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  • Bali, Kuta: PaySex für allein reisende Männer?

    Erstellt von Admin am Dienstag 6. November 2018

    Indonesien Bali Kuta PaySex Nutten

    Es sind auf den etwa 500 m hinter dem MBARGO etwa acht angesagte Läden und Diskotheken, teils auf mehreren Stockwerken. In fast jedem Laden trifft man auf Freelancer, meist hängen sie gleich hinter dem Eingang ab und lauern auf Frischfleisch. Wer etwas Übung hat, dem fallen die sofort auf. Wer nicht, einfach mal anlächeln, wenn es Einheimische sind und sie lächeln zurück, Volltreffer.

    Was sind da sonst für Leute unterwegs… alles bunt gemischt. Vor allem aber Betrunkene und Bedröhnte. Dann Pärchen, die einfach nur feiern wollen und in ihren 12 Tagen richtig was erleben. Offenbar viele australische Touristen, die Damen scheinen Abenteuern nicht abgeneigt. Wer drauf steht, bitte. Ich krieg bei solchen Frauen schon lange keinen mehr hoch. Zu verwöhnt. Übrigens sind auch eine Menge Einheimischer unterwegs, meist junge, stramme, durchtrainierte Burschen in Muscle Shirts und mit wilden Stirnbändern, nach denen sich besagte Touristinnen die Hälse verdrehen. Ich denke die Jungs hier machen auch ihren Schnitt.

    Oft wird man von irgendwelchen Taxlern oder Typen angesprochen mit “Ladys, Sir?“

    Ich denke mal, die vermitteln die Schabracken aus den dunklen Ecken. Ein Motorbiketaxler, der mich ein paarmal fährt, da er immer vor meinem Hotel steht, verspricht mir für nachts “junge, hübsche” Mädels für 500 k all night. Ich warte mit ihm vor irgendeinem Hotel mit anderen Typen, die aufgeregt hin und her telefonieren. Irgendwann kommt eine kleine Zicke, die eine Flunsch zieht als sie mich sieht, die will dann 800 – für eine kurze Nummer. Ich lehne dankend ab. Wer so ein Gesicht zieht, will im Zimmer dann nur mit Gummi blasen. Das braucht kein Mensch.

    Einmal lasse ich mich von einem Taxi in eine Massage fahren, der Fahrer meint, dort käme man auch in den Genuss von “specials”. Als ich die Managerin indirekt danach frage sagt die, das hier wäre eine anständige Massage, so was gäbe es hier nicht. Ich gehe wieder raus und wechsle den Fahrer. Der neue meint, der alte Fahrer habe keine Ahnung (stimmt, der Trottel wollte mich zuerst ungefragt nach Sanur karren), hier ginge nichts. Er fährt mich in die Gegend der Shopping Mall, wo es einige Bars gibt, die draußen bunte Lichter haben. So eine Art offene Bierbars, wie man sie aus Thailand kennt. Da schauen einige Mädels raus und winken. Hätte ich mal probieren können, aber mein Fahrer meint, da die Polizei sehr streng sei, sei das System in Kuta anders als in Sanur, wo man die “X” Karaokes hat. In Kuta kommen die Nutten auf Verlangen mit dem Van angefahren, und man kann sich eine aussuchen. So ist es denn auch.

    Der Van kommt, ein Typ steigt aus und fünf Nutten.

    Es ist dunkel und gießt wie aus Kübeln. Ich suche mir die Hübscheste von den hässlichen Weibern aus, zahle 500 k im Voraus für eine Shorttime in meinem Hotel und fahre mit ihr los. Vor dem Hotel meine sie, Blasen nur mit Gummi. Herrgott nochmal, so eine Scheiße. Warum habe ich nicht vorher dran gedacht, das klarzumachen? Sie ruft ihren Pimp an und sagt mir, kein Problem, es kommt gleich eine andere. Es kommt eine andere, abgrundtief grottenhässlich. Ich bin zu alt für solche Experimente, habe keine Lust auf Streitgespräche und die Kohle ist mir in dem Moment auch scheiß egal. Ich lasse die beiden kommentarlos stehen und gehe alleine ins Bett. Am nächsten Tag schaue ich mir die beiden Pics an (die beiden ersten Fotos in der Bildergalerie) und denke, gut gemacht. So nötig habe ich es gar nicht…

     

    Einmal fährt mich ein Taxler ins Grahadi in Kuta. Ein “Karaoke Entertainment”, dort ginge auf jeden Fall was, sagt er. Großer Laden. Es ist etwa 10 Uhr abends. Ich rein in den Laden, vorbei an der gähnend leeren Bar in Richtung Fish Bowl. Da sitzen ein paar Mädels drin und lächeln. Davor ein Haufen Kollegen aus den kameltreibenden Gebieten, denen der Sabber rechts und links aus den Mundwinkeln trieft. Die Glasscheibe ist nur zum Teil durchsichtig, ein waagerechter Streifen von etwa 30 cm, und zwar in der Höhe, mit der ein durchschnittlicher Asiate keine Probleme hat. Ich bücke mich kurz und schaue rein. Ob und was da geht finde ich nicht raus, da ich die Schnauze schon wieder gestrichen voll habe und das Weite suche. Ich schätze man zahlt für Mädel und Zeit eine gew. Summe, was man dann im Karaokezimmer mit ihr macht, ist letztlich Verhandlungssache. Ich habe keine Lust auf Diskussionen um Gummis und Preise, ich bin das schöne, unkomplizierte Leben eines Sextouristen in Thailand und auf den Philippinen gewohnt und will nicht freiwillig in die Bezirksliga absteigen. Meine Zeit und meine Nerven sind mir auch zu Schade…

    Kuta ist wie gesagt tiefste Provinz, man kann Glück haben mit den Freelancern. Darüber hinaus geht offenbar nichts oder wenig, eine Infrastruktur für alleinreisende Männer in erträglicher Qualität scheint es nicht zu geben. Taxler haben i.d.R. keine Ahnung, ein weiteres Indiz für die Harmlosigkeit der Szene. Unterm Strich gefällt mir Sanur besser als Kuta. Denn nachts besoffen durch irgendwelche Dissen zu fallen und auf ein Wunder zu hoffen ist mir einfach zu anstrengend.

    Erotikführer Indonesien Bali Kuta Sanur Ubud Candidasa