Übergepäck bezahlen bei den Airlines?
Erstellt von admin am 27. April 2009
Übergepäck
Die Thai ist beim Gepäck sehr kulant, und das ist einer der Gründe, warum ich oft mit denen fliege. Andere Vorteile: Service ok, Essen gut, Sitzabstand ok, und vor allem täglich Non Stop nach BKK von Frankfurt und München. Auf Umsteigen und Zwischenstops stehe ich nämlich nicht wirklich…
Die Thai hat eine Kulanz von 10 kg beim Gepäck, Handgepäck wird nicht gewogen. Ich habe zudem die Silbercard (bekommt man schon nach 2 Langstreckenflügen), also 30 kg frei (anstatt der üblichen 20 kg) + 10 kg Kulanz = 40 kg. Ich bin auch schon mal mit 52 kg durchgekommen. Einmal sollte ich in München allerdings über 200 € zahlen, weil ich 49 kg hatte, man wollte mir 9 kg berechnen. Habe ein one way business upgrade gekauft, hat etwa 500 gekostet und das Gepäck war somit frei. Notlösung und teuer, aber prima gesessen
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Sportgepäck anzumelden, aber wer ein Surfbrett anmeldet, muss es auch mitbringen, soll heißen, man kann nicht schummeln. Leichter geht es mit Tauchgepäck, nach schriftlicher Anmeldung bei Thai z.B. erhält man weitere 10 kg, das Gepäck wird nicht auf Tauchutensilien überprüft. Nicht lachen, genau das ist mir bei Condor passiert. Die Thai verlangt den Tauchschein allerdings als Nachweis, reinfaxen genügt.
Condor nach Mombasa… die haben diese Comfort Class, kostet nicht wirklich viel mehr als die Holzbänke, Service, Platzangebot und Essen aber deutlich besser als hinten. Beim Einchecken durchleuchtete man mein Gepäck nach den Tauchutensilien, fand aber nur eine ABC Ausrüstung. Man rechnete mir dafür 5 kg an (war auch schon zuviel), 8 kg musste ich nach Abzug der Toleranz bezahlen: 64 €, also 8 €/kg. Das ist billig und ok. Andere Airlines nehmen ein Vielfaches, die Thai z.B. offiziell pro kg 1% des First Class Ticket Preises – Wahnsinn. Sie haben zwar bei der Condor versucht, mir den Betrag gleich für beide Strecken abzuknöpfen, was ich aber abgelehnt habe mit der Begründung, auf dem Rückflug würde ich weniger Gepäck haben. Vor dem Rückflug hat in Mombasa natürlich kein Schwein nach dem Gewicht geschaut, das höhere Gewicht ging anstandslos durch.
Die Airlines sind unterschiedlich kulant, 5 kg sollten aber immer (kostenlos) drin sein.
Von der Royal Brunei hab ich übrigens die Nase gestrichen voll. Trotz Business Ticket haben die mir in Bangkok – grammgenau!!! – 12195 Baht abgeknöpft, für 12 Kg und 195 Gramm. Toleranz nur 5 kg, Handgepäck wird mitgewogen, damit sie alles, was über die erlaubten 7 kg Handgepäck geht, berechnen können. Außerdem habe ich jetzt schon mehrfach wirklich miesen Service bei denen erlebt, und das vorne. Das war schon fast unverschämt. Das Essen ist eh eine Katastrophe und so ziemlich ungenießbar. Die haben ja die Flüge nach BKK von Frankfurt aus eh eingestellt, geht jetzt über London. Ich werde den Saftladen nicht vermissen, allerdings hab ich etliche Freimeilen, die ich u.a. mal bei Ebay billig geschossen hatte, in den Sand gesetzt.
Ich habe allgemein beim Übergepäck die Erfahrung gemacht, dass man im außereuropäischen Ausland weniger hinschaut und Probleme macht als in Deutschland oder Österreich. Das war bisher – Airline übergreifend – überall so. Übrigens: fliegt man im Ausland innerhalb des bereisten Landes, also z.B. innerhalb Thailands oder der Philippinen, sind die Kosten für das Übergepäck, soweit erhoben, vernachlässigbar, da sehr gering.
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