk und gehen früstücken (Foodland, Sukhumvit Soi 5, warme Küche rund um die Uhr).

    Ich bin glücklich – und ein bisschen verliebt.

    Moinsen,

    da bin ich wieder.

    Seit heute Nacht hat Hamburg mich wieder. Ab sofort gibt es meine Berichte sogar mit ö, ü, ä und ß. Und nein: Ich habe keine Minderjährigen geknallt, nur damit dieser Thread offen bleibt (oder habe ich da was falsch verstanden?).

    Rückflug mit LTU. Superempfehlenswerte Fluglinie: das mieseste Essen, die häßlichsten Stewardessen. Werde mal versuchen, die letzten Tage noch niederzuschreiben. Und danach gibt’s noch ein paar (wenige) Fotos. Vorausgesetzt natürlich, meine Digi-Cam ist bereit mit diesem Kack-Apple hier zu kommunizieren. Zur Abwechslung sind sogar mal Bildern von Bangkok dabei – habe die Taxifahrt zum Flugafen sinnvoll genutzt.

    10. Tag:

    Ich wache auf. Es ist 20 Uhr. Ann liegt neben mir. Ich stupse sie. Sie schaut mich verschlafen an. Dann kriecht sie unter die Decke und bläst mir einen. Schließlich schleppe ich mich ins Bad, mache mich ausgehfertig und verschwinde. Nach einer ausgiebigen Thai-Massage nehme ich mir ein Taxi in die Sarasin Road. Dort besuche ich das Brown Sugar – eine Blüs- und Jazz-Bar.

    Ein seltsames Gefühl: Nach zehn Tagen der erste normale Laden. Keine Ladies die einen anquatschen, kein Table-Dancing, kein Hormonstau. Stattdessen feine Live-Musik. Gegen 1 Uhr verschwinde ich und treffe mich mit Ann. Wir verabreden uns zum Abendessen in die Sukhumvit Road. Dort sitzen wir an der Strasse und futtern. Ich bin in einer sehr entspannten und freundlichen Stimmung: Wir sitzen im Freien, es ist mitten in der Nacht, das Leben tobt und wir schlürfen Suppe mit Nudeln und Fischbällen (umgerechnet 50 Cent teuer).

    Danach geht‘s ins Hotel. Ich bombe mir zwei Caverta und habe einen Riesenständer – gefühlte 2,8 Meter lang. Läge nicht dieses zauberhafte Wesen neben mir, würde ich mit meinem kleinen Freund wahrscheinlich Löcher in die Hotelwände rammen. Ich fühle mich potent wie ein Stier – nur das komische weiße Flimmern vor den Augen stört ein bisschen. Scheiße, war wohl eine Überdosis. Ich bumse sie, spritze ab, bumse sie umgehend noch mal, spritze ab, bumse weiter, spritze nicht mehr ab und gebe nach einer weiteren Stunde Non-Stop-Fickerei schließlich auf. Ein Hoch auf die moderne Medizin. Gegen 8 Uhr in der Früh schlafen wir erschöpft ein.

    11. Tag.:

    Ich stehe auf, packe Ann in ein Taxi und gehe Einkaufen. Erst die dritte Apotheke hat Caverta. Ich kaufe 16 Stück und handle einen Superpreis aus: 2000 Baht, umgerechnet 40 Euro. Macht 2,50 Euro pro Tablette. Zum Vergleich: Viagra hat in Bangkok einen Stückpreis von 16 Euro.

    Danach gehe ich in eine der üblichen Bumsbars. Ich ordere ein Radler und picke mir aus der mich umgebenden Mädchentraube die Hübscheste aus. Sie heißt Nui, ist 26 Jahre alt und eine richtige Schönheit. Sie hat lange, schlanke Beine, ist über 1,70 Meter groß und definitiv kein Ladyboy. Ich lasse mir ihre Telefonnummer geben und verspreche ihr, mich später zu melden. Neben ihr sitzend, überprüfe ich durch einen Probeanruf die Richtigkeit der Nummer. Leider habe ich in der Zwischenzeit ihren Namen vergessen und rufe statt Nui Noi an. Die freut sich riesig, von mir zu hören (wer zum Teufel ist Noi?).

    Nui hingegen fällt vor Lachen fast vom Barhocker. Diese dämlichen Thai-Namen machen mich noch mal wahnsinnig. Ich verabschiede mich von Nui und ziehe weiter.

    Es ist mal wieder Zeit für etwas Landeskunde.

    Gewisse Dinge sollte man in Bangkok besser bleiben lassen (gilt zum größten Teil auch für Rest-Thailand):

    – Niemals auf Geldstücke treten – da ist nämlich das Bild des Königs drauf.
    Füße gelten als unrein – der Tatbestand der Majestätsbeleidigung wäre damit erfüllt. Und darauf stehen bis zu 15 Jahre Knast. Deshalb gilt auch:

    – Niemals Geldscheine zerknüllt in der Hosentasche tragen – auch das wird als deutliches Zeichen der Geringschätzung gegenüber dem König missbilligt.

    – Niemals im Gespräch die Themen Religion (Buddhismus) oder Königshaus anschneiden. Beides sind tragende Säulen des thailändischen Systems. Kritik daran (vor allem von Ausländern) ist absolut tabu.

    – Niemals mit dem Fuß auf Leute zeigen – ihr wisst ja: unrein. Wer jetzt einwendet, dass er grundsätzlich nicht mit dem Fuß auf Leute zeigt, der sei gewarnt. Wer mit übereinander geschlagenen Füßen in der Öffentlichkeit sitzt, zeigt ungewollt ruckzuck mit dem Fuß auf jemanden. Nicht gut.

    – Niemals in Bangkok einen Mietwagen nehmen. Der Stadtverkehr überfordert definitiv jeden Europäer.

    – Niemals die Polizei rufen. Jedweden Konflikt sollte man nach Möglichkeit ohne Anrufung der Obrigkeit lösen. Der Polizeiapparat ist korrupt bis dorthinaus. Zudem neigen die Ordnungshüter dazu, sich grundsätzlich auf die Seite ihrer Landsleute zu schlagen. Wenn es denn gar nicht anders geht, ausschließlich die Tourist Police kontaktieren (Tel 1155).

    – Niemals ohne Gummi bumsen.

    – Niemals auf Buddha-Statuen setzen. Religionsbeleidigung – Knast.

    – Niemals Buddha-Statuen ausführen. Das ist offiziell verboten. Damit soll verhindert werden, dass im Ausland damit Schindluder getrieben wird (Buddhafigur als Türstopper, etc.).

    – Niemals Tiere streicheln. Hunde gibt es in Bangkok wie Sand am Meer – und die meisten sehen sehr niedlich aus. Sie tragen im Fell jedoch alle denkbaren Krankheiten spazieren.

    – Niemals in einer Go-Go-Bar ein Mädchen aufreißen. Will man es von dort mitnehmen, wird üblicherweise eine Bar-Fee fällig (ab 10 Euro). Nach Ladenschluss hängen die Mädels vor der Bar rum – dann entfällt die Bar-Fee. Es gibt auch viele Schuppen ohne Bar-Fee (z. Bsp. Thermae).

    – Niemals in einem Hotel mit Lady-Fee absteigen. Dort kostet es jedes Mal extra, ein Mädel mit aufs Zimmer zu nehmen (ab 10 Euro).

    – Niemals mit Ladyboys anbandeln. Hände, Füße, Köpergröße und Adamsapfel (der ist jedoch oft wegoperiert) verraten die Transe. Silikontitten sollten ebenfalls ein Anlass sein, misstrauisch zu werden.

    – Niemals mit dem Finger auf Leute zeigen – das gilt als sehr unhöflich.

    – Niemals gemein zu Frauen sein. Thai-Frauen sind von Natur aus anschmiegsam, liebreizend und unterwürfig. Untersteht euch, das auszunutzen. Behandelt sie mit Respekt. Verarscht sie nicht. Tut ihnen nicht weh.

    – Niemals zum Liebeskasper werden. Aufgrund der oben genannten Eigenschaften verfällt man schnell in einen besinnungslosen Liebestaumel. Jetzt gilt es, trotzdem klaren Kopf zu bewahren. Überschreibt der Lady nicht gleich euren kompletten Besitz. Und schickt sie nie mit eurer Kreditkarte einkaufen.

    – Niemals in Taxis ohne funktionierendes Taximeter einsteigen. Ihr werdet abgezockt. Weigert sich ein Fahrer das Taximeter einzuschalten, sofort den Wagen wechseln.

    – Niemals zu offensichtlich Zigarettenkippen wegwerfen. Es gibt in Bangkok sogenannte „Clean Areas“. Dort kosten derlei Delikte richtig Asche.

    – Niemals Drogen konsumieren. Die Polizei greift gnadenlos durch. Im Rahmen von Razzien finden oft Urintests statt. Ihr seid schnell angeschmiert. Wer unbedingt etwas einwerfen will, sollte sich mit dem begnügen, was die Apotheken anbieten. Hier sind eine Menge interessanter Dinge frei verkäuflich (z. Bsp. viele Mittel auf Ampethaminbasis).

    – Niemals ohne Visitenkarte des Hotels aus dem Haus gehen. Sonst könnte es bisweilen schwierig werden zurückzukommen. Viele Taxi-Fahrer sprechen nämlich kein Wort Englisch.

    – Niemals auf Schlepper hereinfallen (Obacht vor allem vor Tuk-Tuk-Fahrern). Vor allem niemals in irgendwelche Privaträume mitgehen. Dort wir oft Glücksspiel praktiziert – und das ist in Thailand streng verboten. Mit der Teilnahme an einer privaten Pokerrunde macht ihr euch erpressbar.

    – Niemals Edelsteine kaufen.

    11.Tag/2. Teil:

    Ich durchstreife die Sukhumvit Road und checke die Ladies.

    Da treffe ich Ann – was so eigentlich nicht geplant war. Eigentlich wollte ich mal wieder etwas Abwechslung. Ich lade sie auf einen Drink ein. Ich quatsche mit ihr und stelle überrascht fest, dass ich gegen die Vorstellung sie eine weitere Nacht bei mir zu haben, nichts einzuwenden hätte. Gedacht – getan. Wir machen Liebe bis in die Morgenstunden. Wenn wir nicht bumsen, schauen wir fern (Pay-TV inklusive – keine Pornos aber fette US-Blockbuster nonstop), trinken (ich Radler, sie Thai-Schnaps) oder unterhalten uns über meinen Schwanz. Gegen 8 Uhr in der Früh schlafen wir ein.

