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  • Archiv für die 'Kambodscha' Kategorie

    Phnom Penh: Eine Insel…

    Erstellt von Admin am 19. Oktober 2013

    …nicht mit zwei Bergen, aber immerhin inmitten des Mekong Rivers. Ich lasse mich zum Bootsanleger (Sisowath Quay am Ende des Riverside) fahren und miete nach einigem Handeln ein Boot für eine Fahrt zum Mekong Island. Der Dampfer hat Platz für mehrere Dutzend Personen, ich zahle 40 USD für 3 Stunden. Los geht die Fahrt, vorbei an zwei “richtigen” Flusscruisern, schwimmenden Hotels mit großen Außenfenstern an den Kabinen. Es geht zunächst um die Landzunge herum, dort wo der Tonle Sap River, auf dem wir gestartet sind, in den Mekong fließt. Dann ein Stück flussaufwärts, wir kommen an diversen Booten wie Fähren und Fischern vorbei. Und an den Seezigeunern, die hier just an der Spitze dieser Landzunge eine schwimmende Kolonie gebildet haben. Sie leben auf ihren Booten.

    Auf dem Mekong liegt nun Steuerbord (da wo der Daumen Backbord ist) die Insel. Ich sehe Wellblechhütten, in denen arme Familien sicher mehr schlecht als recht leben, besser gesagt, überleben. Ich denke viele ernähren sich hauptsächlich aus dem Fluss und bestellen vielleicht noch einen kleinen Acker.  Aber es gibt auch welche, die noch nicht einmal eine Wellblechhütte besitzen, sie leben unter Plastikplanen, das Mobiliar besteht aus zusammen gezimmerten Bänken, auf denen der ganze Besitz, es sind meist nur ein paar Töpfe und allernötigster Hausrat, abgestellt ist. Ich werde demütig – und dankbar dafür, dass es mir so gut geht.

    Schließlich legen wir an, ich werde zu einer Kooperative gebracht die Seide selbst herstellt und sie auch verarbeitet. Das meiste wird sicher an Touristen verkauft. Die Leute sind sehr nett und ich bekomme die Produktion ausführlich erklärt, obwohl ich nur ein einzelner Mann bin, der voraussichtlich keinerlei Bedarf an seidenen Tüchern oder Kleidern hat. Ich kaufe schließlich anstandshalber ein Holzamulett für 5 USD – ausnahmsweise ohne zu handeln.

    Wir laufen noch etwas auf der Insel herum, es gibt einen Tempel mit bunten Fresken und Gemälden. Das Langboot der Gemeinde ist in einem überdachten Verschlag untergebracht und wartet auf seinen nächsten Einsatz, der alljährlich zum Wasserfest  im November stattfindet. Dann wechselt der Tonle Sap seine Fließrichtung, freilich erst, nachdem der König ihm das offiziell befohlen hat.

    Die Leute sind wirklich unglaublich nett und freundlich, ständig werde ich gegrüßt. Die Kinder haben ein herzerweichendes Lachen. Überhaupt ist es auffällig in Kambodscha, wie gut die Einwohner mit ihren sehr zahlreichen Kindern umgehen.

    Man will mich zu einem Restaurant führen, wohl in der Hoffnung auf etwas Provision durch den Umsatz, den ich dort generieren könnte. Den Gefallen kann ich dem Skipper leider nicht tun, denn die Hauptstraße wird neu gebaut, ständig kommen fette LKW vorbei und wirbeln eine Menge Staub auf, s.d. man kaum noch Luft bekommt. Nichts für meine Kamera. So breche ich ab und wir treten den Rückweg an.

    Also zurück, vorbei an Fischern und Hütten. Auf Höhe der Seezigeuner hat man interessante Blicke auf das heutige Phnom Penh, es vereinen sich Tradition (Fischer und Seezigeuner), Religion (Tempel und Palast) mit der Moderne (Hochhäuser und große Flussschiffe). Ich sehe das River Front mal von der anderen Seite bzw. von unten. An der befestigten Mole stehen auch heute wieder viele Khmer mit ihren langen Angelrouten, sicher nicht zum Spaß, sondern damit sie und ihre Familien was im Topf haben.

    Bevor wir anlegen sehe ich noch eine dieser stählernen “Zigarren”, das sind die Speedboote, mit denen man von hier nach Siem Reap fahren kann. Nichts für mich, ich bekomme bei der Vorstellung, das Teil könnte leck schlagen oder kentern, Horrorvisionen. Da kommt keiner mehr raus.

