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  • Archiv für März, 2016

    Angeles City, Philippinen: Girls – welche wo…? Cherry Girls, Ladyboys und Dreier

    Erstellt von Admin am 20. März 2016

    Wie die unterschiedlichen Bars funktionieren haben wir schon besprochen. Aber welche Art von Mädel soll man wo suchen und engagieren? Jeder sucht ja was anderes zum Glücklichsein, welche Strategie könnte man hier verfolgen? Hierzu ein paar Anmerkungen der grundsätzlichen Art.

    Fangen wir mit dem Unvermeidlichen an, den Cherry Girls. Was soll man davon halten, wenn Jungfrauen in einer Bar arbeiten? Wohl nichts. Das ist so überflüssig wie ein Kropf. Es kann einem passieren, dass man einem Mädel etliche Drinks ausgegeben hat, um schließlich beim Barfinen zu hören, „I’m a cherry girl!“ Manche gehen trotzdem mit, man frage ob sie wenigstens gut und gerne blasen will/kann. Reinstecken fällt freilich aus. Jedenfalls vaginal 😉

    Wie gesagt, es sind Jungfrauen, manche haben aber einfach nur einen festen Freund und/oder keinen Bock auf das alte Rein – Raus Spiel. Man erkennt diese Mädels an dem „V“ (für „Virgin“) auf ihrem „Dienstausweis“. Diesen hat jedes Mädel irgendwie am Slip außen angesteckt oder sonst wie umgehängt. Ein Passbild, Alter und Name sind darauf verzeichnet. Man kann die Mädels freilich auch einfach fragen, ob sie CGs sind, man bekommt immer eine ehrliche Antwort. CGs sind nicht so sehr häufig anzutreffen, aber man kann ihnen überall begegnen. Warum sollte man eine auslösen… halber Spaß für ganzes Geld, das ist doof!

    Um an der Stelle ein anderes Thema kurz abzuhandeln: es gibt auch Ladyboys auf den Philippinen, man nennt sie hier “Baklas”. In den letzten Jahren haben viele vom Aussehen her ganz schön nachgezogen und können teils durchaus mit den schönen thailändischen „Gathoeys“ (Ladymen) mithalten.

    Strategie Geld/Leistung bei den “richtigen” Girls: Wer nur eine “nette Wärmflasche” sucht für eine Nacht, kann überall fündig werden. Unterschiede beim Aussehen der Mädels sind nicht so krass wie in Thailand, wo oft die wirklich Hübschen in den Gogos arbeiten, während die „hässlichen Entlein“ meist an den Bierbars zu finden sind. In Angeles ist es eher eine bunte Mischung, sowohl in den Gogos, als auch in den kleinen Schweinebars findet man hübsche und weniger hübsche Girls. Man muss nicht unbedingt die hohen Preise auf der Fields zahlen…

    Ich persönlich bin eine ziemliche Nachteule und gehe gern spät noch in die Bars auf Raubzug. Klar kann man auch sein vorher ausgelöstes Girl mitnehmen auf den Zug durch die Gemeinde, aber dann hat man sich für den Rest des Abends festgelegt. Eine andere Variante kann es sein, ein Mädel zu barfinen, sie aber in der Bar zu lassen, um sie spät nachts abzuholen. Sie bleibt dann in zivil in der Bar und man hat sich seine Schöne der Nacht schon mal reserviert, kann aber trotzdem noch nettes Barhopping und/oder Shorttime durchziehen.

    Wer auf echte Party Action mit mehreren Hasen aus ist, sollte so vorgehen: Ist man mit einem netten Mädel ins Gespräch gekommen, fragt man sie, ob sie auch Lesbo mag. Bejaht sie, fragt man sie nach einer Freundin. Sie wird nun im Idealfall ihre Freundin anrufen oder ein anderes Mädel aus der gleichen Bar ranwinken. Nun fordert ihr sie auf sich zu küssen – aber bitte richtig. Küsschen mit spitzen Lippen zählen nicht. Wir wollen lange, nasse Zungen in inniger Verknotung sehen. Da muss Herzblut fließen. Ist der Test bestanden, kann man in die Verhandlungen gehen – was wird gewünscht, mögen sie Pussylicking, usw. usw.

