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  • Archiv für Juni, 2017

    Pattaya: Geschichten, die das Leben schreibt…

    Erstellt von Admin am 3. Juni 2017

    Nicht immer läuft alles nach Plan in Pattaya. Vielleicht sogar eher selten. Aber die Hauptsache ist, dass, wenn man abends einen Strich drunter macht, man zu dem Ergebnis kommt, dass es sich gelohnt hat. Und das wiederum tut es meistens.

    Die Massagetante, die ich am Vortag angesprochen hatte, was sie denn so könne, die Antwort war, „no sex, only blow job“, was sich vielversprechend anhörte und die ich daraufhin auf den nächsten Tag vertröstete, sitzt heute mittags an gleicher Stelle, als ich sie erneut anspreche. OK, let’s go, sage ich und frage mehr in einem Nebensatz nach den Kosten, die ja mehr oder weniger überall gleich sind. Dachte ich. 500 soll schon das Zimmer kosten, es sei „VIP with shower inside“, worauf ich allerdings wenig Wert lege. I don’t need a shower, sage ich und frage dann explizit nach den Kosten für die Massage und den BJ. „How much you give me“ ist die Antwort – falsche Antwort.

    Was soll der Scheiß. Ich gehe in irgendeinen Laden, um was zu kaufen, und wenn ich nach dem Preis frage, möchte ich gern die Vorstellung der Verkäuferin hören und nicht schon Vorab- Gefeilsche. „500“ sage ich, sie macht einen enttäuschten Eindruck und druckst herum. „OK, how much do you want?“ frage ich ein letztes Mal und warte noch etwa fünf Sekunden auf die Antwort, die weiterhin ausbleibt. Echt einen an der Schüssel manche Weiber hier. Mir wird es wirklich zu blöd und ich lasse sie stehen, indem ich Hacke kehrt mache und im Stechschritt abrausche.

    Stattdessen lasse ich mich in Richtung Naklua fahren, wollte mir eh mal wieder eine Herbal Massage, also mit heißen Kräuterkissen, angedeihen lassen. Der Laden ist gleich am Kreisel neben dem Best Supermarket bzw. dem Peace Hotel. Zwei Stunden kosten 800. Ich erwische dummerweise eine der Mütter, auf die ich im richtigen Leben niemals könnte, klein, dick, quadratisch. Lacht aber ständig und massiert gut.

    Es ist normalerweise eine Höllentat, mit frisch eingeworfenen 20 mg Tadalafil eine Massage auch nur zu betreten. Aber ich weiß ja, dass hier „Specials“ grundsätzlich gehen, wenn auch hinter vorgehaltener Hand (haha, Wortspiel). Kaum liege ich auf dem Rücken und die Gute hat meinen Knöchel kaum berührt, steht mein Ding  frei im Raum. Ich sage sorry, accident, yesterday I took Viagra. Sie kichert. OK I massage any and you pay me, schaut sie mich fragend an, ich sage OK, halte die fünf Finger meiner rechten Hand in die Luft und die Sache ist abgemacht.

    Sie nimmt das Öl und verpasst mir eine zuerst sanfte, vorsichte Massage incl. der Kronjuwelen, wobei sie das Öl zuerst auf die Spitze meiner Latte träufelt, welches dann den Schaft runterläuft, bevor sie es an den gewünschten Stellen verteilt. Nach ein paar Minuten wird sie zwingender und bezieht auch meine Rosette mit ein, was mich aufseufzen lässt. Relaxt liege ich auf dem Rücken, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Augen geschlossen. Sie hat bald Erfolg mit ihren Bemühungen und ich ejakuliere wie ein junger Spritzer in hohem Bogen auf meinen Bauch. Na ja. Ist halt ein Handjob.

    Sie macht die Sauerei weg und massiert mich normal zu Ende. Ich muss unten Geld wechseln, um ihre 500 + 100 Tipp klein zu haben, frage sie oben aber zuerst, ob das kein Problem sei, wenn die Kolleginnen mitbekämen, wie viel Tip ich ihr gebe und somit klar ist, dass was ablief in der Kabine. Und zwar was Schmutziges. Nein, kein Problem, sie wissen also offenbar voneinander und ihrer Nebentätigkeit am Kunden. Das war mir hier in dem Laden nie so richtig klar, jetzt weiß ich es…

    Abends eine kleine Gogo Tour durch die Walking, in „The Sea“ (Soi Diamond) finde ich eine, die mich total aufgeilt, rote Haare und toller Body. Genau, was ich schön finde. Sitze mit ihr bei einem Drink und mache alles klar, lasse mich sogar auf die 2000 + 800 BF ein (2500). Blow Job OK, ohne Conti „no plomplem“ (Thai Jargon). Jedoch kommt dann die Mamasan um mir mitzuteilen, dass ich im Voraus zahlen soll, was ich aus Prinzip in Thailand niemals mache. So fällt das dann tatsächlich ins Wasser. Das habe ich so noch nie erlebt, normalerweise geben die dann klein bei, nicht so hier.

    Schade, aber nicht zu ändern. Die Tante sprach kaum ein Wort Englisch und hatte wohl Angst, ihr Geld nicht zu bekommen – oder reist auf die Masche „bezahlt ist ja, sieh zu wie du happy wirst“. Ich werde es nicht herausfinden. Im Herausgehen frage ich die Mamasan noch mal kurz, ob das jetzt hier in der Bar immer so sei, sie sagt, nein, nur bei manchen Girls. OK. Hasta la vista.

    Abgelegt unter Fotos, Fragen und Antworten, Pattaya, Pattaya, Thailand, Thailand | Kommentare deaktiviert für Pattaya: Geschichten, die das Leben schreibt…