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  • Archiv für Februar, 2019

    Major Grubert: Alles hat ein Ende…

    Erstellt von Admin am 26. Februar 2019

    Hallo Freunde,

    nach über 20 Jahren Singlereisen und Forenengagement sowie 15 Jahren major-grubert.com glaube ich, das ist nun genug. Ich möchte mich in Zukunft auch wieder mit anderen Dingen beschäftigen und habe deshalb beschlossen unseren Download, den CD Shop sowie alle damit verbundenen Seiten und Blogs dauerhaft zu schließen.

    Deadline für das Aufladen Eures Download Accounts ist der 31.5.2019
    Deadline zum Downloaden/Streamen der Berichte ist der 30.6.2019

    Dies vorab zur Info.

    Bis dahin hat jeder noch die Möglichkeit und genügend Zeit alles Wissenswerte zu lesen oder herunter zu laden und dauerhaft zu speichern. Natürlich bin ich noch bis zum Stichtag wie gewohnt gerne für Euch und Eure Fragen da. Danach werde ich mich aus dem Onlineleben zurückziehen und unsere Server offline stellen.

    Ich bedanke mich bei allen treuen Freunden und Lesern von Major Grubert und wünsche Euch weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung Eurer eigenen Erlebnisse.

    Besten Gruß
    Grubert und Team

    Abgelegt unter Allgemeines | Kommentare deaktiviert für Major Grubert: Alles hat ein Ende…

    Pattaya: On the Road

    Erstellt von Admin am 21. Februar 2019

    Tagsüber schlendere ich gern die Beach Road entlang und halte Ausschau nach hübschen Mädels.

    Auch wenn die meisten Bordsteinschwalben (die Straße wird daher auch “Bitch Road” genannt) ältere Kaliber sind, es finden sich fast immer auch junge und hübsche Mädels. Abgesehen davon lege ich mich gern für eine oder zwei Stunden in einen Liegestuhl und esse etwas. Meist Som Tam (der allgegenwärtige Papaya Salat) und eine BBQ Makrele, mein Lieblingsfisch, dazu eine frische Kokosnuss. Alles für kleines Geld.

    Überall in Pattaya geht es tags quirlig zu und überall gibt es Neues zu entdecken und einfach was zu sehen… Soi Buakhao ist immer ein Tipp für einen Spaziergang im Hellen. Man wird allerdings schnell “schwach” bei den vielen Massagen und Mädels, früher oder später trifft man eine, auf die man steht und unbedingt haben will. So what. Dann nimmt man sie sich halt für eine Stunde und setzt seinen Spaziergang deutlich entspannter fort 😉

    Wenn die Dämmerung hereinbricht und die Säufersonne in die Startlöcher geht, wird es langsam Zeit sich ins Hotel zu begeben und sich landfein zu machen.

    Die nächste Nacht mit ihren Verlockungen will und sollte man nicht verpassen – später Zuhause wird man jede Gelegenheit, die man ausgelassen hat, bedauern…

    Hier geht es zu den Thai Girls…

    Männerparadies Pattaya

    Abgelegt unter Fotos, Pattaya, Pattaya, Thailand, Thailand | Kommentare deaktiviert für Pattaya: On the Road

    Angeles City: Gogos, Girls, Glücksgefühle…

    Erstellt von Admin am 21. Februar 2019

    Mit einem alten Kumpel falle ich durch diverse Bars auf Fields und Perimeter.

    Es wird “bunt gemischt”, wie erwartbar treffen wir auf Langweile, aber auch auf gute Stimmung.

