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  • Bali – Spaß auf der Insel der Götter

    Erstellt von Admin am Montag 9. Juli 2018

    Holzpenisse in Bali

    Die Insel Bali liegt zwischen den Inseln Java (auf der die indonesische Hauptstadt Jakarta liegt) und Lombok im indischen Ozean. Ihre Abmessungen betragen ca. 95 km mal 145 km. Die Hauptstadt Balis ist Denpasar, nach der auch der internationale Flughafen benannt ist (DPS), obwohl der Airport eher nahe der Touristen – Spaßhauptstadt Kuta liegt, als an Denpasar (map).

    Die Anreise mit dem Flugzeug aus Europa geht nicht ohne mindestens einen Zwischenstop vonstatten. Ich empfehle wegen der Länge der Strecke denn auch Flüge, die nur einen Stop machen, möglichst ohne zu lange Wartezeiten. Infrage kommende Airlines sind u.a. Thai Airways (über Bangkok), Singapore Airlines (über Singapur), Cathay Pacific (Hong Kong), Malaysia Airlines (Kuala Lumpur), Qatar Airways (Doha) und Lufthansa (Singapur).

    Ich habe wie meist nur den Flug gebucht und die Hotels vor Ort individuell ausgesucht, lediglich die erste Übernachtung im Bumi Ayu in Sanur habe ich über Neckermann gebucht, wo ich auch meinen Flug mit Thai Airways gefunden habe. Neckermann fand ich nicht schlecht, zumal sie trotz Hochsaison ganz gute Preise für den Flug anboten. Darüber hinaus sollte man nach Pauschal- und Last Minute Reisen suchen, es gibt oft wahre Schnäppchen. Neben Neckermann kommen dafür z.B. Opodo in Frage, Expedia.de, Swoodoo u.a. Je nach Saison bekommt man sonst teils sehr teure Hotels fast gratis mit dazu.

    Das Formblatt für die Immigration (Foto links) wird bereits im Flieger verteilt und kann dort ausgefüllt werden. Ebenso ein Formblatt für den Zoll, dort einfach alles verneinen und die geforderten Angaben zur Person machen. Ich trage als Beruf meist “Manager” ein, oder sonst was, interessiert eh keinen. Dass die tatsächlich auch nach mitgebrachten CDs, Video Tapes und Filmen fragen, ist erschreckend und lässt tief blicken. “Must be censored” steht klein darunter, also alles was Porno, nackt oder freizügig sein könnte, vermeiden. Ein Visum vorab zu besorgen ist nicht nötig, es wird für Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz “on arrival” erteilt. Man bezahlt für ein 30 tägiges Visum 30 USD. Ich habe mit € bezahlt, ich hatte den Tipp, 30 USD passend zur Hand zu haben, nicht befolgt und hatte nur einen Hundert Euro Schein. Man gab mir jedoch anstandslos das Wechselgeld in Rupiah heraus, der Kurs war akzeptabel.

    Die Einreiseprozedur an sich, oh je. Zuerst bezahlt man, wenn man die Halle betritt gleich links, den Betrag für das Visum. Dann heißt es erneut anstellen. Die Halle war proppenvoll, und trotzdem alle Schalter mit Beamten besetzt waren, habe ich mindestens 2 Stunden gewartet, bis ich endlich an die Reihe kam. Ich kann nur hoffen, dass es in der Nebensaison etwas schneller geht. Hat man den ersehnten Stempel endlich in seinem Reisepass, geht es zur Gepäckaufnahme. Jedes Gepäckstück wird anhand der Nummer kontrolliert, damit nichts verschwindet.

    Mir ist leider dieses passiert: Gleich nachdem ich den Flieger verlassen hatte, stand da jemand mit einem großen Schild mit meinem Namen drauf. Es sei etwas mit dem Gepäck nicht in Ordnung, so wie ich den Mann verstand, hatte man beim Durchleuchten etwas gefunden, was der Klärung bedurfte. Ich machte mir schon Sorgen wegen des einen läppischen Massagestabs, jedoch war der Grund ein ganz anderer: Thai Airways hatte meinen Koffer verschlampt, der war noch in Bangkok und wurde am nächsten Tag nachgeliefert. Ich hatte auch mal wieder 30 kg, ein “heavy” Schild wurde dem Koffer verpasst. Ich nehme an dass Thai schwere Teile zurückließ, weil sie Gewichtsprobleme hatten, denn der Flieger war ausgebucht bis auf den letzten Platz. OK, Pech gehabt, was kann man machen.