    12. Tag:

    Mein Urlaub verläuft in immer geordneteren Bahnen: Ich treffe mich mit Ann, wir gehen ficken, pennen bis spätabends, ich werfe sie raus, gehe in ein Internetcafe, gehe zur Massage und treffe mich dann wieder mit Ann. Seltsamerweise gefällt mir dieser eintönige Lebenswandel ganz gut.

    Ann ist wunderbar unkompliziert. Wir treffen uns in der Nacht wieder in der Sukhumvit. Essen, trinken. Sie gibt mit mir vor ihren Freundinnen an. Inzwischen bin ich nicht mehr ein “Customer“ sondern ihr “Boyfriend“. Als ich sie gebumst habe (die vierte Nacht!!!!!), stelle ich fest, dass sie mich nicht mehr ganz so geil macht. Liebes-Routine droht einzukehren. Schluss mit romantischem Kuschelsex. Es ist an der Zeit, ihrer Grenzen auszuloten. Ich führe mit ihr ein Grundsatzgespräch:

    “Wollen wir zusammen Pornos gucken?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Darf ich dich in den Arsch ficken?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Ich hätte gerne Sex zu dritt. Soll ich ein weiteres Mädel einladen?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Was hälst du von der Idee, sie vor mir zu lecken.“
    “Vergiss es.“

    Gut, damit wäre ja alles geklärt. Die ersten beiden Programmpunkte hake ich umgehend ab. Als der ganze Raum nach Scheiße riecht, stelle ich mit Bedauern fest, dass sich das Fenster meines Hotelzimmers nicht öffnen lässt.

    13. Tag:

    Ich rufe Fon an. Die habe ich irgendwann, irgendwo getroffen. Meine mich zu erinnern, dass sie recht gut aussieht. Ich verabrede mich mir ihr um 23 Uhr vor meinem Hotel. Ich sage ihr, dass ich bereits ein Mädel auf dem Zimmer hätte. Nach langem Überlegen willigt Fon ein, zu kommen.

    Als sie um 23.30 Uhr immer noch nicht da ist, melde ich mich nochmal bei ihr. Sie erklärt mir, sie habe es sich anders überlegt. Scheiße. Ann wartet nackt auf dem Zimmer und diese Schlampe versetzt mich. Ich klappere, beseelt von fiebrigem Verlangen, die Sukhumvit ab, um Ersatz zu finden. Schließlich nehme ich irgendeine Thai mit. Die äußert, ob der Tatsache, dass uns auf dem Hotelzimmer meine Freundin erwartet zwar leichte Bedenken (“She will kill me“), kommt aber schließlich mit. Ich habe extra keine allzu Hübsche gewählt – Ann soll nicht eifersüchtig werden.

    Die Stimmung auf dem Zimmer ist etwas angespannt. Die Nutte ist ziemlich verlegen. Ich dusche mit ihr, massiere ihre Muschi und versuche sie zu entspannen. Ann ist bemüht, gute Laune zu verbreiten. Ich meine aber zu erkennen, dass sie mit der Situation nicht allzu glücklich ist. Ich bumse beide abwechselnd, flüstere Ann immer wieder ins Ohr, dass ich nur sie liebe und werfe die Prostituierte nach zwei Stunden raus.

    Resumee: Gar nicht schlecht, aber ausbaufähig.

    Die Erkenntnisse

    die ich in diesem Thread verbreite, sind nicht alle auf meinem Mist gewachsen (die Fickgeschichten natürlich schon). Folgende Quellen kann ich wärmstens empfehlen:

    “Bangkok und Umgebung“ von Rainer Krack

    „Kulturschock Thailand“ von Rainer Krack

    www.bkk-gui.de

    Das allerwichtigste Utensil ist allerdings der Stadtplan “Bangkok by Night“ von Aaron Frankel (www.groovymap.com). Ohne den bin ich nie aus dem Haus gegangen. Sollte bei Ebay für rund 6 Euro zu bekommen sein.

    Und hier mein Hotel:

    www.grottino.com

    Ein besseres ist in ganz Bangkok nicht zu finden (behaupte ich einfach mal):

    – gemütlich und klein (20 Zimmer)
    – Schweizer Leitung
    – mit Bar und Restaurant
    – Vier-Sterne-Standard
    – moderne, große Zimmer
    – Pay-TV inklusive
    – Safe auf dem Zimmer
    – riesiges französisches Bett
    – dimmbares Licht
    – flexibler Putzdienst (Zimmerreinigung bis 18 Uhr)
    – diskret und verschwiegen
    – keine Lady-Fee
    – aufmerksamer Sicherheitsdienst
    – günstige Minibar-Preise
    – großartige Schweizer und Thai-Küche
    – Bäckerei und Konditorei im Haus (Shit, habe 3 Kilo zugenommen)
    – superfreundliches Personal
    – moderate Preise (34 Euro pro Nacht)

    14. Tag:

    Meine letzte Nacht in Bangkok.

    Nach dem Aufstehen, will Ann wissen, ob ich mir für meine letzte Nacht wieder eine zweite Frau nehmen wolle. Diese Frage beantworte ich mit einem entschiedenen Ja. Sie erklärt mir, dass sie nicht gewillt sei, mich erneut mit einer Dame zu teilen, die sie überhaupt nicht kenne. Ich wittere Unfrieden und halte mich erst einmal zurück.

    Ann wäre jedoch nicht Ann, wenn sie nicht eine Alternative parat hätte: Sie schlägt mir vor, stattdessen ihre beste Freundin einzuladen. Ich mache ihr klar, dass ich keinen Bock auf irgendeine Fette hätte. Sie zeigt mir ein Handybild von der Freundin. Ich bekomme einen Ständer und bitte sie, diese sofort anzurufen.

    Nachdem ich mir eine letzte Massage gegönnt habe, treffe ich mich mit Ann in der Sukhumvit. Die Freundin ist nicht da. Wir warten. Nach einer Stunde werde ich unruhig. Plötzlich taucht sie auf. Ich kippe fast von meinem Schemel: Sie ist groß, hat schwarzes, langes Haar bis zum Arsch, ist schlank und hat wunderschöne Lippen. Sie heißt Lek. Ich starre sie mit offenem Mund an. Ann lacht. Ich betreibe etwas Konversation mit Lek. Dann schnappe ich mir die beiden. Ich will nur noch auf mein Zimmer.

    Wir duschen. Lek hat einen Modelkörper – mit kleinen, wohlgeformten Brüsten. Schließlich landen wir im Bett. Ann beginnt, mir einen zu blasen, Lek leckt (was sonst?) mir den Arsch. Mein Handy klingelt. Meine Mutter ist dran. Scheiße. Mit jeder Sekunde des Gesprächs schrumpft mein Schwanz um rund einen Zentimeter. Zum Glück gelingt es mir, sie zügig abzuwimmeln.

    Der Rest der Nacht ist Wohlgefallen. Gegen 6 Uhr verschwindet Lek. Ann bleibt. Wir liegen uns in den Armen und vergießen bittere Tränen (naja, eigentlich nur sie – aber ich habe es zumindest versucht).

    Um 9 Uhr morgens nehmen wir ein letztes gemeinsames Frühstück ein (Ann: Thaisuppe mit Reis und Heineken, ich: Fleischkäse mit Spiegelei und Pommes und Radler). Schweren Herzens (und Magens) setze ich mich schließlich in mein Taxi. Sie winkt mir hinterher, bis ich am Horizont verschwinde.

    Wir sehen uns garantiert wieder.

    Ich bin glücklich.

    Du wirst mir fehlen, du Stadt meiner Träume.

    Das ist Lek, die beste Freundin von Ann:

     

    Ann: Ist sie nicht süß?

     

    Die Sukhumvit Road – hier habe ich den größten Teil meiner Zeit verbracht:

     

    Auf dem Weg zum Flughafen:

     

    Hotelbar:

     

    Hotelschrein (mit Ann):

     

    Ein schönes Paar:

     

    Ich krieg nicht genug von dieser Frau:

     

    ENDE

     

    Abgelegt unter Gastautoren | Kommentare deaktiviert für Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 3

    Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 2

    Erstellt von Admin am 29. April 2009

    Erschwerend hinzu kommt, dass ich den Engländer in der Kabine neben mir permanent keuchen und stöhnen höre. Es klingt als genösse er gerade eine endlose Kette multipler Orgasmen. Mit dicken Eiern liege ich im Dunkeln und beginne die Sache so langsam persönlich zu nehmen. Offensichtlich kriegt’s hier jeder so richtig gut besorgt – nur ich nicht. Wahrscheinlich weil ich Deutscher bin. Verdammt. Offensichtlich ist der Holocaust mal wieder schuld daran, dass ich nicht auf meine Kosten komme.

    Dann ist die Massage zu Ende. Beim Gehen linse ich in die Kabine des Engländers. Was ich sehe, beruhigt mich ein wenig. Offensichtlich entspringen die lauten Stöhner des Briten weniger der Lust als dem Schmerz. Er kommt nämlich gerade in den Genuss einer Thai-Massage der schmerzhaften Sorte. Eine Thai hüpft auf seinem Rücken herum, eine andere verdreht ihm die Füße. Damit wäre wenigstens das geklärt.

    Ich zahle meine 6 Euro (für eine Stunde Öl-Massage) und gehe.

    Tatort:

     

    Kaufrausch:

     

    Mandy und Sandy können ihr Glück, einen so geilen Typen wie mich kennengelernt zu haben, kaum fasssen:

     

    Nackte Tatsachen:

     

    Es ist kurz vor Mitternacht. Durch die unbefriedigende Massage relativ aufgeheizt, mache ich mich auf den Weg ins Thermae (Sukhumvit, zw. Soi 15 u. 17). Dieser Club wurde mir bereits verschiedentlich empfohlen. Als ich die Kaschemme betrete, macht sich Ernüchterung breit: Ich bin der einzige männliche Gast, der riesige Laden ist gähnend leer. Abgesehen natürlich von rund 30 Damen die mich so hungrig anstarren wie Aasgeier den Kadaver. Ich bestelle mir das übliche Radler (trinke nichts anderes mehr – so bewahre ich einen halbwegs kühlen und klaren Kopf) und sondiere die Lage.