    Im Camelot z.B. ist es eher ätzend, reine Koreaner Veranstaltung inzwischen und fest in deren Hand. Weitestgehend uninteressant für uns. In einem der Läden feiert mein Kumpel großes Wiedersehen, er ist hier Stammgast und entsprechend groß ist das “Hallo”, als er erkannt wird. Auch in die Drecksläden beim Garfield gehen wir und schrauben etwas an den Mädels rum. Schrauben und schrauben lassen, heißt die Devise…

    Nachmittags auf der Perimeter Road. Sitze gerade im „Touch of Class“. Es gibt einen Stromausfall auf der ganzen Perimeter und der Fields Avenue, der über Stunden geht. Habe gerade die Rechnung für meinen Softdrink und die beiden kleinen Lady Drinks, die ich den hässlichen Waitresses ausgegeben habe, bestellt. Sie hatten im Dunkel der Bar, es gibt hier, wie in den meisten Bars auf der Perimeter (im Gegensatz zu der Fields Ave) keinen Notstromgenerator, an mir rumgeschraubt. Abwechselnd an Schwanz und Kronjuwelen und die Nippel kamen auch nicht zu kurz. Da gibt es etwas Aufregung, es heißt, oben sei ein Feuer ausgebrochen.

    Ich nehme mein Wechselgeld vom Tablett und gehe ins Freie.

    Man hantiert mit Feuerlöschern bzw. trägt sie hin und her. Von oben kommt ein Koreaner laut lachend mit ein paar Weibern herunter. Sieht so aus, als seien die von irgendwas bei irgendwas gestört worden. Ist aber nichts passiert, sie haben es wohl in den Griff bekommen.

    Ich wollte ja eigentlich anschließend kurz ins Rio (eine der Schweinebars), um doch noch mal mit der hübschen Torte rumzumachen. Jedoch ist die Aussicht auf Kerzenlicht ohne Musik und Aircon nicht wirklich berauschend.

    Heißer Sex mit scharfen Bräuten

    Sex and Fun for men Philippines

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    Beobachtungen in Mtwapa, Bamburi Beach, Mombasa, Kenia

    Erstellt von Admin am 21. Februar 2019

    Um 9 klingelt der Wecker, ich wollte eigentlich das Frühstück im Hotel ausprobieren und dachte, bei dem Lärm hier kann ich eh nicht mehr pennen. Bin aber todmüde und drehe mich wieder um, schlafe bis 11 weiter wie ein Stein. Den Krach nehme ich erstens nicht mehr wirklich wahr, zweitens ist es hier auf dieser Seite des Hotels doch merklich ruhiger.

    Der Himmel ist erwartbar strahlend blau, aber hier und da von weißen Wolken durchzogen. Heute soll es an den Strand von Bamburi gehen. Vorher will ich aber zum Nakumatt in die Shopping Mall, brauche noch Shampoo und ein paar kleine Face Towels. Hatte in der heimischen Eiseskälte unterschätzt, wie sehr ich hier schwitzen würde und dass ich jeden Tag mindestens eins für die Hosentasche brauche, um mir den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen.

    „300“ sagt der Motorbikler an der Ecke und fügt auf mein fragendes Gesicht hinzu, niemand würde mir einen besseren Preis nennen. Ich glaube ihm, frage aber, wo ich ein TukTuk oder Taxi bekommen könne. Er schickt mich zur Main Road, hatte schon befürchtet, dass ich latschen muss, hier stehen einfach keine.

    Der TukTuk Fahrer ruft 350 auf, ich bin ohne Handeln einverstanden.

    Unterwegs geht mir dann auch auf, dass es doch etliche Kilometer sind bis zum Ziel. Mehr oder weniger werden in Mtwapa korrekte Preise aufgerufen von den Taxen, jedenfalls tagsüber, ob das nachts vor dem Casaurina auch immer so ist, wage ich zu bezweifeln. Handeln dürfte hier kaum lohnen, außer bei längeren Strecken, z.B. nach Mombasa. Zum Nakumatt sind es ca. 10 km, nach Mombasa 26. Die Geier stehen halt – wie überall – vor den Touristen Sehenswürdigkeiten bzw. in Ermangelung solcher vor den Hotels.

