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  • Archiv für Oktober, 2015

    Havanna, ein Traum

    Erstellt von Admin am 23. Oktober 2015

    Ich sitze in meiner Casa auf einem sehr alten Sessel und höre dem Ticken der kleinen Standuhr zu. Draußen prasselt der Regen auf die Dächer. Ein Mann läuft durch die Gassen und bietet lauthals Zwiebeln an, die er zu einem langen Zopf geflochten vor sich herträgt. Langsam wird es dunkel. Kaum fährt hier mal ein Auto, Jungs spielen ungestört Fußball auf der Straße, auf der sie ihre Tore mittels irgendwelcher Utensilien markiert haben. Kein Internet, kein Smartphone, kein TV, entschleunigen. Ja, hier gehen die Uhren schon noch anders in Kuba, selbst mitten in der Hauptstadt.

    Der Regen nimmt immer mehr zu, es ist mittlerweile dunkel. Die Kanalisation kann die Wassermassen kaum noch fassen. In der oberen Wohnung des Hauses mir gegenüber, auf der anderen Straßenseite, regnet es durch; die Bewohner haben die Stühle in der hellerleuchteten Küche hoch auf den Tisch gestellt. Niemand ist durch die halboffene Balkontür zu sehen. Offenbar haben sie sich in eine trockenere Ecke ihrer Wohnung zurückgezogen.

    Unten auf der Straße stakst eine Frau in hochhackigen Schuhen unbeholfen unter ihrem großen Regenschirm durch die Pfützen, eigentlich sind es nur noch kleine Inseln die „trocken“ liegend aus einem Meer aus Regenwasser herausragen, um sich in einem der vielen Wasserfälle mitten auf der Straße, die durch lang über die Kanten hinaus ragende Ablaufrohre der Dächer verursacht werden, die Füße zu waschen. Sie hält diese inclusive der Schuhe einfach abwechselnd in den Wasserstrahl, freilich ohne die Deckung ihres Schirms zu verlassen. Aus den weit geöffneten Fenstern einer dunklen Wohnung an der Ecke gegenüber ertönt überlaut eine Opernarie und schallt zu mir hoch, die Szenerie ist fast surreal.

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    Kenia/Mombasa

    Erstellt von Admin am 17. Oktober 2015

    Bamburi Beach. Bamburi liegt schon sehr gut. Ich hatte ja den Nordstrand ausgewählt, weil hier mehr Action ist, mehr Bars und mehr Nutten. Und Bamburi liegt mitten drin, alles ist gut zu erreichen.

    Trotzdem, in einer Beziehung hatte ich mir den Urlaub anders vorgestellt: Sonne und Meer. Ich bin zwar nicht so der Strandlieger, aber eine ausgemachte Wasserratte, was sich nicht nur sextechnisch im Badezimmer auswirkt, sondern vor allem auch dahingehend, dass ich oft und gerne im Meer bade.

    In Mombasa war alles anders. Ich hatte zwar meine ABC Ausrüstung zum Schnorcheln dabei, benutzt habe ich sie nicht, war gar nur einmal im Wasser – in 6 Wochen! Das lag zum einen an der Beschaffenheit der Küste. Die Seegrasteppiche hätten mich weniger gestört, aber der Umstand, dass man zum Schwimmen erstmal ein gehöriges Stück laufen muss, vor allem bei Ebbe, hielt mich davon ab. Das Wasser bis zum etwa 1000 m entfernten Riff ist in weiten Teilen auch bei Flut eher zum Laufen geeignet, als zum Schwimmen: zu flach einfach. Läuft das Wasser bei Ebbe ab, liegen plötzlich riesige Flächen brach, Seegras und Tang bilden einen dunklen Untergrund, was zur Folge hat, dass die höllisch heiße Sonne alles aufheizt. Wenn das Wasser dann zurückkommt ist es natürlich warm wie Badewasser, das ist schon fast unangenehm.

    A pro pos Sonne: Irre heiß. Es sind nicht so sehr die Umgebungstemperaturen, um die 30 – 33 Grad bin ich aus Asien gewohnt, und schwül ist es um den Jahreswechsel eigentlich auch nicht. Trotzdem kam es mir so vor, als ob die Sonne mir das Fell abziehen würde – einfach brutal. Vielleicht liegt es am Äquator, oder es ist tatsächlich nur mein subjektives Empfinden…

    Jedenfalls beschloss ich, meine Aktivitäten mehr auf den trockenen, schattigen Teil des Strandes zu konzentrieren und im Übrigen die sportlichen Aktivitäten auf das Hühnerjagen zu beschränken.

    Das ging auch ganz nett los. Gleich am ersten Tag im Strandrestaurant des Hotels gesessen und mich von der erstbesten Suchenden anquatschen lassen. Ich war ja so herrlich unwissend und fragte sie nach allem aus, was mir einfiel. Sie zeigte mir z.B. ein weiteres, nettes Strandrestaurant, welches ich sicherlich alleine nicht gefunden hätte, denn es war 50 m entfernt. Wir tranken was und ich entschloss mich zu einem Ausflug in den riesigen Supermarkt NAKUMATT, der auch Schuhe in seinem Sortiment haben sollte. Auch meine Schuhgröße (46) sei kein Problem, sagte meine neue Freundin. Ich hatte nämlich den Fehler gemacht, keine offenen Schuhe, also Sandalen oder so etwas, mitzunehmen, in der Annahme, vor Ort etwas erstehen zu können. Weit gefehlt: bei Größe 44 war Schluss. Was tun? Im Hotel und am Strand Barfuß laufen? Für geschlossene Schuhe war es jedenfalls viel zu heiß.