    Macht nicht den Fehler, zu Eurem bereits ausgelösten Mädel noch irgendein beliebiges, welches Euch gerade zufällig gefällt, zusätzlich zu barfinen – das geht zu 99% in die Hose. Die Mädels müssen sich mögen, das ist die Hauptsache dabei. Ansonsten kann es Euch passieren, dass Ihr die eine im Bett beglücken dürft, und die andere ist handtuchumwickelt auf dem Klo eingeschlossen – bis zum Wechsel. Das ist dann nicht mehr in den Griff zu bekommen. Unter einer „richtigen Party“ verstehen wir etwas anderes Jungs, oder?

    Wo man solche Mädels findet? Theoretisch überall, die Trefferquote in den kleineren Drecksbars und Short Time Bars ist aber deutlich höher als in den großen, eher sterilen Gogo Bars. Aber auch hier habe ich schon so manches Naturtalent entdeckt und engagiert.

    Weiter: Es ist nicht unüblich sich eine “Super Long Time” zu nehmen für mehrere Tage, dabei zwischendurch immer mal eine Short Time einzulegen, freilich ohne ihr davon zu erzählen. Nicht jede findet das nämlich toll, wenn Ihr weitere Freundinnen habt. Das hat mit Eifersucht in dem Sinne erst mal rein gar nichts zu tun, sondern mit Besitzansprüchen und ihrem Ansehen bei den anderen Mädels in der Bar. Es geht nicht um Eure Person dabei. Auch wenn sie diesen Eindruck vermittelt. Trotzdem gibt es Stress.

    Egal, lügen ist auch bei den Mädels weit verbreitet und alle machen es, schon damit niemand sein Gesicht verliert. Hauptsache es ist nicht so offensichtlich, dass sie es nicht glauben kann. Erzählt ihr einfach, heute trefft Ihr Euch mit Freunden aus Eurem Land um etwas auszugehen und zu besprechen, dafür hat jede Verständnis. Oder schickt sie nachmittags mit 500 Peso in den Beauty Salon, das wird sie freuen, und sagt ihr Ihr müsst dringend noch ins Internet oder jemanden treffen. Dann habt ihr für zwei oder drei Stunden freie Bahn, das ist genug Zeit für eine Short Time in einer der Bars oder bei einem der Mädels Zuhause, im Short Time Hotel oder wo auch immer.

    Bitte geht immer respektvoll mit jedermann um in Eurem Urlaubsland, natürlich gerade auch mit den Mädels, mit denen habt Ihr immerhin am meisten zu tun. Dann werdet auch Ihr in aller Regel gut behandelt werden.

    Bei der Gelegenheit möchte ich noch mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufräumen, alle Filipinas seien Nutten. Das ist natürlich Quatsch. Also achtet bitte drauf, wen Ihr ansprecht auf der Fields Ave oder in der Shopping Mall – es könnte eine Verkäuferin oder Passantin sein. Das könnte Ärger geben, vor allem wenn ihr Mann das mitkriegt, der zufällig daneben steht… Aber das kann in den Bars zum Glück nicht passieren. Dort gehen grundsätzlich alle mit, auch die Bedienungen und Mamasans. Wenn sie gerade Bock haben jedenfalls, oder, was wahrscheinlicher ist, am Ende des Geldes noch etwas Monat übrig ist…

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    Boracay Beaches: Ilig – Iligan

    Erstellt von Admin am 10. März 2016

    Hier ein Beitrag über die philippinische Trauminsel Boracay und von dort vor allem ein paar Fotos meines Lieblingsstrandes. Denn die schönen Beaches machen die Insel doch aus…

    Am Nordostzipfel der Insel oder kaum 5 Trikeminuten von Puka liegt der Ilig – Iligan Beach (map), mein persönlicher Favorit auf Boracay. Es ist meist sehr ruhig auf dem etwa 500 Meter langen, schönen Naturstrand. Kaum lohnt etwas Restauration, die aber dennoch vorhanden ist. Irgendwo wird immer was gegrillt, jemand verkauft kalte Getränke, je nach Besucheraufkommen gibt es weitere Angebote. Das Wasser ist superschön hier. Je nach Windstärke gibt’s auch mal kräftige Wellen, aber oft ist es auch spiegelglatt.