    Dort angekommen, meint der Fahrer, der Nakumatt sei pleite, nicht nur hier, in ganz Kenia oder an vielen Standorten. 100 m weiter sei aber ein großer Supermarket, er könne mich auch dorthin fahren. Ich entscheide mich dafür, zuerst hier mal nachzusehen, kann mir das kaum vorstellen. Der Parkplatz vor dem Gebäude wie immer frequentiert und die Shops sind besetzt. Einige allerdings leerstehend. Das Café, wo ich früher gelegentlich gefrühstückt habe, hat geöffnet und ist busy. Ziemlich groß mit angeschlossener Tortenabteilung (die essbaren). Entscheide mich gegen ein Frühstück hier, weil die Wartezeit wieder recht lang sein dürfte und ich lieber am Strand sitzen möchte, sprich am Big Tree.

    Die ATMs haben sie verlagert hinters Haus, etliche von ihnen sind nicht im Betrieb. Der Supermarkt selbst bietet einen trostlosen Anblick: sehr wenig Warenauswahl, erinnert an Rudis Resterampe oder alte DDR Zeiten, obwohl die Regale voll sind. Vor allem: so gut wie keine Kunden. Brauchbaren Shampoo finde ich nicht, im OG kaufe ich immerhin drei kleine Handtücher für zus. 750.

    Weiter zu dem anderen Supermarkt. Der TukTuk Fahrer, ich bin zu faul zum Laufen und es ist wirklich brüllend heiß, will kein Geld für das Stück, ich bin beschämt. Das ist eine Premiere. Zum ersten Mal fahre ich umsonst Taxi, ausgerechnet hier im bettelarmen Kenia. Sage dem Fahrer, dass ich ihn anschließend buche, es geht zum Big Tree.

    Dieser Supermarkt ist bestens sortiert. Ich kaufe drei Flaschen Bodywash und eine große Flasche Shampoo für zusammen 1500. Das importierte Zeug kotest hier mehr als Zuhause.

    Latsche etwas durch die Außenanlage, etliche Banken mit ATMs sind hier zu finden, auch ein großes Restaurant/Café mit Innen- und Außenbereich. Insgesamt deutlich ansprechender als die Nakumatt Mall.

    Das TukTuk ist nicht mehr da, hat wohl eine neue Tour bekommen. Ich handle eine anderen von 300 auf 200 runter, der Preis sollte fair sein und wird schließlich gern akzeptiert.

    Ich hatte ganz vergessen, wie weiß der Sand hier am Bamburi ist; schon von Weitem leuchtet er mir entgegen, als wir uns durch die verschlungenen Holperwege zum Big Tree kämpfen. Hier stehen einige Bungalows, ich denke allerdings mir wären die zu basic.

    Nun sitze ich also an alter Stelle und schaue aufs Meer. Nur die Mauer ist gewichen, das war wohl irgendwann ein Sturm, der die weggefegt hat. Ansonsten kaum Neues: die Bedienung gewohnt langsam, die Wartezeit für das Essen (habe Fischfilet bestellt, wurde draußen am Eingang mit Kreideschrift beworben, trotzdem kennt es die Bedienung erst mal nicht) gewohnt lang und dieses selbst gewohnt grottig. Zwinge mir ein paar Happen rein. Also entweder gut essen und scheiße sitzen oder andersrum.

    Der schilfüberdachte Außenbereich ist nach allen vier Seiten offen. Es ist recht windig und trotz der kühlenden Brise auf schweißnasser Haut ist es deutlich zu warm. Erst nach zwei oder drei Stunden mache ich mich auf dem Fußweg in Richtung Indiana Beach Hotel. Die Flut hat fast den Höchststand erreicht, was das Laufen erschwert, denn viel Seegras wurde angeschwemmt und der Streifen begehbarer Strand ist schmal geworden.

    Ich habe vor im YULs ein Eis zu essen und Espresso zu trinken.