    Ich lache zwei Mädels an – offensichtlich Freundinnen. Die eine ist von knabenhafter Statur und wunderbar quirlig. Die andere hat ein üppiges Dekollete und ein träges Lächeln. Ich lade beide auf einen Drink ein. Von meiner Großzügigkeit angelockt, rückt mir die Barfrau auf die Pelle. Um sie auf Distanz zu halten – sie ist ungefähr 102 Jahre alt und zerfurcht wie der Grand Canyon – spendiere ich auch ihr einen Drink. Das entpuppt sich als großer Fehler. Die Alte fasst diesen barmherzigen Akt nämlich als Einladung auf und quetscht sich zwischen mich und die Mädels. Als ich kurze Zeit später eine Hand spüre die meinen Schenkel hochwandert, stelle ich mit Entsetzen fest, dass Methusalem tatsächlich mit mir anbandeln will. Die Greisin packt immer fester zu und versucht mich mit ihrem charmantesten Lächeln (sie hat noch höchstens 5 Zähne im Mund) rumzukriegen. Sie beugt sich zu mir und ich spüre den Atemhauch des Todes. Schließlich habe ich genug: Ich befreie mich aus ihrem eisernen Griff und ziehe mit den beiden Ladies von dannen.

    Wir gehen direkt in mein Hotel. Nachdem wir die Minibar geplündert haben, ziehen wir uns gegenseitig aus. Beide sind nicht wirklich der Hammer, aber durchaus annehmbar (die Rede ist hier übrigens NICHT von den Damen auf den Fotos). Die Üppige leidet jedoch unter einem ernsthaften Makel: Was im Dämmerlicht der Bar nach Knutschflecken aussah, sind in Wirklichkeit Brandwunden. Davon hat sie ungefähr ein Dutzend. Und ein paar sind noch nicht wirklich verheilt – weitere Einzelheiten will ich euch ersparen. Ich führe ein stilles Zwiegespräch mit meiner Libido und überzeuge sie schließlich davon, dass derlei optische Mängel keinerlei Einfluss auf meine Potenz haben sollten. Einen Gebrauchtwagen würde ich ja auch nicht verschmähen, nur weil er ein paar kleine Lackschäden hat.

    Wir duschen zusammen und alles wird gut. Vier Frauenhände auf einem Männerkörper sind einfach eine feine Sache. Wir trollen und aufs Bett und ich fühle mich sehr wohl. Ein Paar Lippen auf dem Mund, ein Paar Lippen am Schwanz – mehr braucht es wirklich nicht zum Glücklichsein (dieser Satz könnte glatt als Weisheit duchgehen). Schließlich bumse ich die Pralle, registriere mit Wohlgefallen ihre wogenden Brüste und spritze zufrieden ab. Ich gebe den Beiden je 20 Euro und schicke sie nach Hause.

    Grob überschlagen werde ich in den 14 Tagen in Bangkok knapp 1500 Euro auf den Kopf hauen. Das Hotel kostet mich noch mal mindestens 400 bis 500 Euro.
    Dann kommt noch der Flug dazu – noch mal 500 Euro. Scheiße: Jetzt, wo ich das zusammenrechne, tut’s mir doch ziemlich weh.

    Der einzige fixe Kostenpunkt ist jedoch der Flug. Alles andere geht viel billiger. Hotels sind in Bangkok ab 10 Euro die Nacht zu haben (mit Air-Condition). Und zum Lebensunterhalt reichen für 14 Tage auch 500 Euro aus – man muss ja nicht unbedingt jeden Tag mehrmals abspritzen. Macht summa summarum also um die 1100 Euro die du mindestens einkalkulieren solltest. Bei Gelegenheit werde ich das Ganze noch mal explizit aufschlüsseln.

    8. Tag:

    Ich stehe nach Einbruch der Dunkelheit auf und gehe erstmal zur Massage. Ich will es noch mal im selben Laden wie gestern probieren – kann einfach nicht glauben, dass sich meine verlässlichen Informanten so getäuscht haben sollten. Wieder wähle ich eine Stunde Ölmassage. Diesmal bekomme ich keine Dicke, sondern eine Schlanke zugeteilt. Sie sieht nicht übel aus, ist aber schon mindestens 40 Jahre alt. Zudem macht sie einen ziemlich züchtigen Eindruck. Sich diese Frau mit (m)einem Schwanz im Mund vorzustellen, fällt mir schwer.

    Wir verziehen uns in die Dunkelkammer und das gleiche Spiel wie am Tag zuvor beginnt. Sie ölt mich ein, streichelt mich sanft, und knetet mich durch. Ich bekomme selbstverständlich wieder einen Harten und mache wieder keinen Hehl daraus. Sie straft mein gutes Stück mit völliger Missachtung und tut nur ihren Job. Nach 45 Minuten Massage träufelt sie sich ein letztes Mal Öl in die Hände. Dann nimmt sie das Handtuch von meinem Schwanz und beginnt ihn gefühlvoll zu reiben.
    Völlig überrascht ob dieser spontanen Wohltat, fällt es mir schwer meine Fassung zu bewahren. Ich wage nicht sie anzufassen, liege nur regungslos (na ja, fast regungslos) da und lasse es geschehen. Die Lady geht sanft aber unnachgiebig zur Sache – offenbar sind schon viele Schwänze durch ihre Hände gegangen. Mein Orgasmus ist so explosiv, dass ich mir das Sperma vom Kinn wischen muss. Ich gebe ihr ein üppiges Trinkgeld (6 Euro Massage, 6 Euro Tip) und verschwinde.

    Die Dame, mit der ich mich heute Nacht zum zweiten Mal treffe:

     

    Deswegen bin ich jetzt auch raus. Tschüß!

    Des weiteren gestaltet sich die Lage wie folgt:

    Es ist 11 Uhr abends. Ich bin vor 2 Stunden aufgestanden. Mein Schwanz schmerzt (aber kein Grund sich Sorgen zu machen – hat natürliche Ursachen). Die tägliche Kolumne fällt deshalb heute leider aus.

    Lasst’s euch gutgehen!

    Hallo.

    Ich bin’s.

    Seit gestern habe ich rote Pickel auf beiden Schenkeln. Mal sehen wie sich die Sache entwickelt. Melde mich demnächst wieder – dieses Internet-Cafe schließt jeden Moment.

    8. Tag/2. Teil:

    Ich verlasse den Massagesalon und habe ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Überhaupt lächle ich in letzter Zeit viel häufiger als normalerweise.

    Lächeln ist die Grundlage jeglicher Kommunikation in Thailand. Besonders für Touristen gilt: Beende jeden Satz mit einem Lächeln. Schlechte Laune gibt es in Thailand nicht. Zumindest wird sie nicht offen zur Schau gestellt. Auch Unbeherrschtheit gilt als verachtenswert. Wer die Stimme erhebt, wer laut schimpft und möglicherweise dazu wild gestikuliert, erreicht damit – egal in welcher Situation – garantiert überhaupt nichts, sondern verliert nur sein Gesicht.

    Auch die Anwendung von körperlicher Gewalt hat einen ganz anderen Stellenwert als hierzulande. Ihre Anwendung ist – quer durch alle Schichten – streng verpönt.
    Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass Eltern ihre Kinder schlagen. Selbst marodierende Jugendliche sind in Bangkok selten – die bei uns allgegenwärtigen Stressertürken glänzen durch Abwesenheit. Heranwachsende rebellieren gegen das System höchstens durch den Kauf eines irrsinnig lauten Motorrads, mit dem sie des Nachts an illegalen Straßenrennen teilnehmen.

    Die allgegenwärtige Friedfertigkeit führt zu einem sehr entspannten Miteinander und einem angenehmen Umgangston. Natürlich hat die Unterdrückung sämtlicher Aggressionen auch negative Folgen. Psychische Krankheiten sind in Thailand weit verbreitet. Auch der Drogenkonsum hat bedenkliche Ausmaße angenommen. Unter Einfluss von Rauschmitteln (vorzugsweise Amphetaminen) kommt es immer wieder zu blutigen Straftaten.

    Wer prüfen will, ob er im thailändischen Alltag bestehen kann, sollte unbedingt folgenden Psychotest absolvieren:

    1.) Wie reagierst du, wenn dein Tuk-Tuk-Chauffeur fährt wie der Henker, einen weit überhöhten Preis verlangt und dir das Wechselgeld in kuwaitischen Dollars auszahlt?

    a) Ich bepöble ihn, packe ihn am Kragen und steche seine Reifen auf.
    b) Ich lächle.

    2.) Wie reagierst du, wenn die zwei Bier, die du tief in der Nacht an einem schäbigen Straßenimbiss konsumierst, plötzlich 14 Euro kosten?

    a) Ich haue dem Verkäufer die leere Flasche über den Schädel, klaue seine Tageseinnahmen und stecke seinen Stand in Brand.
    b) Ich lächle.

    3. Wie reagierst du, wenn sich die versprochene sanfte Thaimassage als brutale Folter entpuppt?

    a) Ich flüchte, laut um Hilfe schreiend, nackt auf die Strasse.
    b) Ich lächle.

    2.) Wie reagierst du, wenn der Ladyboy den du mit aufs Zimmer nimmst, versucht dein Handy und dein Geld zu klauen?

    a) Ich trete ihm in die Eier, fessle ihn ans Bett, ficke ihn in den Arsch und rufe die Polizei.
    b) Ich lächle.

    Wenn du auch nur eine Frage mit a) beantwortet hast, solltest du deinen geplanten Thailand-Urlaub noch mal überdenken. Oder es mit Valium versuchen.

    8. Tag/3. Teil:

    Ich spaziere gegen 3 Uhr nachts durch die Strassen der Stadt. An einem Imbiss treffe ich zwei süße Mädels. Die eine hat wunderbar volle Lippen, die andere einen gertenschlanken Körper. Beide wirken wie liebenswerte Teenies (dabei sind sie 23 und 25 Jahre alt). Ich quatsche sie an und nehme sie mit in mein Hotel (siehe Bild 3+4). Keine tolle Idee. Die beiden führen sich auf wie zwei doofe Vierzehnjährige. Die eine will sich nicht ausziehen („I’m to fat“), die andere springt wie ein Flummi durchs Zimmer und entschlüpft immer wieder meinen Armen.

    Mir wird das Ganze zu blöd und ich dusche alleine. Als ich wieder ins Zimmer trete, sind beide wenigstens halbwegs entkleidet. Was ich sehe, macht mich nicht wirklich heiß. Schöne Scheisse: All meine antrainierten Instinkte sind mir in Thailand abhanden gekommen. Einer europäischen Frau sehe ich im Gesicht an, ob sie schöne Titten hat. Thailändische Gesichter hingegen kann ich nicht lesen (ich kann in diesem Kackland ja nicht mal Männer von Frauen unterscheiden). So muss ich mich jede Nacht auf ein Vabanquespiel einlassen.