    Ganz hinten am Ende des Strandes wohnen ein paar Leute, es wird gekocht, an Booten geschraubt und gepinselt, manchmal sieht man die Einheimischen in ihren Nussschalen beim Fischen in der Bucht. Kids sind dabei, teils kleine Mädchen, die die Taucherbrille kaum über die Nase kriegen, sie helfen aktiv und mit Spaß. Ich glaube die Kinder verleben hier eine schöne Kindheit, sie sehen glücklich aus.

    Einfach mal ein paar Bilder:

     

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    Pattaya: Wie funktioniert eine Bierbar?

    Erstellt von Admin am 4. März 2016

    Eine Bierbar ist eine an mindestens einer Seite offene Bar, meistens sind alle 4 Seiten offen. Alle Bars sind aber überdacht, das ist bei dem Wetter (extreme Sonne, und wenn es mal regnet, dann oft richtig) auch nötig. Meist stehen Bierbars nicht allein auf weiter Flur, sondern befinden sich zusammen mit vielen anderen (manchmal bis zu hundert etwa) in einer Gegend, man redet dann auch von einem Beer Bar Complex.

    Egal wie wir aussehen, auch die älteren und nicht mehr wirklich knackigen Gestalten unter uns werden mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln in die Bierbars gelockt. Natürlich soll man Umsatz machen, Bars leben vom Verkauf der Getränke, und vielleicht noch ein Mädel auslösen.

    Wie funktioniert eine Bierbar?

    Man betritt die Bar und sucht sich einen Platz, entweder an einem der Tische draußen, oder am Tresen. Denn viele Bars haben auch gemütliche Sitzgelegenheiten mit Tischen. Man wird zumeist nett begrüßt und äußert seinen Getränkewunsch. Man bekommt sein Bier oder was auch immer serviert, die Rechnung kommt in Form eines Zettels (siehe auch “Sicherheit”) in einen kleinen Becher o.ä., der vor einem stehen sollte. Meist kommt nach kurzer Zeit eins oder mehrere der Mädels zu einem und fängt ein lockeres Gespräch an. Das läuft immer nach dem gleichen Motto ab:

    How are you?
    What is your name?
    Where you come from?

    Und vielleicht noch die Frage ob man Urlaub macht, oder geschäftlich hier ist, und ob man das erste Mal in Thailand ist (verneinen!).

    Je nach dem wie die Bar geführt wird, wird man sehr schnell, später oder gar nicht nach einem Ladydrink gefragt. Wenn diese Frage gleich zu Anfang kommt, sollte man eher verneinen. Gefällt einem das Mädel aber und man möchte seine Gesellschaft, bestellt man ihr einen Drink. Gefällt sie einem nicht, aber ein anderes in der gleichen Bar arbeitendes Girl, kann man das ruhig zeigen. Also Blickkontakt mit ihr aufnehmen oder dem Mädel, welches man gerade an der Backe hat, Bescheid sagen, oder auch der Mamasan (Geschäftsführerin oder Besitzerin der Bar).

    Nach etwas Smalltalk werden gern zur Unterhaltung mehr oder weniger kurzweilige Spiele gespielt wie “4 gewinnt”, oder ein einfaches Würfelspiel, in dem es darum geht mit 2 Würfeln nacheinander alle Zahlenkombinationen von 2 – 12 zu würfeln, oder auch ein Geschicklichkeitsspiel mit Bauklötzen. In manchen Bierbars stehen Snooker (Poolbillard) Tische.

    Die Bar versucht natürlich gute Stimmung zu machen, je lauter die Musik und das Lachen der Mädels, desto mehr Besucher kommen nach und nach in die Bar. Zu späterer Uhrzeit und mit zunehmendem Alkoholkonsum wird es immer fröhlicher.

    Die Öffnungszeiten der Bars sind in etwa mittags bis 0200 oder 0300 Uhr, je nach Gegend auch früher oder später.

    In jeder Bar hängt eine Glocke, und derjenige Customer, der (natürlich möglichst laut, damit es die ganze Straße hört) an dieser läutet, hat soeben allen Anwesenden einen Drink ausgegeben. Solche Glocken und ähnliche Vorrichtungen befinden sich übrigens in jeder Art von Bar in ganz Touri – Thailand. Man sollte davon nur sehr spärlich Gebrauch machen – wenn überhaupt. Sie dienen vor allem dazu den Besitzer der Bar zu einem Extraverdienst zu verhelfen.