    Zwei Häuser vorher latsche ich ins Indiana rein; zwar ist mir bekannt, dass das Robertos (das gute, italienische Restaurant mit dem genialen Ausblick) irgendwann abgebrannt ist. Als ich jetzt jedoch davorstehe, bin ich doch erschrocken. Die Stelle ist nicht wieder zu erkennen. Man baut neu, fast ist das Gebäude fertig. Quatsche in der Hotelanlage einen Mann in meinem Alter an, er war mir schon am Stand mit seiner gelben Luftmatratze aufgefallen. Belgier, wie sich nun herausstellt. Er macht hier ganze sechs Monte Urlaub, wohnt in der Apartmentanlage des Indiana Beach Hotels (ganz schön mit gut augestatteter Küche, aber mir zu dunkel). Ob es hier wegen der Baustelle derzeit zu laut sei, frage ich ihn. Nein, die Baustelle sei ja fast fertig und auch hier am Pool bei den Hotelzimmern (hier hatte ich früher gewohnt) sei wohl kaum was zu hören.

    Sechs Monate sind eine lange Zeit, ob es nicht doch langweilig würde, frage ich ihn. „Ewas schon“ antwortet er fast ein wenig resignierend und dass sich viel hier geändert habe. Der Beach, meint er, und die Mädels, alle wollen „big money“. Nun ja, wollen sicher, man muss es ja nicht zahlen, denke ich bei mir.

    Latsche an die Rezeption und gebe vor, ab nächster Woche evtl. hier wohnen zu wollen, ob was frei wäre und was es kosten solle. Ja, es gibt Zimmer und die sollen 4500 kosten, ohne Frühstück. Könnte man bei längerem Aufenthalt, ich denke so ab drei Wochen, noch etwas runterhandeln. Insgesamt ein angemessener Preis denke ich und eine gute Option, weil sie halt Gäste bzw. Girls zulassen über Nacht, was in der Gegend bei Weitem nicht selbstverständlich ist. Vor allem aber haben sie nun Zimmersafes, die alte Anlage hinter der Rezeption hat ausgedient. Hier war es vermehrt zu kriminellen Vorfällen gekommen. Hotelgästen wurde Geld aus den Safes gestohlen, immer nur Teilbeträge, infam.

    Ich verzichte auf das Eis, weil die einen Windschutz im YUL’s montiert haben, der einem die Sicht auf den Strand nimmt. Wozu also hier sitzen. Das Auto Taxi vor dem Indiana will 500 zum Monalisa, ich biete 300 und wir einigen uns auf 400. Der Preis sei fair, meint er, also gut.

    Im Hotel, es ist mittlerweile 16:30, ist mein Zimmermädchen gerade mit dem clean up fertig. Hatte ihr mittags meinen Zimmerschlüssel gegeben. Die Mädels haben keine eigenen Schlüssel für die Zimmer, man muss ihn an der Rezeption abgeben. Etwas gewöhnungsbedürftig. Ich gebe meinen Schlüssel ungern an der Rezeption ab, da das nicht wirklich sicher ist. Jeder könnte sich ihn aushändigen lassen und ich habe zu viel Zeug im Zimmer stehen. Werde ihn nachts nach wie vor nicht abgeben.

    Lydia, das Zimmermädchen, ist eine ganz liebe, nette, sympathische Maus. Freut sich wohl über die täglichen 200, dass sie sich nun so um mich bemüht ist trotzdem bemerkenswert. Nein, natürlich nicht, was Ihr wieder denkt, ihr Ferkel. Alles wie geleckt sauber, zwei Handtücher zu Figuren geformt auf dem Bett (worauf ich freilich nicht wirklich Wert lege), die anderen beiden im Bad. Hat meine Schmutzwäsche in die Hauseigene Wäscherei gebracht und meint, die würde ich „erst“ morgen zurückbekommen, sei noch nicht trocken. Egal, habe wirklich genug Zeug dabei. Zu viel, um genau zu sein. Sie ist einfach ein Herzchen und immer lieb am Lächeln, werde ihr zum Abschied noch ein Geschenk machen (wohl Geld).

    Hau mich aufs Ohr und penne drei Stunden. Mal sehen was der Abend bringt.

    Kurz nach dem Wachwerden habe ich eigentlich nicht wirklich Lust, aber das schwanzlose Gesindel wird mich wohl doch wieder geil kriegen. Das kann man ja wohl auch erwarten!