    Die Hühner taktieren: Sie versuchen, mir durch exzessives Blasen einen vorzeitigen Abgang zu bereiten. Offenbar wollen sie sich vor dem Ficken drücken. Da sind sie bei mir an den Falschen geraten. Stoisch halte ich durch und warte, bis sie aus der Puste kommen. Dann packe ich die Erste und beginne sie zu nageln. Die Zweite rollt sich derweil zur Seite und stellt sich schlafend. „Du bist sowieso hässlich“, denke ich mir, ignoriere sie und spritze relativ freudlos in die relativ ausgeleierte Muschi der anderen.

    9. Tag:

    Ich wache nach Einbruch der Dunkelheit auf und besuche meinen neuen Lieblings-Massage-Salon. Ich lasse mir eine Öl-Massage mit Extras verabreichen und bin mit diesem Start in den Tag sehr zufrieden.

    Danach statte ich Baron’s Fashion (Sukhumvit, zwischen Soi 5 und Soi 7) einen Besuch ab. Dieser indische Schneider ist bekannt für seine gute Arbeit und verglichen mit deutschen Verhältnissen geradezu spottbillig. Ich bestelle einen Nadelstreifenanzug (Einreiher, 65 Prozent Wolle). Im Paket mit drei Hemden, einer Krawatte und einem knielangen Mantel bezahle ich 370 Euro. Mein Körper wird komplett vermessen. Maßanfertigung ist hier Standard – Ware von der Stange gibt es nicht.

    Die Freuden der Nacht beginnen mit einem Besuch bei Gulliver’s (Sukhumvit, Soi 5). In der riesigen Sportbar europäischer Prägung bestelle ich mein erstes Radler und ergötze mich am Anblick einiger Edelnutten (unverkennbare Merkmale: meterdicke Schminke, perfekte Körper, Goldschmuck bis zum Abwinken, gelangweilt-gieriger Blick).

    Ich ziehe weiter und treffe auf der Strasse Vicky. Vicky ist 21 Jahre alt und hat eine leckeren milchweißen Teint sowie knackige Silkikonbrüste. Ich lasse mir ihre Telefonnummer geben und gelange zur Überzeugung, es mit einem Ladyboy zu tun zu haben.

    Ich lasse sie/ihn sitzen und lande in einer Pool-Bar (Sukhumvit, Soi 4, Nähe Nana Plaza) in der ohrenbetäubender amerikanischer Hip-Hop läuft (Billard ist momentan Trendsport in Bangkok). Ich fühle mich sehr wohl und bin gerne bereit 8 Euro für zwei Bier (für mich und irgendeine Schabracke die aus unerfindlichen Gründen auf meine Rechnung mittrinkt) abzudrücken. Als der Schuppen um kurz nach 1 Uhr schließt, ist meine morgendliche Müdigkeit endgültig gewichen.

    Es ist großartiges Wetter und die Party geht auf der Strasse weiter. Die Bevölkerung von Bangkok ist glücklicherweise sehr flexibel: Sobald um 1 Uhr alles dicht macht, schlägt die Stunde der fliegenden Händler. Tische und Stühle schießen wie Pilze aus dem Boden und unter der Hand gibt es überall Bier und Schnaps (normalerweise darf ab 1 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden).

    Ich geselle mich zu zwei Transen und einer grauen Maus an den Tisch, magisch angezogen von den riesigen Silikontitten des einen Ladyboy. Nachdem ich mich an dem großartigen Busen sattgesehen habe, widme ich meine Aufmerksamkeit der grauen Maus. Die ist bei genauerer Betrachtung gar nicht grau, sondern vielmehr bildhübsch. Ihre Schönheit fällt mir erst auf den zweiten Blick auf, weil sie auf die übliche Aufmachung verzichtet: Kein leuchtend roter Lippenstift, keine Schminke, kein kurzer Rock. Sie hat einen großen Julia-Roberts-Mund, ein strahlendes Lächeln und feste, mittelgroße Brüste.

    Ich spendiere ihr einen Drink und frage sie, ob sie mit auf mein Hotelzimmer kommen will. Sie verneint. Das Brett trifft mich mit voller Breitseite. Völlig verstört spendiere ich ihr einen zweiten Drink und schenke ihr fünf rote Rosen. Eine Stunde später frage ich sie noch mal. Sie lehnt erneut ab mich zu begleiten. Leicht angefressen frage ich sie, was eigentlich mit ihr los sei. Sie erklärt mir, sie sei ein anständiges Mädel und nicht auf flüchtige Abenteuer aus. Ich spendiere ihr einen weiteren Drink und mache ihr einen Heiratsantrag. Sie lacht nur. Jetzt erwacht mein sportlicher Ehrgeiz. Ich will nicht akzeptieren, dass mir das Schlaraffenland seine Grenzen aufzeigt. Ich biete all meinen Charme auf.

    Gegen 4 Uhr erklärt sie sich endlich bereit, mit auf mein Zimmer zu kommen – allerdings nur um zu schlafen, nicht um zu vögeln. Ich denke über ihr Angebot nach. In trauter Zweisamkeit könnte ich sie ja vielleicht doch noch knacken. Rasch verwerfe ich diesen Gedanken. Ich könnte es moralisch nicht verantworten, dieses brave Mädel dazu zu bringen, seinen hehren Prinzipien untreu zu werden. Ich verabschiede mich und bin um eine Erkenntnis reicher: Man kann selbst in Thailand nicht alles ficken.

    Keine Zeit.

    Treffe mich in einer Stunde mit zwei Mädels. Hätte nur ein paar Fotos zu bieten: (leider zu verwackelt)

    Das ist Ann. Sie ist 28 Jahre alt, hat Silikonbrüste und wiegt 38 Kilogramm (hat sich extra vor mir auf die Waage gestellt).
    Ich mag sie sehr. Leider ist es unmöglich, scharfe Bilder von ihr zu schießen. Sie ist etwas hyperaktiv.

    Bericht folgt morgen.

    Hallo ihr Lieben.

    Es ist 22 Uhr in Bangkok. Ich sitze im Internetcafe – und das schließt in genau 53 Minuten. Mal schauen, wieweit ich komme.

    Ich trage heute eines meiner unzähligen DIESEL-Fake-Shirts. Als ich das heute morgen (17.30 Uhr; länger darf ich nicht pennen – sonst macht die Putzfrau nicht mehr sauber) etwas genauer betrachtete, war ich doch etwas überrascht. Unter dem kühn geschwungenen DIESEL-Schriftzug auf Vorder- und Rückseite ist ein weiterer untergebracht. Auf dem steht folgendes zu lesen: ULTRA VIOLENT SKIN BLOCK. Seltsam: Gibt es dieses Motiv auch als DIESEL-Original?

    Fortsetzung folgt…

     

    Abgelegt unter Gastautoren | Kommentare deaktiviert für Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 2

    Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 1

    Erstellt von Admin am 28. April 2009

    Vorsicht, anschnallen! Wer hier nicht lacht, ist tot. Geng Ben berichtet über seinen Bangkok Urlaub im Forum www.MZEE.com, in dem es erstaunlicherweise ausgerechnet um Hip Hop geht. Der Bericht verdient das Prädikat “Besonders wertvoll”, weil er nicht nur lustig ist, sondern auch entwaffnend treffend. Wird mit freundlicher Genehmigung des Autors auf diesem Wege der Nachwelt erhalten.

     

    Geng Ben:
    One Night in Bangkok

    Hallo Ihr Lieben,

    ich werde mich bemühen, euch in Form eines Reisetagebuchs auf dem Laufenden zu halten.

    Tag 1:Ankunft in Bangkok.

     

    Es ist Mittagszeit, schwül und rund 30 Grad heiß. Regen.

    Der Taxifahrer findet mein Hotel nicht. Nachdem wir ungefähr 30 Leute erfolglos nach dem Weg gefragt haben, schmeißt er mich entnervt raus. 45 Minuten später werde ich endlich fündig.

    Das Hotel „Grottino“ (Sukhumvit, Soi 19) wird von einem Schweizer geleitet und ist genau das Richtige für Reisende, die auf Diskretion und Ruhe Wert legen – hier stellt garantiert niemand dumme Fragen.

    www.grottino.com

    Mein Zimmer (Vier-Sterne-Standard) kostet umgerechnet 33 Euro die Nacht. Es ist mit einem riesigen (2,5 x 2,5 Meter) französischen Bett mit Unterbodenbeleuchtung ausgestattet. An der Decke hängen dimmbare Halogenspots. Geil! Weniger geil: die Aussicht. Vom Fenster aus blicke ich direkt in ein Parkhaus.

    Nach einer kurzen Dusche geht es raus ins Getümmel. Bangkok erschlägt einen förmlich. Ich habe noch nie eine Stadt mit einem derart überbordenden Verkehrsaufkommen erlebt. Auf der Strasse herrscht irrsinniger Lärm. Abgasschwaden überall. Die Polizisten die an jeder Kreuzung stehen, scheinen durch völlig willkürliche Anweisungen das Chaos nur zu verschärfen. Auf den Gehwegen reiht sich Markstand an Markstand. Die Stadt scheint an allen Ecken und Enden absolut unterdimensioniert. Ich muss an den Slogan „Volk ohne Raum“ denken – hier hat er seine Berechtigung gefunden.

    Zeit für eine Massage. Ich lasse mich von einer süßen Thai mit großen Brüsten in einen Salon (Sukhumvit, Soi 7, World Inn) locken.Go-Go-Bar reiht sich hier an Go-Go-Bar. Der Eintritt ist frei, ein Bier (Heineken) kostet maximal 1,50 Euro. Alle Frauen tragen Unterwäsche (nackte Tatsachen gibt es nirgends zu sehen). Gegen 11 Uhr abends bin ich bereits stark angeschossen. Nach einem kleinen Nachtsnack auf der Strasse (Wurst am Stiel – 20 Cent) will ich so langsam zurück ins Hotel. In einer Bar lächle ich mir eine süße 20-Jährige an. Sie ist sehr schlank, hat kleine Brüste und ein niedliches Lächeln. Ich nehme sie mit auf mein Zimmer. Ich werfe eine Caverta ein (indischer Viagra-Verschnitt, 4 Stück für 12 Euro) und lege los. Als ich sie das zweite Mal besteigen will, schlafe ich leider ein.

    Achtung: Wer eine Thai-Massage ordert, bekommt ein Programm verpasst, das jeglicher erotischer Komponente entbehrt. Außer man geilt sich an gebrochenen Knochen auf – die drohen nämlich, wenn man nicht rechtzeitig durch heisere Schmerzensschreie zu verstehen gibt, dass man etwas weniger brutal durchgeknetet werden will. Wer sich hingegen richtig verwöhnen lassen will, muss eine Body-Massage ordern.