    Ein Ladydrink kostet etwa das Doppelte eines Biers oder einheimischen Whiskys und besteht oft aus einem klitzekleinen Glas (manchmal sind es eher Fingerhüte) mit beliebigem Inhalt. Manche Girls trinken nur Coke, manche aber auch Thaiwhisky, Gin oder auch mal ein Bier. Einen Teil des Preises für den Drink erhält das Girl, meist ein Drittel bis die Hälfte, den anderen natürlich die Bar.

    Die andere Einnahmequelle für Bar und Girls sind die Barfines. Man zahlt die Barfine an die Bar (in Bierbars meist 300 – 500 Baht), um den Arbeitsausfall des Girls für den restlichen Abend auszugleichen. Man nimmt das Mädel ja mit und sie steht der Bar für den Rest des Tages nicht mehr als Arbeitskraft zur Verfügung. Die Barfine wird in etwa zu gleichen Teilen zwischen Girl und Bar aufgeteilt.

    Habt Ihr also ein nettes Mädel getroffen, von dem Ihr Euch vorstellen könnt diese bis zum nächsten Morgen zu engagieren, fragt sie recht rasch, ob sie mitgehen möchte. Aus zwei Gründen: Es gibt Thaigirls, die gehen nicht für Longtime mit, weil sie einen festen Freund (oft Thai) haben, oder einen oder mehrere Scheichs bzw. Sugardaddies, die ihnen regelmäßig Geld schicken. Die sagen dann, sorry, ich hab meine Tage. Dumm nur, wenn man das erst nach 3 Stunden merkt und dann ein langes Gesicht zieht. Der zweite Grund: man sollte das Mädel dann auch bald auslösen, um nicht für den Rest des Abends ständig teure Ladydrinks bezahlen zu müssen – das ist rausgeschmissenes Geld und nicht Sinn der Sache. OK, wenn’s grad schön ist und es passt, warum nicht. Ist nur ein grundsätzlicher Gedanke dazu.

    Manche Girls gehen auch nur für Short Time mit, aus gleichem Grunde, oder weil sie denken dass sie mit mehreren STs mehr verdienen können als mit einer Longtime – was in Fällen gut aussehender Mädels und einem ausreichenden Angebot an Freiern auch stimmt, in der High Season erst recht.

    Egal ob ST oder LT (Definition später), macht gleich aus was sie an Geld erwartet (neben der obligatorischen Barfine), und welche Leistungen Ihr dafür erwartet. Je klarer man das vorher ausmacht, desto weniger Enttäuschungen gibt es im Hotel. Es kommt selten vor, aber man trifft mittlerweile leider hier und da ein Mädel, das nur mit Gummi blasen will. Solche gehören natürlich freundlich, aber bestimmt fristlos gekündigt. Schlecht nur, wenn man vorher nicht drüber geredet hat, dann ist man der Dumme und muss unverrichteter Dinge den vollen Preis zahlen.

    Ich z.B. frag immer ob sie gern bläst, ob ich ihr in den Mund spritzen kann (damit ist das Thema Conti schon mal durch), wie lange sie am nächsten Tag bleiben kann und dass sie mich auf jeden Fall morgens noch mal “happy” (die Morgennummer, ohne welche LT mal gar nicht geht) machen muss.

    Ist man sich einig, verlässt man die Bar in Richtung Hotel, oder nach Lust und Laune zu weiterem Barhopping oder in eine Disco. Nein, man kann nicht den ganzen Tag auf der Mutter liegen, das merkt man sehr schnell in Pattaya. Natürlich kann man auch in der Bar bleiben, ich stelle in dem Fall aber klar, dass ich keine Ladydrinks mehr zahle, nachdem ich sie ausgelöst habe, sondern nur noch normale Drinks. Das ist auch OK. Oft wird das Girl gern noch in der eigenen Bar bleiben wollen, um für weiteren Umsatz zu sorgen.

    Bierbars bestimmen das Gesicht Pattayas auf weiten Strecken, sie gehören zum Stadtbild. Es gibt sie quasi überall. Das ist auch alles ganz nett, in den meisten Bars wird man freundlich bedient und man kann auch einfach nur bei einem Bier dort sitzen und relaxen. Auch kaufe ich oft für ein paar Baht Thaifood auf der Straße (z.B. ein paar Fleischspießchen mit Reis oder Papaya Salat) und esse diese dann in der nächstbesten Bierbar. Das ist ganz normal in Thailand. Meist bekommt man unaufgefordert ein paar Servietten, manchmal sogar einen Teller und Besteck. Das hat keinerlei Hintergedanken, die Leute sind oft nur freundlich. Natürlich ordert man ein Getränk aus der Bar dazu. Gern ein paar Baht Tip, und alle sind zufrieden.

