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  • Archiv für Juli, 2016

    Kuba, Havanna: Allgemeine Tipps & Grundsätzliches

    Erstellt von Admin am 30. Juli 2016

    Schade, heute haben wir leider wieder Regenwetter. Ich hoffe der Wetterbericht für Varadero hält seine Voraussage einigermaßen, es ist „durchwachsen“ angesagt. Zu viel und nur Sonne kann ja auch ganz schön nerven. Heute Nacht war es dermaßen heiß und schwül… gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und kaum Bewegung der Luft. Völlig nackt, ohne Decke, alle Fenster und Türen auf, klitschnass geschwitzt… die Chica klebt an mir, macht mich noch heißer mit ihrem Lächeln…

    Allgemeine Tipps & Grundsätzliches

    Eine Reisekrankenversicherung ist zwingend vorgeschrieben (und wirklich sinnvoll!). Wer “ohne” bei der Einreise erwischt wird, muss dort eine RKV abschließen, mit hohen Kosten. Wer Zuhause eine Police (z.B. übers Net beim Testsieger Hanse Merkur) abschließt, zahlt nur um die 12 € und ist für alle Urlaubsreisen des ganzen Jahres versichert.

    Gesundheit: das kubanische Gesundheitswesen ist sehr gut, die Versorgung mit Ärzten pro Einwohner und auch die Säuglingssterblichkeit ist deutlich besser als z.B. in Deutschland. Die Ärzte sind gut ausgebildet und es gibt viele Kliniken und Hospitäler mit guten Standards. Woran es mangeln kann, sind Medikamente. Die internationalen Apotheken werden zwar zuerst mit Nachschub versorgt, jedoch kann es wegen des Embargos immer noch zu Engpässen kommen. Bitte überprüft Eure Reiseapotheke auf die grundlegenden Dinge und esst den Cubis nicht die wenigen Medikamente weg, wenn nicht unbedingt nötig. Das kubanische Gesundheitssystem (für Touristen) ist gewinnorientiert. Es wird stets Barzahlung erwartet, auch, wenn man eine Versicherung hat. Das Geld holt man sich dann später von der KV zurück.

    Das Leitungswasser ist nicht trinkbar – jedenfalls nicht ohne Folgen. Man trinkt Flaschenwasser.

    Trinkgeld gibt man in Restaurants und Paladares, ich halte die üblichen 10% für angemessen, wenn alles gestimmt hat. Taxler erwarten kein Trinkgeld. Das Zimmermädchen im Hotel sollte man keinesfalls vergessen und ihr täglich oder wöchentlich etwas überreichen. Diese Leute verdienen fast nichts für harte Arbeit und sind auf Trinkgelder angewiesen, um ihre Familien durchzubringen. Also bitte nicht am falschen Ende sparen!

    Die angenehmste Reisezeit ist von November bis April. Dann ist das Wetter trocken mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Im Januar und Februar kann es nachts kalt werden. Mai bis Oktober ist Regenzeit, allerdings meist ohne durchgehenden Regen.

    An Kleidung sollte man neben den üblichen, leichten Kleidungsstücken auch eine leichte Jacke für die manchmal kühlen Nächte sowie eventuelle Busfahrten (Klimaanlage!) mitnehmen. Eine sehr gute Idee ist es, am Ende des Urlaubs ggf. Kleidungsstücke zurückzulassen (gilt auch für Medikamente), die Kubaner freuen sich auch über ältere Sachen.

