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  • Archiv für die 'Boracay' Kategorie

    Boracay, ein Fazit

    Erstellt von Admin am 21. Oktober 2016

    Die Jungs von der Nachtschicht fragen mich, ob ich Pizza wolle. Ja klar, das geht schon mal ausnahmsweise. Ich lasse mir was bringen und bestelle den beiden auch eine Pizza, die sie sich teilen, sie freuen sich einen Wolf. Habe am letzten Abend keinen Bock mehr auszugehen und versuche mir irgendwas Essbares im Hotel zu organisieren, da ich totalen Hunger habe.

    Am nächsten Tag schlafe ich aus und mache mich für 13 Uhr abreise fertig. Ich bezahle für die extra Frühstücke, die Minibar und den Riesenhaufen Wäsche 1800 Peso, das ist richtig billig. Die Wäsche kostet fast nichts und ist TOP gemacht, wird als Paket geliefert, praktisch, wenn man noch weiter reist wie ich.

    Die Rezeptionistin ruft mir ein Trike, für 100 Peso fahre ich mitsamt meinem ganzen Rödel an den Port. Dort soll ich „Boat and Van“ buchen, kostet 250 bis zum Airport in Kalibo. Die beiden Jungs, meine Kofferträger, fragen, ob ich nicht ein Taxi wolle. Das soll 1500 kosten incl. dem Boot. Ich wähle diese Variante, weil ich ein fauler Hund bin und es für mich viel bequemer ist. Allein mein Handgepäck in einem evtl. vollbesetzten Van… nee.

    Die Jungs kassieren sicher eine Prämie, von mir gibt’s nur 20 Peso pro Koffer, das haben sie mir im Hotel so gesagt. Sie gucken blöd, sagen aber nichts. Auf der anderen Seite angekommen will der Kollege fürs Kofferschleppen 100 bis zum Taxi, ich drücke ihm 40 in die Hand – alles klar.

    Der Taxler ist nett und gibt mir etliche Insidertipps. So vergehen die 90 Minuten zum Airport schnell. Air Asia will kein Geld von mir, trotzdem die Koffer wieder zu viel wiegen. Geht vielleicht nicht wg. unzureichender Ausrüstung an diesem Kleckerflughafen, keine Ahnung. Der Flieger hat eine Stunde Verspätung.

    Fazit Boracay

    Die Stimmung ist immer gut, relaxed und freundlich (ein Zitat von Jens Peters, dem berühmten Reiseschriftsteller: “Es ist immer Sonntag auf Boracay”). Die Armut ist nicht so groß wie in den meisten anderen Teilen der Philippinen, entsprechend sicher ist es. Boracay ist mehr als eine kleine, liebenswerte Trauminsel unter Palmen, sie hat das Potential, um sich in sie zu verlieben.

    Natürlich ist Boracay kein reines Sextouristen Reiseziel im klassischen Sinne. Eine Gogo Bar Scene und Blow Job Bars gibt es nicht. Jedoch kann der, der hier einen erholsamen Urlaub verbringen will (und wird), durchaus fündig werden. Es sind immer etliche Freelancer unterwegs und auch die kleinen Karaoke Bars etc. (“Virgin Place” u.a.) haben einiges zu bieten.

    Ideal ist es unter diesen Gesichtspunkten wohl, seinen Urlaub zu splitten und auf der Insel nur ein paar Tage zu verbringen. Wie man die alte Frage, nehme ich nun ein Mädel mit nach Bora, oder nicht, für sich nun auch entscheiden mag, in dem Fall ist das eher zweitrangig. Denn andere Ziele wie Manila, Angeles City und Subic Bay haben diesbezüglich fast mehr zu bieten, als verkraftbar ist… da kommen ein paar “stressfreie” Tage oft gerade richtig 😉

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    Boracay Beaches: Ilig – Iligan

    Erstellt von Admin am 10. März 2016

    Hier ein Beitrag über die philippinische Trauminsel Boracay und von dort vor allem ein paar Fotos meines Lieblingsstrandes. Denn die schönen Beaches machen die Insel doch aus…

    Am Nordostzipfel der Insel oder kaum 5 Trikeminuten von Puka liegt der Ilig – Iligan Beach (map), mein persönlicher Favorit auf Boracay. Es ist meist sehr ruhig auf dem etwa 500 Meter langen, schönen Naturstrand. Kaum lohnt etwas Restauration, die aber dennoch vorhanden ist. Irgendwo wird immer was gegrillt, jemand verkauft kalte Getränke, je nach Besucheraufkommen gibt es weitere Angebote. Das Wasser ist superschön hier. Je nach Windstärke gibt’s auch mal kräftige Wellen, aber oft ist es auch spiegelglatt.

    Ganz hinten am Ende des Strandes wohnen ein paar Leute, es wird gekocht, an Booten geschraubt und gepinselt, manchmal sieht man die Einheimischen in ihren Nussschalen beim Fischen in der Bucht. Kids sind dabei, teils kleine Mädchen, die die Taucherbrille kaum über die Nase kriegen, sie helfen aktiv und mit Spaß. Ich glaube die Kinder verleben hier eine schöne Kindheit, sie sehen glücklich aus.