    Ich setze mich kurz vor 23 Uhr ins Paradies, draußen, der einzig freie Tisch ist der in der Mitte direkt an der Straße. Innen alles voll, es läuft Champions League. Es wird wohl dauern, bis die Bedienung kommt und ich habe Hunger. Auf der Ecke ist das Kendas Hotel (checke ich erst später, dass es das Kendas ist, habe irgendeine schlechte Erinnerung dran). Da ist im ersten Stock eine offene Etage mit Restaurant. Gehe also kurzentschlossen rüber setze mich an die Balustrade. Die Bedienung heißt Rosa und ist nett. Ich bestelle Goat (Ziege). Hier wird nach Gewicht bestellt, ich nehme ein halbes Kilo. Die Zubereitungsart gibt man gesondert an. Für mich soll es gekocht sein mit Gemüse. Dazu Fries mit Chillies. Isst man hier so.

    Das war ein Fehler. Ich warte geschlagene 80 Minuten auf das Essen und bin eigentlich schon davon satt, dass es hier nach Fritteusen Fett riecht. Das Essen ist für mich ungenießbar, afrikanisch halt, zäh. Egal, was soll’s, hätte Chicken bestellen sollen, wäre sicher schneller gegangen und besser gewesen. Ich zahle mit drei Softdrinks und Tipp 1400.

    Will eigentlich gleich ins Casaurina, gehe aber zuerst zurück ins Hotel, weil sich mein Magen meldet. Mir schwant Böses. Habe etwas Durchfall, Kopfschmerzen schon den ganzen Tag, ich hoffe da kommt nichts Größeres auf mich zu. Gehe trotzdem nach dem Duschen noch ins Casaurina, da sind einige Geschosse am Start und ich werde auch angetanzt, angeflirtet, angegrapscht. Komme trotzdem nicht in Stimmung. Seile mich jedes Mal, wenn ich mit einer im Gespräch bin, ab und stelle mich woanders hin. Fahre alleine zurück ins Hotel, es geht mir nicht gut. Wieder Durchfall. Die Tante von Gestern, L. kommt mir nach, als ich am Ausgang bin aber ich sage ihr, heute nicht.

    Womit ich nicht gerechnet habe: als ich aus dem Casaurina komme regnet es in Strömen. Daher auch die Stromausfälle dort zuvor, jedes Mal mit einem Grölen der Menge belohnt.

    Im Hotel haben wir zwar Strom, aber kein Internet.

    Mist, hoffentlich geht’s morgen besser.

    Na ja kein Dauerdurchfall, aber es nervt. Mittags raus ins Indiana, nachdem ich telefonisch angefragt hatte, ob sie Internet nun auch in den Zimmern haben – haben sie.

    Was negativ ist am Monalisa; vielleicht bin ich derzeit auch nur schlecht in Form und etwas genervt. Jedenfalls ist es trotz allem doch sehr laut. Zudem basteln sie gerade an der internen Stromversorgung rum, viele Stromausfälle und draußen wird geflext. Sicher nur vorübergehend. Das Zimmer ist nachts sehr dunkel, zu wenig Lampen. Der Fridge fehlt nun doch, Schokolade oder mal eine Cola sollten schon kalt vorrätig sein im Zimmer. Es gibt nur einen Stuhl und keine Schublade, mag banal klingen, aber das ganze Kleinzeugs auf dem Mini Tischchen nervt.

    Will mir im Indiana ein Zimmer zeigen lassen, vorsichtshalber, nicht dass die jetzt zur Bruchbude mutiert sind. Aber es ist heute am Freitag ausgebucht. Ich bekomme aber zum Wunschtermin am Montag ein Zimmer und zwar in der obersten Etage, was wichtig ist für Ausblick, Licht und Diskretion. So kann man auf dem Balkon eigentlich ziemlich die Sau rauslassen, da kaum einsehbar von unten. Ausblick: man sieht zwar das Meer (fast) nicht, ist aber schon ein Unterscheid, ob man auf die Oberkante der Palmen schaut und einen weiten Horizont hat, oder ob man irgendwo draufschauen muss. Und das Sonnenlicht hier oben ist für Fotos immer gut.