    Die Möglichkeiten zum Shopping halten sich in engen Grenzen, es herrscht Mangelwirtschaft und was man bekommen kann, ist nicht billiger als Zuhause. Natürlich gilt das nicht für die Zigarren. Übrigens, was auf der Straße oder von “Freunden” als “Original” angeboten wird an Stogies, ist IMMER Fake. Es gibt eine regelrechte Multi Millionen Industrie dafür in Kuba, die sich in Wohn- und Hinterzimmern abspielt. Vom Drehen der Stogies über das Faken der Banderolen bis zur Verpackung – alles Betrug. Also kauft lieber in den offiziellen Shops. Andernfalls hat man u.U. das in der Zigarre, was abends in der Zigarrenfabrik vom Boden aufgefegt wird. Wenn man Glück hat. Wenn nicht, das, was abends beim Friseur vom Boden aufgefegt wird… es gibt allerdings gute Durchschnittsware zum Wegpaffen für kleines Geld, ohne dass eine gefakte Banderole den Nachbau ziert.

    Die Supermärkte sind meist ähnlich dünn bestückt, es gibt wenig Auswahl – von allem. Importiertes ist teuer, Heimisches oft nicht vorhanden. Etwas umständlich und für uns gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass es extra Shops für Seifenartikel, Shampoo usw. gibt. Man muss ggf. schon wieder mal extra Schlangestehen…

    Sprache: wer Spanisch spricht, ist klar im Vorteil. die meisten Kubaner sprechen kein oder kaum Englisch. Den größten Wortschatz kann man bei den (käuflichen) Jineteras erwarten, aber auch hier gibt es große Unterschiede.

    Wäschereien gibt es hier und da. Die beste Lösung ist es, sich die Sachen von der Vermieterin der Casa Particular waschen zu lassen. Das ist nicht teuer und die Gelegenheit, sich ein paar extra CUC zu verdienen, wird gerne wahrgenommen.

    Pornografie (und alles, was dafür gehalten werden könnte!) ist verboten, die Einfuhr streng untersagt. Nehmt auch keine Dildos oder Literatur mit anstößigen Fotos mit (das gilt auch für diesen Bericht).

    Fotografieren ist allgemein kein Problem, wenn man das übliche Fingerspitzengefühl bei Personen walten lässt. Ausnahmen sind Polizei, Militär und entsprechende Anlagen, das gilt auch für Bahnhöfe und Flughäfen. Einen Polizisten zu fotografieren kann schnell großen Ärger bringen – und ist unnötig.

    Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt 4/5 Stunden (Sommer-/Winterzeit).

    Viagra wurde mir einmal am Central Parque angeboten, das war an der Bushaltestelle für die Touri Busse. Er hatte Kamagra, Apcalis und noch ein anderes Produkt. Er wollte zuerst 20 CUC für 4 Pillen Kamagra, als ich nicht anbiss (ich hatte genug dabei), ging der Preis dramatisch runter. Man kann sich nicht drauf verlassen, etwas zu bekommen, evtl. auf Nachfrage eines “Amigos”. Durch solche “Zwischenhändler” wird es freilich schnell richtig teuer.

    Telefonieren – Mobil – Sim Card. Umständlich. Es funktionieren die Prepaid Sim Cards von O2 (Fonic z.B.) – aber NUR SMS! Telefonieren geht damit nicht, allerdings kann man aus dem kubanischen Netz angerufen werden. Die SMS sind zudem relativ teuer. Man kann sich eine kubanische Sim Card zulegen, das kostet einmalig 40 CUC (reine Gebühren für die Karte) + load. Man muss dazu seinen Pass vorlegen, das ist nicht zu umgehen. Problem: Man kann mit Wartezeiten ab zwei Stunden und deutlich mehr rechnen, bis man endlich mal drankommt an diesen überfüllten Schaltern. Das war für mich der Grund, es zu lassen. Andererseits hat es natürlich große Vorteile, die Chicas anrufen zu können, wenn einem danach ist.

    Der Internet Zugang funktioniert nur in großen Hotels (Lobby), dort kann man Prepaid Karten (4,50 – 12 CUC/Stunde oder 25 CUC für drei Tage im Melia Cohiba) erwerben, das funktioniert. Allerdings oftmals nur im Schneckentempo. Die meisten Hotels haben PCs, natürlich geht es auch mit dem eigenen Notebook. Es gibt einige wenige Internet Cafés, die nach gleichem Muster funktionieren. Die meisten Kubaner sind nicht im Besitz einer Email Adresse, da sie sich den teuren Internet Zugang nicht leisten können.