    Einfach mal ein paar Bilder:

     

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    Traumziel Boracay

    Erstellt von Admin am 12. September 2015

    Boracay (map) liegt ca. eine Flugstunde vom Manila Airport in südlicher Richtung (Route). Derzeit wird noch meist der Flughafen in Kalibo angeflogen, da der Boracay etwas näher gelegene Airport Caticlan derzeit nur für sehr kleine Flugzeuge ausgelegt ist. Der neue, internationale Airport Caticlan wird aber bald in Betrieb gehen.

    Kein Wunder, Boracay ist einer der Hot Spots des internationalen Tourismus, entsprechend sind die Besucherzahlen, derzeit sollen es etwa 1,5 Millionen Touristen jährlich sein. Erstaunlich, wenn man sich anschaut, wie klein die Insel eigentlich ist. Die allermeisten Touristen dürften allerdings Asiaten sein, die nur für wenige Tage einen Abstecher auf die Trauminsel machen. Entsprechend voll ist es auf dem Eiland zum Chinesischen Neujahrsfest, aber auch zu Weihnachten und Ostern. Die Philippinen sind ein katholisches Land und diese Feste werden groß gefeiert mit Familienurlaub und allen Schikanen, wenn man es sich leisten kann.

    Meinen ausführlichen Reisebericht mit sehr vielen Fotos findet Ihr hier. Obwohl einzelne Bars wie die Videoke mit den schönen Short Time Zimmern leider nicht mehr existieren, ist im Grunde alles beim Alten. Ersatz für die Short Time Puffs werden in diesem Reiseführer beschrieben. Die Scene ist klein und übersichtlich, die Namen der Dissen und Clubs bzw. was gerade angesagt ist, hat man in wenigen Minuten bei den Mädels oder dem nächsten Taxler erfragt.

    Anreise

    Der kleine Kalibo International Airport wird mehrmals täglich von Cebu oder Manila aus angeflogen. Von Kalibo sind es noch mal ca. 90 Minuten mit dem Bus bis zum Anleger nach Boracay. Die Überfahrt mit Boot oder Fähre dauert nur wenige Minuten. Die Weiterfahrt von Kalibo ist ziemlich gut organisiert. Man kann zwischen verschiedenen Buslinien wählen, es gibt zudem Minibusse und auch Taxen. Zeitlich besteht kein großer Unterschied zwischen diesen Angeboten, preislich schon. Auch das Fährticket ist bereits in Kalibo zu haben, man bekommt es mit ausgehändigt.

    Aus meinem Tagebuch

    Flug Cebu – Boracay

    Die Fahrt zum Airport in Cebu dauert bei Tagesverkehr doch eine Stunde. Ich zahle lieber wieder 1200 Peso für die sechs kg Übergewicht, anstatt etwas umzupacken, mein Handgepäck wiegt auch so schon 19,9 kg – was sich herausstellt, als vor dem ersten x-ray dieses gewogen wird. Die Dame will hineinsehen, ist aber mit meiner Aussage zufrieden, dass es sich um Kamera Ausrüstung und Notebook handelt. Es geht so durch.

    Habe Glück und sitze in einer Reihe vor einem Notausgang. Nach 45 Minuten landen wir in Kalibo. Natürlich keine Trolleys, aber Kollegen, die schon drauf warten, behilflich sein zu können mit dem Gepäck. Es werden diverse Varianten angeboten, die Strecke zum Boracay Anleger zu bewältigen; ich kaufe ein „door to door“ Ticket mit dem Bus, was 600 kostet. Allerdings werde ich bis zum Hotel zusätzlich 300 oder 400 „Tip“ los für weiteres Schleppen meiner beiden Koffer. Da sind einige Hände nötig an verschiedenen Stationen.

    Der Flug in Cebu startete um 16 Uhr, um 21 Uhr bin ich im Hotel.

    Wohnen

    Das ”Turtle Inn Resort” macht gleich einen sympathischen Eindruck. Das Zimmer ist geräumig und einfach eingerichtet. Großes Bett, ich werde gut darin schlafen. Es ist hier sehr ruhig, obwohl es zu Fuß nur drei Minuten zum White Beach sind.

    Das inkludierte Frühstück ist allerdings mickrig, es gibt nur Toast mit Ei in verschiedenen Varianten und Nescafé. Dazu bestelle ich ein „Continental Breakfast“ für 170 Peso, es ist gut.

    Das Personal wirklich super freundlich. Die Chefin hatte mich abends gleich etwas schlau gemacht. Es seien sehr viele Hotels hinzugekommen in den letzten Jahren, sagt sie. Derzeit regne es manchmal etwas und die jährliche Algenplage am White Beach sei dieses Jahr leider schon viel früher gekommen und aktuell leider ein Thema, s.d. man nicht schwimmen könne.

    Nach dem Duschen suche ich mir ein Restaurant mit Phili Küche, sitze super im 1. Stock und schaue auf den Trampelpfad. Unten gibt ein ziemlich schlechter Sänger Bob Marley Stücke. Das Publikum ist trotzdem bester Laune. Das Essen ist gut, endlich mal wieder Kilawin (marinierter Fisch). Habe nach drei Gerichten, drei Softdrinks und einem Dessert allerdings 1350 Peso auf der Uhr.

    Morgens scheint früh die Sonne, nach dem Frühstück um 11 fängt es an zu regnen. Super. Auf Boracay und es regnet. Hoffe, dass sich wenigstens gelegentlich die Sonne sehen lässt, ansonsten ist so ein Trip für die Tonne…

     

     

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