    Ich buche für 15 Tage, freiwillig räumt mir die Rezeptionistin einen Rabatt ein, anstelle der angesagten 4500 soll ich nur noch 3500 zahlen. Weniger als im Monalisa. Na bitte.

    Will in Mtwapa noch Geld ziehen, kurz vor dem Wochenende (dann sind die ATMS oft leer) und dem Umzug, um nicht nackig da zu stehen. Der eine ATM, der mit meiner Advanzia Mater Card letztens funzte, ist heute außer Betrieb. Na super. Finde trotz Rumfahrens mit dem TukTuk keinen ATM, der MC nimmt. Alles nur Visa. OK ich habe auch VISA dabei, aber nicht eingesteckt. Müsste mit der MC wohl beim Nakumatt bzw. der anderen Mall einen ATM finden, dort gab es ja etliche. Würde mich wundern, wenn es nicht ginge.

    Habe dann auch gleich noch überlegt, wo/wie ich eigentlich Cash wechseln kann. Irgendwelche Wechselstuben wie in anderen Ländern scheint es nicht zu geben. Die Banken haben einen wirklich miesen Kurs, das ist eine Frechheit. Für 100 € geben sie 11500 raus und für 100 USD (hab dann probehalber den am Mann geführten 100 USD Schein in der Bank gewechselt) auch etwa 500 weniger als Tageskurs. Also den Kurs, der im Net zu finden ist – und übrigens frecher Weise auch in der Bank ausgeschrieben ist – bekommt man nicht.

    Bleibt, schwarz zu wechseln. Der von meinem Taxler empfohlene Händler (Shop für alles Mögliche), ein Habibi, ist nett und will mir den normalen Kurs geben.

    Mein alter Kumpel hatte immer bei Cheers gewechselt, dort ist ein kleiner Shop oder so etwas gleich nebenan, ich denke auch inoffiziell, werde das noch checken. Ist halt alles umständlich mit der Kohle durch die Gegend zu fahren oder wegen ihr.

    Das Frühstück im Mtwapa Paradies geht so. Naja die Spiegeleier kann man essen, der Rest ist stark gewöhnungsbedürftig. Es kommt ein Kännchen heißes Wasser und EIN Tütchen Nescafé. Muss eins nachbestellen. Der Toast labbrig und die Marmelade… komisch. OK der Hungert zwingts rein. Am frühen Nachmittag sitzen hier schon ein paar Expats und bechern. Einer ist völlig besoffen. Spricht aber Landessprache und ist mit jedem im Gespräch. Insgesamt wird hier eher vorsichtig und nett miteinander umgegangen, auch die Expats sind nett zu den Bedienungen, dem Koch, der an der Straße Spieße grillt und selbst zu den fliegenden Händlern ist man freundlich. Diese sind aber auch gar nicht aufdringlich. Jeder geht halt seinem Job nach.

    Gehe in einen der vielen, kleinen Beauty Salons und will mir eine Maniküre angedeihen lassen. Man habe Stromausfall, ob kaltes Wasser ok wäre. Na klar. Aber kaum, dass ich sitze, fängt mir der Schweiß an von er Stirn zu laufen und ich breche ab. Die Mädels verstehen das. Gebe der Maus 100 Tipp für die Mühen, ein Finger war schon in Bearbeitung. Ich werde angestrahlt.

    Auf dem Heimweg kaufe ich noch drei Liter Wasser fürs Zimmer in einem örtlichen Markt (hier gibt es fast nichts zu kaufen) und ein paar meiner geliebten Babybananen an einem Obststand.

    Gertud der Rezeptionistin teile ich mit, dass ich nun leider schon am Montag auschecken werde. Ich sage, ein Freund aus meinem Land kommt und der wohnt gerne am Beach. Kleine Notlüge. Will sie aber gar nicht wissen. Sie schaut nur recht traurig, Montag ist auch noch ihr day off.

    Lydia.