    Short Time (“una hora”), Longtime, Liebeskasper. Alles geht. Am liebsten sind den Chicas natürlich die Liebeskasper, weil die am ertragreichsten und erfolgversprechendsten sind. Macht Euch nicht zum Affen! Die Chicas haben es drauf, einen um dem Finger zu wickeln und sie sind oft sehr clever (wie alle Kubaner). Nein, das Hochschulstudium und das Staatsexamen nützt einem gar nichts dabei.

    Schwarze Chicas, weiße Chicas und allerlei dazwischen. Nur 10% er Kubaner sind schwarz, und von denen leben auch noch die meisten im Oriente, also im Osten bei Santiago de Cuba. Havanna ist eher weiß. Natürlich hat sich das im Laufe der Generationen oftmals vermischt, s.d. man wirklich alle Farbtöne antreffen kann – eben auch bei den Mädels. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😉

    Unterschied heimische und kubanische Frauen allgemein. Dazu könnte man viel schreiben. Am wichtigsten zu wissen scheint mir, dass die kubanische Durchschnittschica etwa um 5000% temperamentvoller ist als die heimischen Sauertopfgewächse. Das wirkt sich – leider nicht nur – in gewissen ”waagerechten Situationen” (oder sollte man “Positionen” sagen, gg) aus, sondern auch auf den ganzen Rest. Was für die Chicas gilt, gilt natürlich auch für die männlichen Kubaner, also sind die Mädels natürlich deren Machogehabe gewohnt und wollen gar nicht “irgendwie anders” behandelt werden (um das Wort “angefasst werden” zu vermeiden). Tut man es trotzdem, wird es einem schnell als Schwäche ausgelegt, mit Weicheiern kann man nämlich alles machen und sie tanzen einem sofort auf der Nase herum – wenn man sie lässt. Also passt Euch am besten etwas an und setzt Euch durch, sonst hat man schnell verloren.

    Sextouristinnen gibt es – reichlich. Ist ja auch in Ordnung. Was mich persönlich immer sehr stört ist der Umstand, dass in heimischen Medien (und überhaupt zeitgeistlich) die Männer stets als “Schweine” dargestellt werden, die die armen Mädchen ausnutzen, um ihren bösen Trieb zu befriedigen, die Damen dagegen immer als “Opfer”, die nur etwas Wärme und Zärtlichkeit suchen und dabei leider immer wieder an den Falschen geraten (die ausländischen Männer sind eben auch nur “Schweine” wie wir, gg). Dabei ist es 1:1 identisch, die zahlen genauso dafür, wie wir. Da gibt es große Wahrnehmungsprobleme bei den meisten Zeitgenossen, aber das ist ja typisch für unsere männerfeindliche Gesellschaft. Das gilt leider auch für die 90% politisch ach so korrekten Mösenbettler und Schrebergärtner. Wir sind ja selber schuld.

    Im Voraus zahlen bei den Chicas scheint in Havanna allgemein üblich. Anfangs habe ich mich dagegen gewehrt, mit Erfolg zwar, letztlich habe ich mich aber angepasst und bin nie reingefallen. Es lief immer alles korrekt ab, trotz Vorabzahlung.

    Allerdings muss man sehr gut aufpassen, Diebstahl in den Casas wird gern von den Jineteras verübt, wenn man sie aus den Augen lässt. Zudem schnorren sie einem gern alles ab, was nicht niet- und nagelfest ist. Ob sie dieses mitnehmen könne oder jenes. Das ist ein Fass ohne Boden, fangt damit erst gar nicht an. Mein Standardspruch in solchen Fällen: Ich bin nicht dein Supermercado! Hat jede verstanden…

    Die Ausstattung und Möblierung in den Casas ist naturgemäß oft alt. Kein Wunder, man benutzt nicht nur die selben Autos seit über 60 Jahren, teils auch die Möbel. In den vermieteten Casas sind sie aber meist gut gepflegt oder überholt. Wer mal bei Kubanern Zuhause ist, sollte nicht die Nase rümpfen, wenn in der Armlehne des Fernsehsessels ein tiefes Loch ist, von der Abnutzung. Es gibt nichts anderes zu kaufen oder für zu viel Geld, was keiner hat.