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    Phnom Penh: Wat Phnom

    Erstellt von Admin am 19. Juni 2013

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    Ich hatte ja eigentlich versprochen Euch mit Touriquark zu verschonen. Sorry, ich muss hier mal eine Ausnahme machen, aber aus gutem Grund. Wat Phnom ist eine der Sehenswürdigkeiten in der kambodschanischen Hauptstadt Stadt, na ja, man kommt irgendwie nicht dran vorbei. Das hat 2 Gründe: zum einen steht das Teil auf einem Hügel und ist kaum zu übersehen, zum anderen (und vor allem) ist dort aber auch noch…

    phnom penh kambodscha wat phnom

    …der Straßenstrich untergebracht. Ja, man fasst es kaum. Auf der Rückseite der übergroßen Uhr stehen die Mädels ab dem frühen Nachmittag, aber nur bis zum Einbruch der Dunkelheit etwa.  Preise um die 20 Bucks, sicher könnte man sie auch noch auf 10 oder 15 runter kriegen. Aber Vorsicht, sprecht nicht die Falsche an. Es ist auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich, wer da was macht. Es gibt auch Verkäuferinnen, Kosmetikerinnen, oder auch einfach Besucherinnen, die sich da die Parkbank geben oder den Tempel besuchen. Also am besten erst mal auf eine der Bänke setzen oder etwas herumschlendern. Blickkontakt ergibt sich dann schon von selbst.

    wat phnom penh straßenstrich

    Einmal dachte ich die Mutter, die mich da ansprach, sie hatte so einen Khmer Hut auf, jenseits von Gut und Böse, sei eine Markttante oder so etwas. Sie verfolgte mich aber hartnäckig und machte schließlich eindeutige Beischlaf- Handbewegungen. Du meine Güte. Die musste ich erst mal abschütteln…

    cambodian girl in phnom penh

    Sind öfter ein paar ganz nette Hühner dabei, z.B. das Chick in Rosa. Die musste ich allerdings erst mal unter die Dusche stellen, die war richtig dreckig, und so hat sie auch gerochen. Tja Leute, damit muss man hier rechnen. Sie war ganz begabt, allerdings dauerte der Blowjob nur 5 Minuten oder so, dann wollte sie ständig gevögelt werden, in allen möglichen Positionen und auch auf dem Sessel, Barhocker usw. Das artete schon in Arbeit aus… hab mich dann aber standesgemäß verströmt und ihr (wie besprochen) den Mundschuss verpasst. Sie hat schön aufgemacht.

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    Sie war ganz nett, etwas verspielt, sicher keine, die da jeden Tag steht, wahrscheinlich eher mal bei Gelegenheit. Eins der wenigen Mädels, das kein Mobil hatte.
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    Kambodscha: Ein paar Tipps zur Sicherheit

    Erstellt von Admin am 14. Mai 2013

    kambodscha phnom penh sicherheit

    Ein paar Tipps zur Sicherheit

    Kambodscha ist ein Drittweltland. Wegen der vielerorts vorherrschenden Armut muss man gewisse Spielregeln beachten, auf die ich im Folgenden etwas näher eingehe.

    Dem Thema Sicherheit werde ich aber darüber hinaus einiges an Beachtung einräumen. Warum?

    1. sollte man überall die grundlegenden Sicherheitstipps beachten,

    2. um Euren Sicherheitsbedenken (besonders falls Newbie) zu entsprechen und Euch diesbezüglich gut vorzubereiten,

    3. sind weltweit die Touristenhochburgen leider auch Sammelbecken für die bösen Buben (und Mädels natürlich auch), die gern ohne Arbeit an anderer Leute Geld kommen möchten.

    Wir werden im Folgenden zunächst Sicherheitsstrategien für die wichtigsten Punkte entwickeln: für die Anreise, für das Hotel und für (z.B. nachts) unterwegs.

    Der Sinn des Ganzen ist es natürlich nicht Euch ins Bockshorn zu jagen oder unnötig zu erschrecken, aber lest Euch das ruhig einmal durch und verinnerlicht es, nur vorsichtshalber. Denn manchmal kann es dümmer kommen, als man gucken kann, nicht nur in Kambodscha.

