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  • Havanna: Die Hausstrände & eine Chica aus dem Adlon…

    Erstellt von Admin am Montag 8. Januar 2018

    Morgens fahre ich gleich mit dem gerammelt vollen Bus an den Strand am Tropicoco. Super schönes Wetter, Sonne wechselt sich mit weißen Sommerwolken am strahlend blauen Himmel ab. Ich esse am Playa als erstes einen Fisch mit den üblichen Beilagen, nicht zu groß, reicht gerade so als Frühstück. Kostet 11 CUC. Zwei Sonnenschirme und zwei Liegen (hab keine Lust meine Klamotten in den Sand zu legen) kosten satte 8. Lecker Piña Colada aus dem Pappbecher drei CUC.

    Das Wasser ist toll. Wenn die Sonne weg ist, ist es wegen des Windes fast zu kalt. Ich laufe etwas rum und schieße ein paar Strandmäuse mit der Hosentaschenknipse ab, nichts Dolles, bis auf eine, die die Nase ganz oben trägt.

    Abends vor dem Essen latsche ich einen Stunde mit dem neuen Fisheye Objektiv rum, experimentiere, ja, ein paar der Aufnahmen sind trotz Dunkelheit und frei Hand ganz brauchbar. Witzig, das Teil.

    Gegen Mitternacht mache ich mich auf ins Deauville, nur um festzustellen, dass der Laden Montags dicht ist. Also mit dem Taxi (3) zum Adlon, auch dieser Taxler kennt es nicht, schon komisch. Ich muss ihm den Weg zeigen. Aber auch hier ist nicht viel los, als einzige Brauchbare ist die Chica da, die mich letztens ein paar Mal „verpasst“ hat und die deswegen etwas sauer ist. Das habe ich schnell mit einem Dringo und einer Packung Kippen (zus. etwa 5) wieder eingerenkt. Es gibt nicht viel zu reden, ich gebe ihr drei fürs Taxi und laufe vor.

    Bin kaum an der Casa, da kommt sie auch schon mit dem Bicitaxi vorgefahren. Action wie gehabt und gut, Mundschuss, nachdem sie mich zuerst auf dem Blase Sessel und dann im Bett vor dem Spiegel verarztet hat. Diesmal weiß sie sofort, was zu tun ist, als ich ihr die Flasche mit dem Babyöl reiche. Na also, geht doch. Vögeln wieder nicht, allerdings hat sie eh ihre Tage. Da hat sie doch einen Schnapper gemacht mit den 40.

    Sie ist ganz nett, ich schenke ihr noch eine Zahnbürste, einen Einmalrasierer und ein paar Socken, nach denen sie mich fragt, weiß der Henker, was sie damit will. Irgendwas mit Fußproblemen nach zu viel Tanzen. Außerdem eins der Kostümchen, es ist gelb, nachdem ich ein paar Schnappschüsse von ihr gemacht habe. Morgen ist mein letzter kompletter Tag, das Zeug muss eh weg. Sie freut sich einen Wolf.

    *****

    Stehe nachmittags am Malecón und warte auf ein Taxi nach Vedado. Auf der gegenüberliegenden Seite laufen zwei Mäuse, eine Hässliche und eine Süße. Sie hat lange Beine, die richtigen Proportionen, ganz schön was in der Bluse, ein süßes Gesicht und lange, dunkle Haare. Allerdings stecken die beiden in Schulmädchenuniformen, wie man sie um die Uhrzeit überall sieht in Havanna. Wie alt sind die beiden bzw. wie alt können Schulmädchen hier sein? Bei den Negras und vor allem Latinas (sie ist eine) verschätzt man sich ja leicht nach oben, soll heißen, sie sehen gern älter aus. Vielleicht bin ich als „alter Asiate“ halt auch nur das Gegenteil gewohnt, in Asien sehen die Chicks ja für das ungeübte Auge meist viel jünger aus, als sie sind. OK, aber gucken darf man ja mal.

    Und hoppla, das tun die auch, bemerken meinen Blick, grinsen, als ich eine Hand auf meine Brust lege und beschleunigten Herzschlag andeute, grinsen sie noch breiter, wechseln nach ein paar Metern plötzlich auf meine Straßenseite und setzen sich ca. 50 m entfernt auf die Malecón Mauer. Heute ist es sehr windig, Gischt spritzt an manchen Stellen auf die Straße. Ich schlendere auffällig unauffällig auf die beiden zu und setzte mich neben sie, mit Anstandsabstand von 50 cm. „Holla!“ sage ich, man grinst und grüßt zurück.

    Kurzes Gespräch wie es geht usw. Dann die Frage nach ihrem Alter: „16“ sagt sie. Schade. Aber da hilft nur eins, und das konsequent und grundsätzlich: Finger weg! Ich verabschiede mich freundlich, aber umgehend und lasse die beiden zurück, als auf der anderen Straßenseite ein Taxi stoppt und ich hinübergehe. Die Maus sieht etwas enttäuscht drein, sie hatte irgendwie gern mit mir gesprochen und offenbar drauf gewartet, dass ich sie anbaggere – wie auch immer. Vielleicht waren die beiden ja auch nur auf Brieffreundschaft aus oder so. Wie auch immer, Pfoten weg und sich aus dem Staub machen ist die einzig gesunde Möglichkeit, damit umzugehen. Oder 20 Jahre Cubi Bau.