    Es ist eine gute Idee, immer ausreichend Kleingeld dabei zu haben, z.B. Taxler können oft nicht wechseln. Scheine ab 50 CUC werden selbst in Supermärkten misstrauisch beäugt und man muss ggf. seinen Pass vorlegen bzw. die Nummer der Banknote wird notiert. Lasst Euch am besten bei der Bank beim Wechseln viele 20er und kleiner geben.

    Einen Adapter für die Steckdose mitzunehmen ist eine gute Idee, wer Pech hat, findet in seiner Casa keine passenden Anschlussmöglichkeiten. In dem Fall ist so ein Teil Gold wert. Wer einige Geräte zum Aufladen dabei hat, sollte sich zusätzlich eine Dreifach Steckdose mit Verlängerungsschnur besorgen, um mehrere Geräte gleichzeitig aufladen zu können.

    Touristenpreise. Manchmal wird von uns verlangt, dass wir höhere Preise zahlen, als die Einheimischen. Das ist im Grunde OK, denn vieles auf der Isla ist systemrelevant subventioniert und die billigen Preise sollten den Bewohnern vorbehalten sein.

    ID Card (“Carnet”) Check. Solltet Ihr in Situationen kommen, in denen nicht klar ist, ob die Chica alt genug (18) ist und/oder sie in der Casa nicht registriert und so gecheckt wird, lasst Euch auf jeden Fall das Carnet zeigen, um das Alter zu überprüfen.

    Illegale Casas sind manchmal nützlich – aber bitte nie zum Wohnen, sondern nur für ein kurzes Schäferstündchen mit Eurer Schönen der Nacht. Da kann eigentlich von Polizeiseite nicht viel passieren, die sind in diesen Fällen immer beteiligt. Das Risiko trägt der Vermieter. Die Casas werden stundenweise für ~20 CUC vermietet. Die Chicas wissen immer, wo es welche gibt.

    Was nehme ich mit? Das Kontingent in den meisten Koffern wird eher klein sein. Neben den angesprochenen Dingen wie Adapter und Reiseapotheke sind Zahnbürsten und Einmalrasierer für die Chicas eine gute Idee und begehrt. Das wiegt nicht viel und ist nützlich. Wer ein paar modische Accessoires wie bunten Modeschmuck, Armbanduhren vom Discounter, Sonnenbrillen, etwas sexy Wäsche usw. mitbringt, erfreut die Herzen der Chicas. Bitte nicht übertreiben. Zuletzt ist Cash das beliebteste Mitbringsel…

    Gespräche über Politik sollte man vermeiden, man setzt sich dabei zu leicht ins Fettnäpfchen und hinterlässt verlegene Gesichter.

    Eine Visitenkarte der Casa Particular, in der Ihr wohnt, einzustecken, ist eine gute Idee. so kann man dem Taxler und/oder der Chica schnell verklickern, wohin die Reise geht. Das Adress (Straßen-) System in Kuba ist ein eigenes und muss erst mal verstanden werde

    Reiseführer/Buchtipp: bestens geeignet auch für Havanna und Varadero ist “Cuba” von Wolfgang Ziegler, erschienen im Michael Müller Verlag. Ziemlich dick und umfangreich, da für ganz Kuba, aber er enthält sehr viele Adressen von Restaurants und gute Tipps für alle Belange.

    Mit den Internet Foren – gerde zur Isla Grande – ist es so eine Sache. Will man gezielt wichtige Dinge wissen, gibt es manchmal 10 Leute, die sich dazu zu Wort melden, und 12 Meinungen. Trotzdem kann es nicht schaden, da mal reinzuschauen und sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Evtl. kommt man so auch an Adressen für gute Casas.