    Sicherheitsstrategie Anreise

    Der springende Punkt bezüglich der Anreise ist, dass man alles Bargeld, Kreditkarte(n), Pass, Tickets, Ausrüstung (Kameras, Notebook etc.) mit rumschleppt. Ich plädiere als erstes dafür, nicht alles in bar mitzuführen, sondern auf Kredit- und Bankkarten zurückzugreifen, notfalls auf (die ja versicherten) Traveller Checks. Die Gebühren hierfür sind zwar nicht zu umgehen, geben einem jedoch dafür einiges an Sicherheit. Denn wenn wirklich der Fall der Fälle eintritt ist der Urlaub u.U. schnell zu Ende. Von dem Moment an, in dem man seine Haustür hinter sich schließt, sollte man grundsätzlich vorsichtig sein. Auch im Heimatland kann man bestohlen werden wenn es dumm kommt, und Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Wie ich es mache: Ich splitte Cash, Kredit- und Bankkarten. Einen Teil habe ich am Mann in der Geldbörse, den anderen Teil im Handgepäck. So stehe ich im Fall eines Diebstahls oder Verlusts nicht von hier auf da völlig nackt auf weiter Flur. Cams und wertvolle oder empfindliche Gegenstände gehören selbstverständlich ins Handgepäck, im Fall eines Verlusts des eingecheckten Koffers erstatten die Airlines nur Kilo Preise. Dann sieht man alt aus, denn das sind nur Bruchteile des eigentlichen Wertes. Mal ganz abgesehen davon, dass einem diese Gegenstände dann im Urlaub fehlen. Und es kommen gelegentlich immer wieder mal Koffer weg, vor allem bei Umsteigerflügen. Ich habe eine stabile Reisetasche, die ich mittels eines kleinen Zahlenschlosses ständig verschlossen halte. Auch im Flugzeug kommen Diebstähle vor, und Gelegenheit macht Diebe. Das Handgepäck lasse ich grundsätzlich nie aus den Augen, weder im Taxi, wo ich es immer vorn im Fußraum habe, noch beim Einchecken am Airport, noch am Gepäckband, während ich auf meinen Koffer warte.

    In Phnom Penh angekommen ebenfalls das Handgepäck immer am Mann behalten und nicht in irgendwelchen Kofferräumen oder auf dem Rücksitz des Wagens – wenn an einer roten Ampel jemand die Tür aufmacht und zugreift, seht Ihr es nie wieder. Und ob die Türen wirklich verschlossen sind kann keiner garantieren.

    Wenn ich im Hotel einchecke und mir zunächst das Zimmer ansehe, lasse ich das Handgepäck nicht unbeaufsichtigt an der Rezeption stehen sondern nehme es mit. Überhaupt trage ich es lieber selber, denn wenn der Page es fallen lässt und die Cams kaputt sind, habe ich Pech gehabt.

    Sicherheitsstrategie Hotel

    Ideal ist es, wenn es einen Safe mit Nummerncode im Zimmer gibt. In Kambodscha ist das nicht überall Standard. Manchmal gibt es an der Rezeption eine Safety Box, die oft nur tagsüber zugänglich ist. Zu allererst nach dem Einchecken kommen die wichtigsten Dinge wie Pass, Ticket, Plastikgeld und Cash (bis auf den Tagesbedarf + Reserve) in den Safe. Je nach dem wie groß der (Zimmer-) Safe ist, passen auch noch die Cams und evtl. das Notebook hinein. Wegen des Hotelpersonals braucht man bezüglich Diebstählen in aller Regel keinerlei Bedenken zu haben. Allerdings kommt es manchmal vor, dass andere Hotelgäste bestimmte Situationen ausnutzen um zu stehlen, oder dass Freelancer, die man engagiert hat, etwas einstecken. Darum nie unnötig Wertvolles oder viel Cash herumliegen lassen.

    Wenn es nur einen Rezeptionssafe gibt, ist es umständlich ständig runter zu laufen um Cash nachzufassen. Den Safeschlüssel bringt man danach wieder ins Zimmer. Außerdem ist es wie gesagt oft so, dass man nachts nicht an den Safe kommt. Darum habe ich immer eine Cash Reserve im Zimmer.

    Beste Lösung für das Zimmer: ein Hartschalenkoffer mit Zahlenschloss. In diesen schließe ich während meiner Abwesenheit mein ebenfalls mit einem Nummernschloss gesichertes Handgepäck, in dem ich diese Cash Reserve, Schlüssel des Rezepionssafes sowie elektronische Geräte habe. Zwar ist das alles im Grunde leicht aufzubrechen, das erfordert jedoch einiges an Aufwand und krimineller Energie. Zu 99,9% wird so nichts passieren. Die größte Gefahr im Hotel geht von Freelancern aus, die man im Vollsuff abgeschleppt hat.