    Ich entscheide mich für Zweiteres: Die süße Maus zieht sich aus, zieht mich aus, ölt mich ein, streichelt mich am ganzen Körper, massiert meine empfindsamste Stelle und steckt mir dann ihren Finger in den Arsch. Aua. Die Body-Massage kostet 30 Euro – für eine Stunde Thai-Massage sind nur 3 Euro abzudrücken.

    Abends treffe ich mich mit Freunden. Die sind momentan in Singapur unterwegs und haben sich zu einem Wochenendtrip nach Bangkok entschlossen. Wir ziehen direkt in die „Soi Cowboy“ – eine der berüchtigtsten Amüsiermeilen in Bangkok. Ihren Namen bekam diese Strasse verpasst, weil hier in den 60ern amerikanische GIs fündig wurden, die auf der Suche nach etwas Spaß waren.

    2.Tag:

    Ich wache auf. Die Süße liegt neben mir und schaut mich liebevoll an. Ich knalle sie und habe einen Orgasmus ohne auch nur einen Tropfen Sperma zu verlieren. Sehr seltsam: Muss eine Nebenwirkung dieses indischen Potenzmittels sein. Ich gebe der Kleinen 50 Euro und schicke sie nach Hause.

    Abends ziehe ich wieder mit meinen Freunden los. Wir gehen ins Lumpini Stadium zum Kickboxen (40 Euro). Die Stimmung ist aufgeheizt, die Kämpfer sind ausnahmslos perfekt durchtrainiert. Ich bin trotzdem enttäuscht. Die Fights kommen mir etwas öde vor, es fehlt an Action. Wer regelmäßig K1 oder Superleague auf Eurosport (‚Fight Club“) schaut, ist eben verwöhnt.

    Anschließend ziehen wir weiter ins Nana Plaza (Sukhumvit, Soi 2). Hier steigt das gleiche Go-Go-Programm wie in der Soi Cowboy. Nur die Frauen sind irgendwie hässlicher. Also auf in die Soi Cowboy. Wir gehen in einen Club namens ‚Shark“ und haben Spaß. Leider nicht lange. Der Laden schließt nämlich um 1 Uhr nachts. Wie überhaupt jeder Laden in Bangkok. Kein Witz: Es gibt eine neue Verordnung in Bangkok, die besagt, dass alle Kneipen, Bars, Clubs und Discos um 1 Uhr zu schließen haben. Natürlich gibt es Ausnahmen – und nach denen suchen wir jetzt. Nachdem wir fünf Taxifahrer interviewt haben, die uns alle den gleichen Tipp geben, lassen wir uns ins „Stardust“ fahren. Hier ist noch Party, als gäbe es keinerlei Einschränkungen. Dafür kostet das Bier plötzlich 6 Euro. Ich habe erstmal genug vom Kleinmädchen-Style und freunde mich mit einer stabil gebauten Thai mit Großen Naturbrüsten an. Sie heißt Napalm. Oder so ähnlich.

    Gegen 4 Uhr früh ist auch hier dicht – ich lasse Napalm allein zurück. Einer meiner zwei Freunde schwächelt und verzieht sich. Mit dem anderen begebe ich mich zu einem Club („Jasmin Club“), der angeblich noch offen hat. Hat er tatsächlich. Es sind lediglich alle Lichter und die Musik aus. Die Tatsache, dass wir die einzigen zwei Gäste sind, drückt zusätzlich auf die Stimmung. Das registriert auch der Besitzer des Schuppens: Er treibt von irgendwoher zwei Mädels auf. Die leisten uns Gesellschaft. Während ich aufgrund extremer Betrunkenheit über zielloses pubertäres Gegrabsche nicht hinauskomme, verliebt sich mein Freund unsterblich in die ihm zugeteilte Lady. Schließlich schnorrt er sogar den Schlüssel von meinem Hotelzimmer – in seinem Hotel kostet eine mitgebrachte Dame nämlich extra. Wir haben inzwischen 7 Uhr morgens. Ich gebe ihm zwei Stunden und genieße die frühmorgendliche Ruhe in Bangkoks Straßen.

    Nachdem ich in einem Supermarkt gefrühstückt habe (die meisten Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet), finde ich tatsächlich einen Massagesalon, der mir Einlass gewährt. Ich lasse mir von einer eher hässlichen Thai eine eher lustlose Body-Massage verpassen und wanke anschließend zurück in mein Hotel. Dort komplimentiere ich meinen Freund samt Begleitung hinaus und schlafe rasch ein.

    Tag 3:

    Ich wache gegen 17 Uhr auf. Wie ich inzwischen festgestellt habe, liegt mir die thailändische Küche nicht wirklich. Deshalb gönne ich mir bei McDonalds erst mal ein Maxi-Menü (1,60 Euro).

    Meine Freunde sind abgereist, ich bin auf mich allein gestellt. Als erstes statte ich dem Lolitas (Sukhumvit, Soi 8) einen Besuch ab. Hierbei handelt es sich um eine so genannte Blow Job-Bar. In einem mit Vorhängen abgetrennten Separee lasse ich mir von einem Mädel in Schulmädchenuniform einen lutschen. Es herrscht eine schmuddelige Atmosphäre – die Location hat etwas von einer Wichs-Kino-Kabine. Ich ziehe rasch weiter.

    Nachdem ich weitere Bars abgeklappert habe, habe ich erst einmal die Schnauze voll. Überall diese abgefuckten Sex-Touristen: Schmierige Typen mit beschissenen Klamotten (Hawaii-Hemd, kurze Hose), beschissenen Frisuren und beschissenen Schnurrbärten. Den Frauen die sie im Arm haben, steht der Widerwillen ins Gesicht geschrieben. Ekelhaft. Diese Typen sollte man bereits am Flughafen abfangen und umgehend zurückschicken. Ich betrachte mich eingehend im Spiegel, um mich zu vergewissern, dass ich dieser niederen Gattung Mensch noch nicht wirklich angehöre. Anschließend gönne ich mir eine Massage.


    Gegen zwei Uhr früh vagabundiere ich ziellos und gelangweilt durch die Strassen. 300 Meter vor meinem Hotel lächelt mich eine atemberaubende Schönheit an: Enges blaues Kleid, pralle Titten, knackiger Arsch. Sie hat ein Zungenpiercing und einen schönen Blasmund. Ich lächle zurück, spreche sie an und nehme sie mit auf mein Zimmer. Dort gebe ich ihr 20 Euro und komme zeitgleich ins Grübeln. Zum einen misst die Dame auch ohne High-Heels noch locker 1,75 Meter. Zum anderen sind ihre Oberarme sehr muskulös. Außerdem raucht sie L&M und nimmt sich aus der Mini-Bar ein Heineken. All diese Mosaikteilchen fügen sich vor meinem inneren Auge schlagartig zusammen. Ich löse ihre Lippen von meinem Mund und greife ihr in den Schritt.

    Volltreffer. Ich spüre einen Schwanz. Mir wird schwarz vor Augen. Dann berappel ich mich. Der Ladyboy starrt mich mit einem unheilvollen Grinsen an. Meine Nerven sind zum Zerreißen gespannt. Ich muss an die unzähligen Warnungen denken: Ladyboys stehen sehr oft unter Drogen und werden gern aggressiv. Dieser hier will sich aber offensichtlich erst einmal nur ausziehen: Er streift die Träger seines Kleids ab und zeigt mir seine Schaumstofftitten. Als er den Slip abwerfen will, falle ich ihm in den Arm. Ich bitte ihn, sich wieder anzuziehen. Der Ladyboy erfüllt mir meine Bitte. Als er angezogen vor mir steht, geht der Pragmatiker mit mir durch: Erstens habe ich ihn bereits bezahlt, zweitens hat er ein wirklich hinreißendes Gesicht.

    Ich lächle ihn an und bitte ihn mir einen zu blasen. Und was soll ich sagen: Männer blasen auch nicht anders als Frauen. Er nimmt mein Sperma mit dem Mund auf und spuckt es mir auf den Bauch. Komplett eingesaut muss ich das Bad aufsuchen. Ich reinige mich in Windeseile. Dann verlasse ich mich voll auf meine Intuition und mein angeborenes Misstrauen. Ich drehe den Wasserstrahl den Waschbeckens auf gut hörbare maximale Stärke. Dann schleiche ich aus dem Bad und stehe schlagartig im Hotelzimmer.

    Der Ladyboy hat meine Jeans in der Hand und will gerade den Geldbeutel herausziehen. Er schaut mich erschrocken an. Mein Adrenalinspiegel schnellt in die Höhe.
    Ich weiß genau: So sanft und freundlich der Thailänder wirkt, so schlagartig aggressiv wird er, wenn er befürchten muss, sein Gesicht zu verlieren. Und von einem „Farang“ (europäischen Fremden) bei einem Diebstahl ertappt zu werden, ist ein Gesichtsverlust allererster Güte. Der drogenvernebelte Blick des Ladyboys trägt ebenfalls nicht gerade zu meiner Beruhigung bei. Ich versuche, die Situation zu entspannen. Ich lächle ihn an, nehme meine Hose und schaue in den Geldbeutel. Die Kohle ist noch da. Ich gebe dem Ladyboy 100 Baht (zwei Euro) um ihm verständlich zu machen, dass ich ihm überhaupt nicht böse sei.

    Dann stelle ich fest, dass mein Handy fehlt. Ich frage ihn danach. Er schaut mich mit unschuldiger Miene an und sagt, dass ich es wohl irgendwo verloren haben müsse. Er erklärt mir, dass ich selbstverständlich seine Handtasche durchsuchen könne, wenn ich Zweifel an seiner Redlichkeit hätte. Dieses Angebot nehme ich an. Rasch registriere ich, dass in der Tasche tatsächlich kein Handy zu finden ist. Ich schau ihn an, entschuldige mich, und bitte ihn, mir meine bösartige Unterstellung zu verzeihen. Reuevoll tätschele ich seinen Schenkel und greife ihm ohne Vorwarnung mit einem gezielten Griff ein zweites Mal an die Eier. Und tatsächlich: Mein kostbares Nokia-Handy steckt in seiner Unterhose.

    Ich bedanke mich bei ihm für das lustige Versteckspiel, versichere ihm, ich fände das Ganze unheimlich komisch, gebe ihm nochmals 100 Baht und bekomme mein Handy schließlich wieder. So langsam ist der Ladyboy doch leicht beeindruckt von mir und lädt mich zum Yaba-Rauchen ein. Ich wimmle ihn ab und begleite ihn zum Hotelausgang. Ich würdige den Polizisten der vor der Tür Wache schiebt keines Blickes und lasse den Ladyboy anstandslos ziehen. Irgendwie bin ich eben doch ein guter Mensch.