    So heißt mein Zimmermädchen. Ich hatte ja kurz schon was geschrieben. Sie ist einfach eine ganz süße, kleine, zarte Maus die immer lächelt und mir jeden Gefallen tut. Ja sicher, weil sie Tipp kriegt. Nachmittags bringt sie mir die frisch gewaschene Wäsche und neue Handtücher ins Zimmer. Wir sprechen etwas. Sie macht hier alle Zimmer alleine sauber und als ich frage, wer denn die Wäscherei oben im 4. Stock macht, sagt sie: ich. Ich hatte das irgendwie schon befürchtet.

    Ich frage sie etwas aus, wir sitzen auf dem Bett. Sie arbeitet von 6 bis 6, bekommt dafür 5000 KSH/Monat (derzeit ca. 40 €). Lydia hat keinen Tag frei, sie arbeitet seit 3 Jahren ununterbrochen täglich durch (ob sie Urlaub bekommt oder Feiertage weiß ich nicht). Pausen zum Essen gibt es nicht und auch nichts zu essen vom Hotel. Sie wohnt in Shanzu und läuft (!!!) die Strecke täglich hin und zurück. Sind mehrere Kilometer. Sie hat also noch nicht mal das Geld für ein Matatu. Sie ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und hat sich ein Zimmer gemietet. Schätze sie auf Mitte 20, sie ist ganz hübsch und hat unter ihrem Hotelkittel vielleicht sogar eine nette Figur. Nein, Trinkgeld würde sie nicht oder kaum bekommen, Afrikaner würden keins geben. Und hier wohnen fast nur Afrikaner.

    Wie kriegen die das hin mit diesem Geld? Eine Flasche Trinkwasser kostet 50. War ja damals mit der Hotelmasseuse bei ihr Zuhause, sie hat sich Leitungswasser selbst abgekocht und mit zur Arbeit genommen, die indischen Besitzer des Indiana Beach Hotels sind halt Sklaventreiber und miese, unmenschliche Ausbeuter die keinen Shilling mehr zahlen als unbedingt nötig. Selbst essen mach fett.

    Ich sage Lydia, dass ich schon am Montag auschecke, was sie natürlich traurig macht. Ich hatte ihr doch jeden Tag 200 versprochen und klar hatte sie sich ganz bestimmt schon genau überlegt, was sie mit dem Geld macht. 200 KSH sind 1,60 €. Das entgeht ihr jetzt natürlich. Ich hatte mir aber schon vorher überlegt ihr zum Abschied etwas Geld zu schenken und sage ihr das auch, um sie zu trösten. Gebe ihr doch nun schon, anstatt am Montag, etwas Geld, 5000 KSH. Natürlich freut sie sich sehr. Sie zählt das Geld und sagt „Oh my god“. Sofort weiß sie, was sie damit macht: 2000 für die Miete, 1000 schickt sie ihrer Mama und für 2000 kauft sie Essen.

    Ja, so ist das. Traurig. Sie wünscht mir und meiner Familie alles Gute und Gesundheit, ich sei „a good German“.

    Mich rührt das alles ziemlich an. Dabei ist sie noch eine, die einen Job hat. Viele andere haben gar nichts, ich weiß nicht, wie die überleben. Afrika ist hart und grausam. Hier in Mombasa und an der Küste geht es ja noch durch die Touristen, da bleibt immer etwas Geld hängen in der örtlichen Struktur. Ein paar Kilometer weiter rein ins Land verhungern die Kinder. Muss daran denken, dass WIR leben wie die Maden im Speck, undankbar, es fehlt an Demut und das Bewusstsein für diese Dinge. Kann man ja auch keinem verdenken, es ist alles so bequem und selbstverständlich bei uns. Das noch: wir haben vor allem auch Afrika jahrhundertelang ausgebeutet und bis aufs Blut ausgesaugt, ihnen dort alles weggenommen, darauf beruht ja unser Reichtum im Westen – und deren bittere Armut. Es ist ungerecht.

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    Sex führer Kenia Mombasa Mtwapa Diani Beach

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