    Dazu: Bei Girls aus einer Bar wird kaum etwas passieren, denn sie haben einen guten Ruf zu verlieren, und sie sind ja jederzeit wieder zu finden. Der Customer weiß ja, wo sie arbeitet. Auch wenn man nichts beweisen könnte, das wäre für das Girl mehr als unangenehm. Allerdings gibt es auch dort manchmal die eine oder andere drogenabhängige Hardcorenutte, bei der ich es nicht drauf ankommen lassen würde. Nein, die größte Gefahr sind diejenigen Mädels, die man irgendwo aus einer Disse oder von der Straße hat.

    Sicherheitsstrategie “unterwegs”

    Wenn Ihr vor Ort unterwegs seid, vor allem nachts, nehmt nie mehr Geld mit, als Ihr braucht. Lasst teure Uhren und Schmuck am besten ganz Zuhause.

    Wedelt nicht mit dicken Geldscheinbündeln rum, auch nicht, wenn Ihr eine Rechnung in einer Bar bezahlt. Ich selber nehme nachts meist 100 USD mit, und das ist eigentlich schon zu viel.

    Wenn ich frisches Geld aus dem ATM ziehe, bringe ich das, was ich nicht gleich brauche, sofort in den Safe.

    Das meiste Geld habe ich in meiner Urlaubspatte hinten in der (engen) Hose, so dass da niemand unbemerkt reingreifen kann. Vorn in der Hosentasche habe ich das Kleingeld, bis zu 10 Dollar etwa bzw. ein paar Riel. Wenn ich kleinere Beträge zahlen muss, bleibt die Patte in der Hose und niemand sieht, wie viel Geld ich wo dabei habe. Mobil und Hosentaschenknipse habe ich ebenfalls dicht am Mann (Hosentasche). Außerdem habe ich in der Geldbörse eine Kredit- oder Bankkarte für den Notfall. Nur zu empfehlen, wenn man mehrere hat (was man sollte).

    Lauft nachts nicht in zu dunkeln Ecken herum und meidet unbeleuchtete Seitenstraßen.

    Es folgen einige Tipps zur Sicherheit allgemeiner Art

    Lasst die Finger von Drogen. In Kambodscha wird mittlerweile auch Kiffen hart bestraft, und es gibt eine Menge Polizeispitzel und/oder Leute, die den schnellen Dollar machen wollen, in dem sie Touristen reinlegen. U.U. wird etwas mit der örtlichen Polizei inszeniert, um Euch abzukassieren. Wenn Ihr vor der Frage steht, bezahlen oder in den Knast (was dort kein wirkliches Vergnügen ist), was macht Ihr? Eben. Also nehmt Euch meine dringende Warnung zu Herzen, es gibt kein Pardon. Es werden gelegentlich Joints oder Food („Happy Herb Pizza“) „offiziell“ angeboten – nein, es ist nicht offiziell. Also auch hier Vorsicht. Es wird nichts passieren, wenn Ihr Euch so eine Pizza im Lokal reinzieht oder einen Joint an einsamer (!!!) Stelle am Beach. Aber lasst Euch bitte nicht mir irgendwas in der Hosentasche oder im Gepäck erwischen.

    Pardon gibt es ebenso wenig für Sex mit Minderjährigen: Lasst die Finger von Mädels, die nicht in einer Bar arbeiten und die zu jung sein könnten. Früher gab es Probleme mit Kinderprostitution in Kambodscha. Es hat Fälle gegeben, da haben sich Minderjährige auf die Straße gestellt zum Anschaffen. Wenn Ihr mit so was erwischt werdet, gnade Euch Gott. Erst ab 18 gibt’s keine Probleme – und das ist jung genug!!! Aber wie gesagt, in den Bars ist das eh kein Thema.

    Ladyboys sind nicht jedermanns Sache, aber wer sich mit dem Gedanken trägt, die Khmer Ladyboys sind bei weitem nicht so hübsch wie die thailändischen Gathoeys. Ich habe in Cambodia keinerlei Erfahrungen diesbezüglich und kann deshalb nichts dazu sagen. Aber ich denke angesichts des Aussehens dieser “ganzen Kerle” erübrigt sich für den Liebhaber feingliedriger Ladyboys das Thema sowieso. Allgemein bekannt ist, dass manche Ladyboys eher zum Klauen neigen als Bargirls.