    Genug für heute: Es ist 18 Uhr in Bangkok. Der Abend beginnt. Und ich bin raus.

    4. Tag:

    Hallo ihr Lieben.

    Ich lebe noch und bin noch immer in Bangkok. Vor allem ersteres ist ein kleines Wunder: Entweder man stirbt in dieser Stadt durch einen Verkehrsunfall (Linksverkehr – das Auto kommt immer von da, wo man es nicht erwartet) oder durch eine Lungenentzündung (zwischen Außen- und Innenraumtemperatur liegen immer mindestens 30 Grad Differenz – Aircondition sei Dank)

    Mein sympathischer Schweizer Hotelier versucht zwar Tag für Tag mich abzuwimmeln („Tut mir furchtbar leid, ab morgen sind wir wirklich komplett ausgebucht.‘) durch hartnäckiges Flehen gelingt es mir aber immer wieder, sein steinernes Herz zu erweichen.

    Von der Liebesfront gibt es leider nicht allzu viel Neues zu berichten: ich habe die süße Napalm (die mit den großen Naturbrüsten aus dem Stardust-Club) in mein Hotelzimmer eingeladen und sie ist die ganze Nacht geblieben. Habe zuallererst ihren ganzen Körper mit Gleitgel eingecremt. Klingt doof, aber Bodylotion oder Massageöl hatte ich leider nicht vorrätig. In den Morgenstunden spendierte ich ihr sogar einen Tittenfick. Das mag grundsätzlich nicht weiter erwähnenswert scheinen, aber ich bin immerhin in Thailand. Hier haben Frauen entweder zu kleine Brüste für solcherlei Aktivitäten oder aber betonharte Silikonbusen denen jegliche Flexibilität abgeht.

    Übrigens sollte jeder Mensch mal die Möglichkeit nutzen, eine Thai-Lady zu streicheln. Ja wirklich, alleine streicheln ist ein Erlebnis. Die Haut dieser Damen ist so zart , als würden sie sich jeden Morgen von Kopf bis Fuß mit Elefantensperma einreiben (macht bekanntlich einen richtig geschmeidigen Teint).

    Um hier ein für alle Mal sämtliche Anfragen zu beantworten: Ich tue hier wirklich nichts anderes außer in schäbigen Bars abhängen, bumsen und shoppen. Für mehr ist leider auch keine Zeit. Um jeglichen Jet-Lag zu vermeiden, habe ich nämlich meinen deutschen Schlafrhythmus beibehalten. Aufgrund der Zeitverschiebung bedeutet das, dass ich um sieben Uhr morgens ins Bett gehe und gegen 17 Uhr aufstehe.

    Diese verflixte Tastatur treibt ich wirklich in den Wahnsinn. Scheisseø**+99[‘

    5. Tag:

    Ich gehe mit Napalm frühstücken. Sie sieht bei Tageslicht betrachtet etwas verbraucht aus. Es fällt mir außerdem schwer, mit ihr zu kommunizieren. Ihr Englisch ist einfach zu grottig. Sie erzählt mir zwar, sie würde seit einigen Wochen eine Sprachschule besuchen. In Anbetracht ihres sehr überschaubaren Wortschatzes, scheint es sich aber doch eher um eine Blasschule zu handeln.

    Allgemein ist die alles andere als tiefschürfende Art der hiesigen Damen etwas gewöhnungsbedürftig. Ist die Kontaktaufnahme durch mehrmaligen Blickkontakt erfolgt, läuft die Konversation ausnahmslos nach folgendem Schema ab:

    – What`s your name?
    – How old are you?
    – Where do you come from?
    – How long do you stay in Bangkok?
    – In what hotel do you life?

    Nachdem dieses Pensum absolviert ist, schaut man sich tief in die Augen und lächelt sich an. Dann beginnt die Lady die Hand des Mannes zu streicheln. Das ist für ihn ein Wink, ihr einen Drink zu spendieren. Ist dies geschehen, kuschelt sie sich dankbar an ihn und beginnt seinen Schenkel zu massieren. Der Mann küsst sie jetzt besser. Unterlässt er dies, wird die komplette Unterhaltung einfach noch mal abgespult (How old are you…). In den meisten Schuppen ist es so laut, dass man ohnehin höchstens jedes dritte Wort versteht. So kann die Frage „Where do you come from?“ auch nachdem sie das dritte Mal gestellt wurde, noch spannende Erkenntnisse zutage fördern.

    Trotzdem sollte man sich nach spätestens einer halben Stunde entscheiden: Entweder man nimmt die Dame sofort mit auf sein Hotelzimmer oder man verdrückt sich mit einer möglichst dämlichen Begründung („Ich muss noch meinen Sittich füttern“). Harrt man zu lange aus, scharen sich – angelockt von den Drinks auf dem Tisch – immer mehr Damen um einen, die alle großen Durst und viele Fragen haben (z. Bsp. „How old are you?“).

    Grundsätzlich gilt: Thais sind von Grund auf sehr oberflächlich. Es gilt als unziemlich und aufdringlich, anderen Leuten auch nur den geringsten Einblick in sein Seelenleben zu gewähren. Aber lieber so als andersrum: Die tiefschürfenden Befindlichkeitgespräche nach denen sich deutsche Frauen permanent sehnen sind viel, viel schlimmer (absoluter Klassiker: die Frage „Woran denkst du gerade?“ – am besten direkt nach erfolgtem Verkehr).

    Ein anderer Punkt entwickelt sich hingegen zu einem ernsthaften Problem: Thai-Frauen ist es offensichtlich per Gesetz verboten, einen Vornamen mit mehr als drei Buchstaben zu haben. Deshalb heißen sie alle Nee, Len, Fon, Yan, Ban, Run, Won, Dan, Tick, Trick oder Track. Auch Napalm heißt nicht Napalm sondern irgendwie anders (möglicherweise Nan, Nam, Pam oder Lam). Ich kann mir all diese Namen nicht nur nicht merken, ich kann sie auch nicht auseinander halten.
    Das hat zur Folge, dass ich inzwischen zwar rund 20 Telefonnummern mehr oder weniger süßer Damen abgespeichert habe, aber absolut keine Ahnung habe, welche sich hinter welchem Namen verbirgt.

    Um die Mittagszeit gelingt es mir, Napalm abzuwimmeln (“ Oops, I forgot – my flight back to germany goes in two hours. Bye.“).

    Danach gehe ich erstmal zur Massage und anschließend shoppen. Anschliessend gönne ich mir im „Heidelberg“ (Sukhumvit, Soi 4) Rindsrouladen mit Spätzle (inkl. 3 Getränke 8 Euro). Danach geht es auf ein Radler weiter in den „Bierkutscher“ (Sukhumvit, Soi 15). Anschließend habe ich Schnauze voll von allem Deutschen und ziehe nach Patpong weiter.

    Patpong ist die Touri-Hauptattraktion in Bangkok. Vom Style erinnert dieses Vergnügungsviertel an die Hamburger Reeperbahn – Nepper, Schlepper, Bauernfänger überall. Nur hier gibt es noch die Shows zu sehen, die Bangkok einst berühmt gemacht haben:

    – Frauen stopfen sich Pingpong-Bälle in die Muschi und schießen sie ins Publikum.
    – Frauen stopfen sich Rasierklingen in die Muschi (unbestätigten Gerüchten zufolge bis zu 50 Stück).
    – Frauen stopfen sich brennende Zigarren in die Muschi und rauchen diese anschließend vaginal.
    – Frauen stopfen sich Gegenstände jedweder Art (Kakteen, Babyelefanten, Kettensägen) in die Muschi und machen damit irgendwelche Dinge.

    Muss man eigentlich nicht unbedingt gesehen haben. Ich ziehe mit Freunden aus Deutschland (die sind für einen Tag in Bangkok, fliegen morgen auf irgendeine Insel weiter und sind nach 9 Stunden Nonstop-Powershopping nervlich ziemlich am Ende) dann auch in eins der wenigen gediegenen Restaurants in Patpong weiter.

    Das „Eat Me“ (Silom Road, schräg gegenüber Patpong 2) wird von einem Australier geführt und hat eine großartige Küche. An den Wänden hängen moderne Kunstwerke namhafter Maler. Leider sind die Preise auf europäischem Niveau.

    Hier sitzen wir bis drei Uhr morgens (da wir die einzige Gäste sind, dürfen wir länger als 1 Uhr bleiben) auf dem Balkon auf fetten Ledersofas, vertilgen rohen Fisch, gebratenes Hähnchen, Wodka und Singha Beer und schauen dem vor dem Restaurant angeketteten Rottweiler zu, wie er arglose Passanten anfällt. Sehr schön. Gegen 3.30 Uhr lasse ich mich von einem Taxi 500 Meter vor meinem Hotel absetzen. Die letzten Meter schlendere ich und genieße die laue Nacht (es hat noch rund 25 Grad).

    Da sehe ich sie: Zauberhaft lächelnd steht sie da, unschuldig und kerzengerade, in ein kurzes Röcklein und ein weißes Top gehüllt. Ich stehe vor ihr und glotze sie sprachlos an. Schließlich schaffe ich es sogar, sie anzusprechen. Mich interessiert vor allem eins: Ihr Alter. Sie sieht nämlich keinen Tag älter als 12 aus und ich habe nicht allzu viel Lust, mich ihretwegen die nächsten 5 Jahre in einem thailändischen Gefängnis nach der Seife bücken zu dürfen.

    Sie versichert mir glaubhaft, sie sei 23. Kaum zu fassen. Ich nehme sie mit auf mein Zimmer. Sie zieht sich aus. Dann steht sie nackt vor mir. Mir wird schummrig – könnte daran liegen, dass alles Blut schlagartig in die untere Hälfte meines Körpers abfließt. Sie sieht einfach unglaublich aus. Kleine knospende Brüste mit keck in der Luft stehenden Nippeln laden zum Kneten und Saugen ein. Sie ist unglaublich schlank: Ich kann mit meinen Händen locker ihre Taille umfassen. Ihr Oberschenkel ist dünner als mein Oberarm. Sie wiegt keine 40 Kilogramm.

    Wir duschen zusammen. Anschließend bumse ich sie leidenschaftlich aber behutsam – will schließlich nichts kaputt machen.