    Adressen Casas Particulares. Ein etwas unbefriedigender Punkt bei der Reisevorbereitung ist der, dass man eine Casa nicht oder kaum “wasserdicht” buchen kann, da man sich nicht 100%ig drauf verlassen kann, dass die dann auch frei ist, wenn man ankommt. Leider gibt es Zeitgenossen, die gleich drei oder mehr Casas gleichzeitig reservieren um sich dann die beste auszusuchen. Das ist ein NO GO, Leute! Die Vermieter haben das Nachsehen und müssen für den Leerstand aufkommen. Meiner Meinung nach sollte man sich für die ersten zwei oder drei Nächte eine Casa oder ein Hotel klarmachen, um dann vor Ort zu entscheiden, ob man nach Möglichkeit verlängert, oder sich was anderes sucht. Casas gibt es gerade in Havanna wirklich wie Sand am Meer.

    Ein paar Adressen/Links im Bericht.

    Selbst anrufen und reservieren ist oft problematisch wegen der Sprache und der Thematik mit der Zuverlässigkeit. Anderswo kann man halt mal eben per PayPal oder Bank was überweisen, momentan ist das alles incl. des Mailverkehrs aber noch eher umständlich in Kuba.

    Hotels für kleines Geld (unter 30€) gibt es z.B. bei Condor. Für die ersten Tage allemal ausreichend.

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    In Angeles City, Philippinen

    Erstellt von Admin am 14. Juli 2016

    Ich schaue Samstagnacht gegen ein Uhr kurz ins High Society, die Disco ist deutlich besuchter als gestern, leider nur viele Männer in Begleitung, Freelancer sind kaum auszumachen.

    Danach will ich zurück ins Insomnia, eine „alte“ Mamasan hatte mich letztens auf der Straße wiedererkannt, ihr habe ich einen Besuch versprochen. Aber so weit kommt es nicht, irgendwie lasse ich mich vom Doorgirl des Champagne überreden, OK, warum nicht, hier war ich wirklich ewig nicht drin. Es hat sich nicht viel verändert. Mir fällt eine sehr schlanke Tante auf dem Stage auf, sie ist aber nicht mehr die Jüngste. Ich winke sie nach einigem Fernschäkern ran, bestelle ihr einen kleinen Ladydrink. 28 sei sie und habe zwei Kinder.

    Aber sie gefällt mir, ich halte mich wieder nicht an meine guten Vorsätze und löse sie aus. Die Barfine beträgt hier 3000. Nachdem es hier gestern wieder mal Raids auf der Fields gab, es wurden zwei Gogos von der Polizei aus Manila gecheckt, haben alle Angst die Barfine entgegen zu nehmen, geschweige denn auf die Rechnung zu setzen. Ich zahle also die beiden Drinks offiziell, die 3000 muss ich der Torte in die Hand drücken, die sie umgehend an die Bar weiterleitet.

    Vor dem Kokomoz zeigt sie auf einen Bakla (Ladyboy) und meint „my sister“. „Haha, you joking me“, antworte ich, sie kichert und meint, er sei tatsächlich ihr richtiger Bruder, der Zweite von Dreien. BTW, die Ladyboys hier haben zahlenmäßig stark zugenommen, allerdings sind sie auch deutlich hübscher geworden. Mancher kann mit den schönen Thai Gathoeys locker mithalten und auch ich muss zumindest nachts des Öfteren zweimal schauen, ob echt oder nicht.

    Im Zimmer problemfreie, engagierte Nummer mit gutem Service. Ich lasse sie zuerst blasen, dann doggy im Stehen in der Zimmermitte, sie stützt sich mit den Handfläche auf den Bodenfliesen ab. Dann ins Bett, weiter doggy. Creampie.