    Legt Euch nie mit Khmer an, sie sind in aller Regel ruhig und nett und sie lächeln, aber wenn man sie provoziert oder sie haben ihr Gesicht verloren, können sie ausrasten. Vor allem, wenn Alk im Spiel ist (oder schlimmstenfalls Drogen). Sollte es irgendwelche Meinungsverschiedenheiten über die Bezahlung von kleinen Rechnungen (Motorbike o.ä.) geben, zahlt lieber das Verlangte, auch wenn Ihr meint, im Recht zu sein. Grundsätzlich: Im Zweifel lieber nachgeben und lächeln. Drum heiße es ja auch “Lehrgeld”.

    Polizei: rechnet nicht damit, dass die immer wirklich korrekt ist. Die Polizei wird schlecht bezahlt in Kambodscha und es ist üblich, dass die ihr Gehalt aufbessern. Auch hier: Nicht auf stur schalten, die sitzen am längeren Hebel. Lieber nachgeben. Rechnet nicht damit, dass Euch die Polizei zu Eurem Recht verhelfen will sondern damit, dass sie möglichst viel Kapital aus dem Vorfall (also aus Euch, der Khmer hat kein Geld) schlagen will.

    cambodia safety

    Bill Padding: Es gibt Bars, da “stopfen” sie einem zwischendurch heimlich die Rechnung. Wenn Ihr ein Getränk bestellt, bekommt Ihr mit diesem einen Zettel (Rechnung) in einen kleinen Behälter, der vor Euch auf dem Tisch steht. Kontrolliert ruhig, ob da nicht “versehentlich” zu viel aufgeschrieben wurde. So ein Rechnungspaket kann im Laufe des Abends ganz schön dick werden, vor allem wenn man mit Freunden unterwegs ist und noch ein paar Ladydrinks ausgibt. Irgendwann hat man die Übersicht verloren. Die meisten Bars sind völlig korrekt, aber manche betrügen, indem sie zu viel aufschreiben oder neue Rechnungen reinstecken, wenn Ihr auf dem Klo seid. Tipp: Nach ein paar Getränken regelmäßig bezahlen, dann verliert Ihr nicht die Übersicht.


    Ebenso rechnet bitte die Addition der Rechnung zusammen (oder tut wenigstens so) bevor Ihr die Rechnung bestellt und reklamiert ruhig, wenn Ihr glaubt es sei was nicht OK. Das nimmt niemand übel. Zählt bitte Euer Wechselgeld nach. Ein Trick ist z.B. auf 10 rauszugeben, wenn Ihr mit einem 20er bezahlt habt. Man wird sich dann überschwänglich entschuldigen. Das gilt übrigens auch beim Umwechseln in den Wechselstuben: gleich nachzählen, später kann man nicht mehr reklamieren. So was kommt in den Bars aber eher selten vor. Mir ist es diesmal passiert, dass ich 5 Bucks vermisste, die dann „zufällig“ ganz unten in dem Wechselgeldbehälter lagen, s.d. ich es übersehen habe. Der Behälter verschwand dann sehr schnell wieder in Richtung Theke, erst nachdem ich reklamiert hatte, wurde er zurückgebracht und ich sollte noch mal hineinschauen. Dabei fand ich dann den 5er. War natürlich Absicht.

    Wenn ich mir jetzt mal so das ganze Kapitel zur Sicherheit durchlese bekomme ich ja fast selber Angst… darum zum Schluss noch mal das Wichtigste: Behaltet das alles ruhig im Hinterkopf, aber werdet nicht ängstlich oder lasst Euch vom Urlaub in Kambodscha abhalten. Ich habe hier alles aufgeschrieben was mir zum Thema einfällt. Sicherheitshalber, damit Ihr wisst, wo die Fallstricke lauern und Ihr vorbereitet seid. Viele Touristen fahren jedes Jahr nach Kambodscha und denen passiert nichts. Und das wird aller Voraussicht nach besonders für denjenigen gelten, der sich vorher ein paar Gedanken auch zu diesem Thema gemacht hat.

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    After Dark in Phnom Penh: Sharky Bar

    Erstellt von Admin am 4. Mai 2013

    sharky bar phnom penh kambodscha

    Kambodscha: Das Sharky ist einer der bekannten, alten Läden in Phnom Penh, eine Institution. Adresse: No 126, Street 130.