    Als wir danach aneinandergekuschelt im Bett liegen, schildert sie mir ihr trauriges Schicksal: Sie ist Waise. Sie hat einen dreijährigen Sohn. Der Schweizer Vater ist fünf Tage nach dessen Geburt verschwunden und seitdem unauffindbar. Sie wohnt mit dem Kleinen, der Babysitterin und deren Mann in einer Einzimmerwohnung. Neben Babysitterin und Kind muss sie auch noch ihren 19jährigen Bruders (der einzige Verwandte) finanzieren, der noch die Schule besucht. Deshalb geht sie tagsüber arbeiten und nachts anschaffen.

    Das alles erzählt sie mir beiläufig und ohne jegliches Betteln um Mitgefühl. Diese völlige Teilnahmslosigkeit verstärkt die Wucht ihrer Worte nur. Mit einem dicken Kloß im Hals schaue ich sie an: dieses zerbrechliche Wesen – mehr Mädchen als Frau – auf dessen schmalen Schultern schon jetzt mehr Verantwortung lastet, als meine je zu schleppen haben werden.

    Jetzt wird mir auch klar, warum sich dieses Volk am liebsten nichts sagende Oberflächlichkeiten an den Kopf wirft: Anderenfalls wären viel zu viele derartig todtraurige Geschichten zu erzählen. Ich drücke sie fest an mich und sie schläft in meinen Armen ein. Mein Beschützerinstinkt ist geweckt. Der Gedanke, diese arme, schwache, schutzlose Frau in wenigen Minuten wieder den Gefahren der Nacht auszuliefern, bricht mir fast das Herz. Sie scheint mein aufgewühltes Gefühlsleben zu spüren. Um mich nicht weiter zu peinigen, zieht sie sich an und verschwindet. Ihre Telefonnummer habe ich. Wahrscheinlich jedoch rufe ich sie niemals an. Diese Art von Real Life ist mir zu heftig.

    6. Tag:

    Shoppen, Shoppen, Shoppen.

    In Bangkok gibt es mindestens zwanzig riesige Einkaufskomplexe. Jedes davon beherbergt mindestens 150 verschiedene Geschäfte. Auf den Strassen drängt sich zudem Marktstand an Markstand. Waren aller Art gibt es immer und überall. Einkaufen ist einer der wichtigsten Bestandteile der thailändischen Kultur. Der Thai konsumiert für sein Leben gern. Kaufzurückhaltung ist ein Fremdwort – sobald der Thai Geld hat, gibt er es aus. Nennenswerte Ersparnisse hat kaum ein Bürger. Von nichts kommt aber nun mal nichts – deshalb ist der Grossteil von Industrie und Handel in der Hand der geschäftstüchtige Chinesen (rund 80 Prozent).

    In Bangkok angekommen, kann man sich dem allgemeinen Kaufrausch kaum entziehen. Schon gar nicht, wenn man so unglaublich clever ist wie ich. Ich Fuchs bin nämlich praktisch ohne alles angekommen – gekauft wird vor Ort. An und für sich ein super Idee – aber doch mit etwas Stress verbunden. Drei Stunden Einkauf am Tag sind das Minimum. Ob Hosen, Hemden, Socken, Unterwäsche, Kondome, Ohrenstäbchen, Rucksack, Gürtel, Schuhe – ich habe nichts und benötige alles.

    Manchmal schieße ich dabei über das Ziel hinaus. Eine plötzliche Panikattacke (kennt ihr die Angst, es könnte ab morgen keine Textilien mehr geben?) zwingt mich dazu, mir schlagartig 15 T-Shirts zu kaufen. Der Verkäufer hält mich für einen gefährlichen Wahnsinnigen und macht mir einen Super-Special-Preis. Überhaupt ist eigentlich alles superbillig. In Bangkok macht Shoppen deshalb richtig Spaß. Fakes (zu haben z. Bsp. im Pratunam Center) ohnehin, aber auch Original-Ware kostet in der Regel mindestens 50 Prozent weniger (z. Bsp. im Siam Center).

    Hier ein paar Preisbeispiele:

    15 T-Shirts (Diesel, Ecko, Von Dutch): insgesamt 35 Euro
    1 Paar Schuhe (No Name/Timberland-Stil): 8 Euro
    3 G-Star-Jeans (aktuelle Kollektion): insgesamt knapp 40 Euro
    Schachtel Marlboro Lights (ein Tick milder als die Deutschen): 1 Euro
    Unterhose (Hilfiger): 1,50 Euro

    Übrigens: Sex war heute scheiße. Dämliche ***** auf dem Hotelzimmer gehabt. Lustlos, Hängetitten, Voll****e, 20 Euro.

    Muss weg jetzt: 23 Uhr in Bangkok. Die Nacht ruft. Und Massage hatte ich heute auch noch keine.

    Morgen in diesem Kino:

    – meine erste Ölmassage
    – zu dritt im Bett

    Tag 7:

    Shoppen ist angesagt.

    Ist übrigens gar nicht so einfach wie es klingt: Ein Taxi vom Hotel zu einem Einkaufszentrum meiner Wahl würde zwar umgerechnet nur rund einen Euro kosten. Ich wäre dann aber garantiert mindestens eine Stunde unterwegs. Das komplette Straßennetz von Bangkok ist nämlich von 6 bis 22 Uhr absolut überlastet – Stau wohin man sieht. Das Verkehrschaos hat eine simple Ursache: Während eine normale Großstadt 20 bis 25 Prozent ihrer Stadtfläche für Strassen opfert, sind es in Bangkok nur 5 bis 10 Prozent.

    Mit einem Tuk-Tuk ist man einen Tick schneller – die winzigen Dreiräder (genauso teuer wie ein Taxi) finden eher eine Lücke im Verkehr als die sperrigen Taxis japanischen Fabrikats. Dafür ist die Mitfahrt in den kreischenden Zweitaktern definitiv lebensgefährlich. Zudem muss man permanent dem Fahrer erklären, dass man wirklich zum ausgemachten Ziel möchte und nicht von ihm in irgendeinen Bumsclub gefahren werden will. Leider werden die Tuk-Tuks im Lauf der nächsten Jahre aussterben – es werden nämlich von der Stadtverwaltung keine Zulassungen mehr für neue erteilt.

    Wer mit seinem Leben abgeschlossen hat, kann natürlich auch ein Motorradtaxi nehmen. Wenn man Glück hat, bekommt man sogar einen Helm. Sollte man tatsächlich überleben, ist man richtig schnell am Ziel – die Motorradfahrer schlängeln sich überall durch und haben keinerlei Skrupel etwaige Staus auf dem Gehweg zu umfahren.

    Wenn es die Geographie erlaubt, kann man natürlich auch mit dem Boot vorankommen (pro Fahrt rund 20 Cent). Brüllend laute, schmal geschnittene Speedboote mit getunten LKW-Motoren und Platz für bis zu 100 Personen durchpflügen Flüsse, die so tot und verdreckt aussehen, dass man bei jedem Gischttropfen Angst hat, er würde einem tiefe Löcher in die Haut ätzen.

    Die entspannteste Art die Stadt zu durchqueren ist der Skytrain. Diese Hochbahn fährt im 3 Minuten-Takt, ist klimatisiert und leise. Eine Fahrt kostet zwischen 20 Cent und einem Euro. Leider deckt das dünne Skytrain-Netz höchstens 20 Prozent des Stadtgebiets ab.

    Übrigens habe ich mit meiner Digi-Cam gestern Fotos geschossen. Wenn mir jemand erklären kann, wie man die Bilder auf den Rechner bekommt und hochlädt, könntet ihr euch alle dran erfreuen.

    Zeit für Massage. Nach mehreren Thai-Massagen (dabei wird man richtig durchgeknetet) will ich mir endlich eine Öl-Massage gönnen (eine etwas feinfühligere Angelegenheit). Normalerweise geht es auch bei einer Öl-Massage brav und gesittet zu. Aus einer gut informierten Quelle habe ich jedoch von einem Salon erfahren, der gegen Trinkgeld einen etwas umfangreicheren Service bietet.

    Ich betrete den Schuppen (Sukhumvit, Soi 1 rund 50 Meter runter) und bin erstmal enttäuscht. Ein eher unhübsches Mädel mit dem Körper einer Elefantenkuh empfängt mich. Die anderen anwesenden Mädels sind alle deutlich ansehnlicher, aber die Dicke nimmt mich gleich in Beschlag. Nachdem sie mir die Füße gewaschen hat, führt sie mich nach hinten in den Massageraum. Der wiederum sieht recht viel versprechend aus. Der durch Tücher in drei Kabinen aufgeteilte Raum ist stockdunkel – Sauereien aller Art könnten hier rein theoretisch ungesehen geschehen. Auch die Dicke wirkt, im fehlenden Licht des Dark Rooms betrachtet, gleich deutlicher attraktiver.

    Sie bittet mich, mich all meiner Klamotten zu entledigen. Dieser Aufforderung komme ich in Windeseile nach und nutze die Gelegenheit, ihr meine solide Erektion zu präsentieren. Davon absolut unbeeindruckt, fordert sie mich auf, mich auf den Bauch zu legen. Dann fängt sie an, mich mit Öl einzureiben und zu massieren. Sie beginnt mit dem Rücken und geht dann zu den Schenkeln über. Letztere massiert sie besonders gefühlvoll und streift dabei gelegentlich wie aus Versehen mit dem Handrücken meinen Sack.

    Endlich darf ich mich umdrehen. Sie bedeckt meinen steil in die Höhe stehenden Schwanz mit einem Handtuch, kichert und pocht mit dem Zeigefinger prüfend gegen meine Eichel. Dann massiert sie ungerührt weiter. Zu darüber hinaus gehenden Aktionen ist sie dann auch nicht zu verleiten. Der weitere Ablauf gestaltet sich wie folgt: Sie knetet meinen Bauch, pocht gegen meine Eichel, kichert, massiert meine Schenkel, pocht, kichert, massiert meine Füße, pocht, kichert, massiert und macht mich langsam aber sicher wahnsinnig.
    Fortsetzung folgt…
     
     

     

     

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    Gad Labudda: 13 Leserbriefe und Anworten Teil 13

    Erstellt von Admin am 26. April 2009

    Teil 13

     

     

    Und wenn ich nicht mehr zahlen kann?

    Ich habe schon vor über einem Jahr ein Mädchen kennengelernt, das aus Mukdahan kommt. Kop ist noch sehr jung und unerfahren, aber ich habe mich gleich in sie verliebt.