    Allerdings gesteht sie mir vorher, dass ihr kleiner Sohn 13 sei und der größere 18, sie selbst 34. Ich verzeihe ihr, weil ich sie mag und aussehen tut sie nicht danach.

    Ich hab noch Hunger, wir gehen in die Margarita Station. Sie bestellt sich frittierte Chickenteile, isst aber nur wenig und lässt sich den Rest einpacken. Aha, da weiß ich, was mir blüht. Zurück im Hotel legen wir uns zum Pennen ab, ich hab zwar wieder eine Mörderlatte (die großen Cialis bzw. Tadalafil Pillen wirken doch ziemlich gut, auch wenn ich nur eine Halbe eingenommen habe), penne aber zugunsten der geplanten und abgesprochenen Morgennummer ein. Nach etwa einer Stunde muss ich mal aufs Klo, dann sie, erneut sie, sie kommt zurück und sagt, sie bekomme gerade Magenprobleme bzw. Durchfall, ob sie nach Hause gehen könne. War ja klar, hatte ich insgeheim befürchtet. „Up to you“ sage ich. Als ob ich eine Torte hierhalten wollte, die mich abkochen will. Was heißt will. Runner sind Scammer, da beißt keine Maus einen Faden ab.

    Sie macht das Licht an und pudert sich ausgiebig die Nase, ich kürze das nach drei Minuten ab und sage, dass ich müde bin. Öffne die Tür und halte sie ihr auf. Sie hat tatsächlich noch die Frechheit mich nach Taxigeld zu fragen… „Bulabula?“ frage ich sie, also, ob sie sie noch alle hat. „Oh“ meint sie nur. Wahrscheinlich hat sie geglaubt, sie bekäme nach dem Vortrag auch noch Tip? Ich zeige mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf die aufgehaltene Tür, sie trollt sich.

    Sie hatte eine mitleiderregende Geschichte von wenig Geld, wenig Customern usw. Jede erzählt einem was anderes, sicher stimmt einiges davon, ich denke, das meiste ist allerdings reine Dichtung und soll nur das Portemonnaie der Freier öffnen. Jedenfalls haben sie es alle nicht so wirklich nötig, sonst würden sie sich an Abmachungen halten und nicht freiwillig auf Tip und eventuelle weitere Engagements verzichten. Oder glauben die, ich würde die noch mal auslösen? 3000 für Short Time? Und da wundern sie sich, wenn die Kunden ausbleiben, lieber auf die Perimeter gehen oder sich Freelancer angeln. Oder gleich in Thailand bleiben.

    Emotions

    Schlendere morgens gegen 11 mit einem Kumpel an den Kirchenpuffs vorbei, zwei äußerlich annehmbare Hühner bieten mir einen Dreier mit Pussylicking an. Ich hätte sie ja mitgenommen, muss sie aber vertrösten, da ich heute die Maus aus dem Emotions auslösen will. Auf deren Homepage steht was von 12 Uhr Öffnungszeit, aber die Seite ist seit fünf Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Ich bin zu früh, sie machen erst um 13 Uhr auf. Das Touch of Class gleich nebenan hat schon Kunden und Stimmung, aber die Mädels machen mich nicht an. Zumal ich ja schon verlobt bin für heute. Ich gehe in einen Beauty Salon gleich in der Nähe und lasse mir die Fingernägel machen, sowie einen neuen Haarschnitt verpassen, aber bitte nur die Spitzen!

    Ich bin pünktlich um eins im Emotions, die Maus zieht sich gerade noch fertig an/um, als ich reinkomme. Ja, die Finger- und Fußnägel hat sie sich wie abgemacht generalüberholen lassen, nachdem wir gestern feststellten, dass die Farbe doch schon arg abbröckelte. Ich hatte ihr 200 dafür gegeben, alles in tiefrot, das sieht immer gut aus und macht Papi geil.

    Wir nehmen einen Drink, ich zahle, die Barfine beträgt 1600.