    Ich lege mich 6 Stunden ab, bin hundemüde, da auf dem Flug nicht gepennt. Gegen 2100 bin ich landfein gemacht und will ins Sharky, das Essen ist ganz gut da. Genauer gesagt nicht so schlecht. Der vor dem Hotel wartende TukTuk Fahrer (hier sind es Mopeds mit „Anhänger“, in denen etwa 4 Personen mehr oder weniger bequem Platz finden) will 2 Dollar für die Strecke, auf meine angebotenen 2000 Riel lässt er sich nicht ein, schimpft stattdessen, ein Motorbiketaxi ist nicht in Sicht. Mit den TukTuks fahre ich eh ungern, sieht scheiße aus, es sei denn, es regnet. Und teurer sind sie auch, etwa das Doppelte von Motorbikes. Also an die nächste Straßenecke gelatscht und einen Taxler gesucht. Zuerst sprechen mich 3 oder 4 Burschen an, die ihre Torte, die hintendrauf sitzt auf dem Motorbike, an dem Mann bringen wollen. Sehen alle nicht übel aus. Ich will aber erst mal essen und nehme mir vor, das später abzuchecken. Kurioserweise komme ich nie wieder in so eine Situation. Dann findet mich ein Taxler, er akzeptiert die 2000, es ist nur ein kurzes Stück.

    Im Sharky scheint die Zeit still gestanden zu sein, alles beim Alten. Die lange Treppe rauf, dann hinein und erst mal eine Runde drehen. Billardtische, viele Amis, der Tresen und die Tische ganz gut besetzt. Und überall zwischendrin Mädchen, besser gesagt Mütter. Auch auf dem Balkon. Dann an einen etwas verwaisten Tisch beim Klo, hier habe ich vor etwaigen aufdringlichen Masseusen, die ungefragt Hand anlegen und dafür hinterher Kohle wollen, meine Ruhe. Ich will nur essen, außerdem sind die Mädels hier eher weniger mein Fall. Zu cool, zu durchkommerzialisiert alles. Amerikanisch. Trotzdem kann ich hier am Eingang des Klos sehen, wer da so rein und raus geht, ein strategisch gut gewählter Platz.

    Das Steak ist gut, kostet auch stolze 12 Bucks. Pommes dazu, grüne Bohnen, Knobibrot und ein kleiner gemischter Salat, den ich vorsichtshalber stehen lasse. Bin ein gebranntes Kind in diesem Land. Montezuma lässt grüßen…

    Nein, es ist nicht alles beim Alten. Keine Masseusen. Keine Mädels, die in Frage kämen. Entweder zu alt oder desinteressiert. Was einigermaßen jung ist und gut aussieht ist in festen Händen oder zeigt keinerlei Interesse, noch nicht einmal abschätzender Blickkontakt wird aufgebaut. Die sind alle satt hier. Sie Scene im Sharky war nie mein Fall, und ich will ja nur essen. Trotzdem fällt mir der Unterschied zu früher sofort krass auf. Ich werde bei einem der späteren Besuche zwar noch eine Shorttime hier rausziehen, mehr aus Zufall, und doll wurde das auch nicht. Ich sehe eine der Tanten, die ich vor 5 oder 6 Jahren gebucht hatte. Damals nett und scheu, jetzt eine mit allen Wassern gewaschene Hardcorenutte, so jedenfalls mein Eindruck, als ich sie zusammen mit ein paar anderen Nachtschattengewächsen an einem der Stehtische sehe, sie gestikuliert und hält Reden. Nee, vorbei.

    Für Aufrisse ist das Sharky nicht mehr wirklich interessant.

    Ich zahle, und schon auf dem halben Weg die Treppe runter macht sich der erste Taxler mit der typischen Handbewegung eines Motorradfahrers beim Gasgeben bemerkbar. Ich nicke, sage „Martinis, 1 Dollar“ und steige auf den Beifahrersitz seiner Honda. Andere, die die Tour auch gern genommen hätten und mich auch nach meiner Zusage noch „abwerben“ wollen, gehen leer aus. Es ist kein Problem auch nachts ein Taxi zu bekommen in PNH, und es kostet auch nachts nie mehr als 1 $, wenn man handelt, was man eh muss (später mehr dazu).

    St.Pauli was here: Fahne an der Wand

    Kurzes, schlechtes Video aus alten Tagen, dafür mit hübschen Mädels:

     

     

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