    Als wir uns gerade eine Woche kannten, wurde ihre Mutter krank und mußte ins Krankenhaus. Ich konnte damals mit etwas Geld aushelfen, aber die Mutter wurde nicht besser und mußte immer weiter behandelt werden und ich habe Kop aus Deutschland immer weiter Geld geschickt, damit die Mutter den Arzt bezahlen kann. Als ich vor einem halben Jahr wiederkam, traf ich Kop erst zwei Tage später als vereinbart. Sie kam gerade von ihrer Mutter, der es sehr schlecht ging. In den drei Wochen, die ich hier war, haben wir uns sehr gut verstanden und ich wollte sie nach Deutschland mitnehmen.

    Sie wollte das auch, aber dann sagte sie, das ginge nicht, weil sie ihre Mutter nicht alleine lassen kann. Dann meinte sie, daß es ihrer Mutter vielleicht besser geht, wenn wir ihr ein kleines Haus bauen, weil das Haus, in dem sie jetzt lebt, nur aus Holz und aus Bambus gemacht ist und es regnet immer hinein. Dann habe ich ihr das Geld für ein kleines Häuschen geschickt, was ja in den Dörfern nicht so teuer ist. Aber danach ist Kop krank geworden und ich mußte ihr Geld für das Krankenhaus schicken.

    Als wir uns jetzt getroffen haben, kam Kop auch gerade wieder aus dem Dorf. Der Mutter geht es nicht besser und ich mußte wieder helfen, weil der Vater wegen der vielen Kosten sein Land verpfändet hat und das Land verliert, wenn er den erhaltenen Kredit jetzt nicht zurückzahlt. Außerdem brauchte sie Geld für das Haus, weil das Geld, das ich geschickt hatte, nicht gereicht hat und jetzt dringend das Dach gedeckt werden muß. Kop war in dieser Zeit sehr lieb zu mir. Als ich ihr aber vorschlug, wir sollten uns das Haus einmal ansehen, wollte sie nicht und sagte, sie kann nicht mit einem fremden Mann nachhause fahren, wenn sie nicht verheiratet ist.

    Als ich ihr sagte, wir können ja heiraten, meinte sie, das geht nur, wenn ich mit ihr in Thailand lebe. Aber ich bin jetzt 54 Jahre und arbeite im Maschinenbau. Ich kann jetzt noch nicht nach Thailand gehen. Aber ich kann auch nicht dauernd nur Geld schicken, weil mein Konto immer kleiner wird. Ich liebe Kop immer noch, aber wie soll das jetzt weitergehen und was passiert, wenn ich nicht mehr zahlen kann?

    Franz B.

    – – – – – – – – – – –

    Lieber Franz,

    Sie sind nicht alleine. So ähnlich wie Ihnen geht es vielen Ausländern, die hier junge, unerfahrene Mädchen kennenlernen. Es ist geradezu charakteristisch für die jungen unerfahrenen Mädchen, die in Pattaya ältere Ausländer treffen, daß sie häufige, unvorhersehbare Finanzprobleme haben, sowie als auch einen väterlichen Freund, der ihnen in dieser entsetzlichen Situation selbstverständlich vollkommen uneigennützig hilft.

    Die wichtigste Frage ist eigentlich, was sie in diesem Mädchen sehen und worin die Liebe besteht, von der Sie sprechen. Sind es die vielen Übereinstimmungen, die Sie teilen, die gleiche Begeisterung für dieselben Fernsehprogramme und Videofilme, dieselbe Anschauung vom gesellschaftlichen Leben und der Politik, die gleichen Interessen für Freizeitgestaltung und Hobbies, der gleiche Geschmack für Kleidung und Speisen? Wenn man gemeinsam leben will, dann braucht man doch Gemeinsamkeiten. Worin bestehen die? Aber wir wollen nicht nur fragen, wir wollen auch Ihre Frage beantworten, wie es jetzt weitergeht. Wir haben darüber unseren Hausastrologen befragt und der erklärt, daß sich hier der Merkurius zu sehr an die Venus angenähert hat, woraus große Komplikationen entstehen und er sagt, es steht viel Unglück ins Haus.

    Jetzt wird der Bruder von Kop erst einmal einen schweren Motorradunfall erleiden, an dem er völlig unschuldig ist, aber er muß das Krankenhaus und das Motorrad bezahlen, das er nur geliehen hatte. Dann braucht er ein neues Motorrad, wahrscheinlich eine Harley Davidson oder eine 500-er von Toyota, weil er sonst nicht zur Arbeit fahren kann. Dann muß das Haus verputzt werden, Türen und Fenster fehlen auch noch und der Fußboden muß gelegt werden. Dann führt der Vater sich mit dem Traktor über den Fuß, bei der Flucht vor dem Traktor wird er von einem Krokodil gebissen und muß ins Krankenhaus. Die Krankheit der Mutter wird immer schlimmer, der Vater muß weitere verpfändete Felder auslösen, die er vergessen hatte, eine Großmutter muß wegen Leistenbruch ins Krankenhaus und anschließend beerdigt werden und wenn Sie in Deutschland sind, hat Kop einen teuren Unfall und braucht dringend finanzielle Hilfe.

    Wie, glauben Sie, hat Kop, die als Arbeiterin im Monat vielleicht drei- bis allerhöchstens viertausend Baht im Monat verdienen könnte, die Herkunft des vielen Geldes ihren Eltern erklärt – vorausgesetzt, daß sie welche hat? Und warum wäre es den Eltern nicht zumutbar, daß ihre Tochter mit dem Mann nachhause kommt, der ihnen ein Haus baut, das Leben der Mutter erhält, dem Vater seine Felder schenkt, für das Leben der Tochter aufkommt und ihre Krankenhausrechnungen bezahlt? Könnten sie es nicht ertragen, den Mann zu sehen, von dem sie leben, den ihre Tochter liebt und den sie heiraten will? Das wäre in den Dörfern in Thailands armem Norden etwas ganz Neues.

    Falls Sie immer noch glauben, daß es der Mutter so schlecht geht und sie immer wieder ins Krankenhaus muß, dann verlangt es doch eigentlich der Anstand, diese arme Frau im Krankenhaus zu besuchen und vielleicht auch mit den Ärzten zu sprechen. Außerdem müßten Sie mit dem Vater wegen des Hauses sprechen, in dem er leben will und dessen Bau Sie bezahlen. Ein Besuch der Familie wäre also mehr als gerechtfertigt, äußerst empfehlenswert und ganz bestimmt informativ. Auch auf die Gefahr hin, daß es entweder den Vater, die Mutter oder das Haus gar nicht gibt. Denn es ist doch immer wieder schön, Gewißheit zu haben.

    Ach ja, Ihre letzte Frage: Wie es weitergehen soll, wenn sie nicht mehr zahlen können. Nun, in diesem Falle geht wohl nichts mehr weiter und ihre Freundin wird sich wahrscheinlich gezwungen sehen, leider, leider einen anderen väterlichen Gönner zu suchen, weil ihre Mutter ins Krankenhaus muß und der Bruder einen Motorradunfall hat. Ansonsten geht nichts weiter. Aber das läßt sich ausprobieren. Wie wär’s, wenn Sie ihrer Kop mitteilen, daß Sie kein Geld mehr haben und sie fragen, ob sie Ihnen jetzt vielleicht helfen könnte? Die Reaktion dürfte auf jeden Fall sehr aufschlußreich sein, glaubt

    Ihr Paule

     

    Meine Frau braucht dringend Goldschmuck…

    Ich komme jedes Jahr für zwei Monate nach Thailand. Beim letzten Mal habe ich meine Suni kennengelernt, vor Buddha im Dorftempel geheiratet und ein kleines Haus gekauft. Dann bin ich wieder nach Deutschland gefahren, denn ich muß noch viel Geld verdienen, um mit ihr hier leben zu können. In Deutschland habe ich einen Thai-Kursus belegt. Dabei habe ich erfahren, daß das Haus, das ich meiner Frau gekauft habe, zwar richtig auf ihren Namen eingetragen ist, daß sie es aber schon vor sechs Jahren besessen hat.

    Sie hat mir nur die Urkunde und ihren Namen gezeigt und ich habe nicht auf das Datum gesehen. Später hat sie mir geschrieben, die haben sich auf dem Amt nur vertippt. Ich habe ihr Geld zum Leben geschickt, dann habe ich Geld geschickt, um das Haus zu reparieren, für ihren kranken Vater und weil sie einen Unfall gehabt hat.

    Als ich jetzt auf Urlaub kam, war sie in Pattaya in einer Bar. Sie sagt, sie hat nur ihre Schwester besucht, die aber in einer ganz anderen Bar arbeitet. Dann wollte sie von mir Geld zum Leben, Geld für neue Kleidung und Goldschmuck haben. Sie hat gesagt, sie muß im Dorf ihren Goldschmuck zeigen, weil das erwartet wird, wenn eine Frau mit einem Farang verheiratet ist, sonst machen wir uns lächerlich. Ist das nun alles so üblich, oder versucht sie, mich auszunehmen? Und wie kann ich mich dann ich dagegen wehren?

    Arno F.

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    Lieber schlitzgeohrter Liebeskasper,

    eine Heirat ist der sinnlose Versuch zweier Leute, den Partner zu besitzen. Eine Heirat vor Buddha ist der schlitzohrige Versuch, den Partner zu besitzen, ohne selbst gebunden oder verpflichtet zu sein, weil die Heirat ja offiziell nicht gültig ist. Glaubst Du wirklich, daß Du per Zufall eine Frau triffst, die mit der Liebe Geld verdient, nun aber, weil sie einen Arno gesehen hat, sich zum liebevollen Eheleben mit einem abwesenden Arno bekehrt und nichts Besseres zu tun hat, als im Dorf auf seinen Urlaub zu warten? Auf einen Arno, der einmal im Jahr kommt, sich kaum überlegt, wie es ihr geht und wie sie leben kann, der sie aber für hübsch und praktisch hält und deshalb sein Besitzrecht gut bezahlt?

    Hast Du Dir überlegt, was Du von ihr willst und was Du an ihr liebst? Hast Du sie gefragt, wie sie leben will und wie Du ihr dabei helfen kannst? Nein? Macht nichts. Offensichtlich will sie nur Geld haben und Du hast ihr dabei schon viel geholfen. Sie ist nach Pattaya gekommen, weil sie Geld liebt und nicht etwa einen Fremden, den sie einmal im Jahr sieht. Du willst nur ihren Körper, wenn Du auf Urlaub bist. Und sie will nur Dein Geld. Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, bei dem jeder nur freiwillig bezahlt. Aber, wie Du Dich vor Dir schützen kannst, weiß ich auch nicht.

    Beste Grüsse, Dein Paule Plapper

     

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