    Abends sind immer die fahrbaren Essensstände und Suppenküchen unterwegs, für das leibliche Wohl ist also in jedem Fall gesorgt, Hunger muss man nicht schieben. Die Thais essen eh viel und gern, und das Essen ist eins der wirklich tollen Dinge in Thailand.

    Währen des Abends kommen oft Verkäufer an die Bars um etwas Umsatz zu machen. Angeboten werden Uhrenfakes, Feuerzeuge, Kaugummi, Zigaretten, Polaroid Fotos, Sonnenbrillen, T-Shirts und aller möglicher Ramsch. Ein schlichtes “no thanks” reicht meist, um die Verkäufer loszuwerden. Hat man allerdings einmal Interesse bekundet, bieten sie ihr ganzes verkäuferisches Geschick auf, um ihr Zeug an den Mann zu bringen, und man hat sie an der Backe.

    Leider gibt es auch negative Beispiele. In manchen Fällen rechnet man je nach Lage der Bar nur mit Laufkundschaft (die man ein Mal sieht und dann nie wieder), oder die Mamasan ist schlicht etwas bescheuert. Man merkt sehr schnell an der Bedienung, ob man freundlich ist oder nur auf Abzocke aus. Meidet Bars, in denen von weitem schon “Eeeeyyhhh Falang!!!” gerufen wird, das ist in dem Zusammenhang respektlos. Und wenn man alle zwei Minuten nach einem Ladydrink gefragt wird, steht man besser gleich wieder auf und geht einfach.

    Die meisten Bars aber hoffen auf Stammkundschaft und engagieren sich entsprechend den Gästen gegenüber.

    Übrigens, lasst Euch nicht von der etwaigen Anwesenheit von  Kindern an den Bars irritieren, auch nicht abends und nachts, die gehören den Mädels oder der Chefin. Das wird in Thailand halt so gehandhabt und ist OK. Was anderes sind die bemitleidenswerten Bettelkinder und die Kinder, die etwas verkaufen sollen. Kauft bitte niemals etwas bei Kindern. Ihr könnt ihnen aber gern eine Limo bestellen, wenn sie mögen. Später mehr dazu.

    Die schönsten, jüngsten oder versautesten Girls findet man nicht unbedingt in Beerbars, dafür mag mancher die schöne Atmosphäre an den offenen Bars eher als die kalte Luft in den Gogos z.B. Allerdings kann man auch in den Bierbars durchaus einen heißen Feger abgreifen, also Augen auf und nicht zu lang gezögert, die Hübschesten sind natürlich zuerst ausgelöst.

    Manche Bierbars (welche in Häusern untergebracht sind) haben sogar Short Time Zimmer. Man kann dann gleich mit der Auserwählten ein Nümmerchen schieben, das ist praktisch, weil man nicht aus dem Haus muss. Die Tarife sind überall gleich (Zimmer etwa 300), trotzdem immer besser vorher ausmachen bzw. nach dem Preis fragen.

    An den Bierbars kann man einiges über die thailändische Mentalität und das Leben der Leute dort erfahren. Das geht mit der Erfahrung los, wie die Mädels miteinander umgehen, wie und was sie essen usw. Auch steht in jeder Bar ein kleiner Altar für Buddha, dem jeden Tag geopfert wird und meist beschäftigen sich die Girls, wenn sie nachmittags in der Bar ankommen, erst mal mit Beten. Das stört aber nicht, im Gegenteil, und gehört zum täglichen Leben in LOS dazu.

    Ergo kann Mann in Bierbars so ziemlich alles erleben, von soft bis hart, von jung bis alt, von dick bis dünn, von hübsch bis hässlich, und von gut bis mies – und das von früh bis spät. So mancher gibt sich einfach nur dem betreuten Trinken hin. In den meisten Bars geht es allerdings erst mit Erscheinen der Säufersonne so richtig los. Aber ist das alles nicht im Grunde überall so in Pattaya…

    Insofern sind Bierbars der ideale Platz in Thailand um der Kultur des Landes etwas näher zu kommen 😉

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