    Hat man sein Gepäck aufgenommen, kommen aufdringliche “Helfer”, die man auch von anderen Flughäfen kennt, nur dass die hier tatsächlich Uniformen anhaben. Man schnappte sich zu Dritt (!) mein Handgepäck, um mich sogleich zu einem der vielen Wechselschalter zu schleifen, die sich in der nächsten Halle befinden. Da ich das Problem mit dem Koffer hatte und diesbezüglich in einem Office Gespräche führen musste, dachte ich zunächst, man wolle mir helfen, weil ich so ein Pech hatte mit dem Gepäck. Wie naiv von mir! Obwohl ich das mit diesen Geiern im Hinterkopf hatte, habe ich nicht gleich gemerkt, dass die nur Kohle wollten. Und dann gleich am besten noch Provision kassieren am Wechselschalter. Ich hab den Jungs einen Haufen gehustet, mein Gepäck geschnappt und sie einfach stehen lassen. Geld hatte ich übrigens schon vorher in der Gepäckhalle an einem der ATM gezogen, der von der Citibank spuckte sogar 3 Millionen auf einmal aus (dazu später mehr).

    So, der unvermeidlich unangenehme Teil ist geschafft, nun kann der Urlaub kommen.

    Wird man von seinem Hotel abgeholt, steht der Fahrer mit dem Namensschild gleich am Ausgang der Halle. Falls nicht, braucht man ein Taxi. Der Schalter für diese befindet sich ebenfalls gleich hinter dem Ausgang, die Preise hängen aus, man bezahlt und erhält einen Coupon. Das ist gut geregelt, man wird nicht übers Ohr gehauen. Ein paar ungefähre Preise als Anhaltspunkt:

    Kuta 70 – 80 k (tausend)
    Denpasar 90 – 120 k
    Sanur 100 – 140 k

    Ich schnappte mir also so einen Taxler und ließ mich nach Sanur fahren, ins Bumi Ayu.

    Ein paar grundsätzliche Dinge

    Hühnertransport mit dem Moped auf Bali

    Zur Währung. Auffallend und ungewohnt sind die vielen Nullen auf den Scheinen. Der größte Schein ist 100.000 Rupiah, das sind je nach Wechselkurs um die 6 €. Wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, geht’s.

    Die Wechselspannung entspricht unserer, Adapter für Steckdosen sind in aller Regel nicht nötig.

    Da ich nicht alle Aspekte eines normalen Reiseführers hier ansprechen kann, empfehle ich den von Stefan Loose, “Bali und Lombok”

    Auf einige Dinge werde ich im Laufe des Berichts noch näher eingehen.

    Es herrscht Linksverkehr. Der Straßenverkehr ist richtig nervig, man steht oft im Stau, besonders in Kuta und in der Nähe anderer Touristenmagnete. Viele Laster, kleine, enge Straßen.

    Auto mieten: wer nur in Kuta unterwegs ist, kann sich das schenken, man steht eh nur im Stau. Hier würde sich ein Moped anbieten, die Mietpreise liegen bei etwa 10 €/Tag incl. Versicherungen. Internationaler Führerschein ist nötig, Helmpflicht, wird beides kontrolliert bzw. nur zu gerne von der Polizei abkassiert. Der Einheitspreis der Strafe scheint bei 200 k zu liegen (12 €). Käsch in die Täsch (des Polizisten). Taxen kosten nicht die Welt, man kann auch Wagen mit Fahrer tageweise mieten (um die 80 – 100 €, je nach Strecke und Distanz).

    Wer längere Strecken auf der Insel selbst bewältigen will, sollte sich seinen Wagen bei Herrn Reich mieten, seine Autovermietung ist die einzige inselweit, die eine komplette Versicherung beinhaltet. Die Preise sind günstig, die Autos (er hat über 60) sind in Ordnung.

    Andrè rent a car

    Läuft alles sehr korrekt ab, kann ich empfehlen. Er ist in Sanur, schaut auf seine Homepage. Er holt einen auf Wunsch vom Airport ab, ich habe mich aber von seinem Fahrer aus meinem Hotel abholen lassen, nach Rückgabe des Wagens wurde ich wieder hingefahren. Wer ihn selber sucht, er ist auf dem ewig langen Bypass (Umgehungsstraße) in Sanur nicht leicht zu finden.

    Sex mit hübschen Frauen auf Bali