    Im Hotel erst Duschen, dann lasse ich sie wie gewohnt vor der Couch hockend blasen. Kann sie, auch die Behandlung der Kronjuwelen. Ich ziehe sie hoch, drehe sie herum, sie schiebt sich kommentarlos meinen Prügel in die nasse Maus. Es macht ihr Spaß, wir gehen diverse Positionen durch, zuletzt im Bett. In den Mund spritzen lassen will sie sich nicht, in die Maus schon. Ich schlage eine Gesichtsmaske vor, dem stimmt sie zu. Gesagt, getan. Ich spritze ihr den ganzen Schnodder schön ins Gesicht, welches sie artig hinhält, allerdings mit fest zugepresstem Mund, nachdem ich angekündigt habe, dass ich komme.

    Ich mache ein paar Fotos mit ihr, sie ist nach ein paar Minuten weiter aufgetaut. Sie will demnächst hier übernachten, damit wir die Morgensonne für ein Fotoshooting nutzen können, welche in diesem Zimmer leider nur von sieben – 8:30 hereinscheint. Und beim nächsten Mal will sie sich auch in den Mund spritzen lassen, versprochen. Na bitte. Vielleicht hat sie ja auch gemerkt, dass mein Saft „tasteless“ ist?

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    Havanna

    Erstellt von Admin am 9. Juli 2016

    Aus meinem Tagebuch

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    Völlig nackt, ohne Decke, alle Fenster und Türen auf, klitschnass geschwitzt… Heute ist schon wieder mal Regenwetter, ich hoffe der Wetterbericht für Varadero hält einigermaßen, es ist „durchwachsen“ angesagt. Zu viel und nur Sonne kann ja auch ganz schön anstrengend sein. Heute Nacht war es dermaßen heiß und schwül… gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und kaum Bewegung der Luft.

    Abends gehen wir in den Paladar „Doña Blanquita“, die Fischspieße sind heute nicht ganz durch, da die Fischstücke größer sind als normal. Auch der Kaffee ist nicht so doll, schade. Ich reserviere trotzdem einen der beiden Tische an der Balustrade mit Blick auf den Prado für den nächsten Abend, ich lade N. und ihre beiden Freundinnen ein, die sich freuen, als wir nach dem Essen zu den beiden gehen, wieder vorbei an den alten Stromzählern und dem fehlenden Fußbodenstück, durch das ein Auto passen würde, um es ihnen mitzuteilen. Telefonempfang haben sie dort nämlich nicht.

    Lasse N. im Zimmer noch etwas blasen, ohne abzuspritzen pennen wir danach ein. Der Schuss kommt morgens auf die übliche Art aus dem Rohr. Ficken mag ich sie irgendwie nicht… zweifle schon an mir selbst, ich bin irgendwie bocklos. Nach dem ersten, kurzen Hype ist die Liebe doch schneller als gedacht verflogen… aber jetzt habe ich alles klargemacht, nun nehme ich sie auch mit nach Varadero. Wird wahrscheinlich ein Fehler, OK, sechs Nächte immerhin. Dass sie danach die Kündigung bekommt, ahnt sie nicht, obwohl ich ihr sagte, dass ich nie länger als einen Tag plane.

    Sie klammert doch heftig, etwas zu heftig, vielleicht bringt mich das zusätzlich runter, so was geht mir schlicht auf die Eier. Sie war denn auch, als ich im Paladar auf ihre Frage, wann ich nach Kuba zurückkäme, wie aus der Pistole geschossen antwortete „never!“ ziemlich geschockt.

    Ob sie lieber den üblichen Bullshit hören wolle, fragte ich, OK, dann im Februar. Oder ob ihr März lieber sei? Sie versteht nicht gleich, erst mal muss die Vokabel „bullshit“ erläutert werden, es ist doch ziemlich zäh manchmal. Stört aber außer bei solchen „ernsten“ Gelegenheiten kaum, bin froh, dass sie überhaupt etwas Englisch spricht und versteht.

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