    Mir fielen die “Schuhe” der vielen Massaimänner (und der, die es sein wollten) auf – selbstgefertigte Sandalen aus alten Autoreifen. Ich sprach einen vor unserem Hotel am Beach an und fragte ihn, ob er mir welche in meiner Größe besorgen könne. Welch eine Frage – es gibt nichts, was man nicht besorgen könne! Den Preis drückte ich von 950 KSH (haha, beim BATA kosten neue Schuhe auch nur 900) auf 500, weil ich keine Lust auf Verhandeln hatte, aber heiße Füße. Ich zahlte 50 an und am nächsten Tag bekam ich meine neuen Schuhe.

    Immerhin war das Profil auf beiden Seiten gleich und noch nicht ganz abgefahren, so dass sie noch gute Aquaplaningeigenschaften besaßen. Sie bogen sich konkav, schließlich sind Autoreifen rund. Wirklich bequem waren sie nicht, aber besser als nichts. Und ich war sicherlich der einzige Muzungu am ganzen Strand, der Massaischuhe hatte. Die Leute guckten auch nicht schlecht und lachten.

    Meine Erstbekanntschaft hatte ich übrigens, nachdem wir unsere Tüten mit Bier, Wasser und Duschgel ins Hotel getragen hatten, gleich wieder entlassen: Sie war zu sehr Haredcore und die Dollarzeichen blitzten aus ihren Augen. Dazu zickig… brauch ich nicht!

    Ansonsten passiert an dem Strand, was man sich sicherlich so vorgestellt hat… die immer gleichen Strandverkäufer bauen ihre Stände an den immer gleichen Stellen auf mit ihrem immer gleichen Kitsch, um die vermeintlichen Kunden (je weißer, desto besser) mit den immer gleichen Sprüchen zu ködern; die Obstverkäufer mit ihrem dürftigen Angebot versuchen etwas an den Mann zu bringen; Rentner in Ton – in – Ton pastellfarbenen Freizeitanzügen laufen, bepackt mit Plastiktüten voller Esswaren mit ihren viel zu jungen schwarzen Freundinnen zielstrebig dem nächsten Sitzplatz entgegen; ein Kamel wartet geduldig, aber meist vergebens auf ein paar Trottel, die es den Strand rauf und runter tragen kann; Sextouristinnen mit ihren abgelutschten Rastafreunden huschen verschämt vom Strand zum Hoteleingang;

    Dr. Wichtig, mit Goldrandbrille, nicht brennender Pfeife im Mundwinkel und geschultertem Bundeswehr Rucksack erklärt dem glaubhaft interessierten Massai Ramschverkäufer mit weit ausholender Gestik, wie das Wetter daheim ist um dann später dortselbst stolz von seinen “engen Kontakten” zu den Einheimischen zu berichten, nicht ohne dabei seinen 3. Wahl Holzelefanten, den er hier nach zähem Ringen von 5000 auf 4500 runterhandeln konnte, vorzuzeigen;

    Taucher latschen in voller Montur und bepackt mit ihren Flaschen in Richtung Boot; ein paar Freelancerinnen lachen, wegen der Zivilpolizeipräsenz mehr oder weniger verschämt, die Muzungus an; eine Gruppe schneeweißer Touristen, die wahrscheinlich ihre Safari schon hinter sich haben und nun noch eine Woche Strandurlaub machen, lässt sich, wohlbehütet von einem Führer und gegen eine geringe Gebühr in Höhe von 200 KSH, aus der Sicherheit ihres All Inclusive Bunkers den gefährlichen Strand zeigen; ein Paraglider hängt wie ein nasser Sack an seinem Schirm und hofft auf eine glückliche Landung; ein Fischer repariert sein Boot und härtet es im Feuer; ein schon etwas angesäuselter Herr im besten Alter läuft scherzend und wild um sich knipsend mit seiner neuen Eroberung in Richtung Hotelzimmer, um sie mal so richtig ranzunehmen.

    Hoppla, hallo Grubert!

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    Alte Zeiten… in Phnom Penh und Bangkok

    Erstellt von Admin am 6. Oktober 2015

    Alte Zeiten

    Der Sophie Club in Phnom Penh war famos, die Mädels trugen niemals Unterwäsche und zur Begrüßung bekam man ihn erst mal am Tresen ausgepackt und angeblasen. Ich glaub die Short Time dort kostete 10 USD/Mädel + 5 fürs Zimmer… guter Service.

    Nicht minder schlecht war der Mikado Club, es gab schöne Separees mit dicken Vorhängen, in denen ALLES ging und natürlich oben die Karaoke Zimmer. Begabtes Personal und guter Service. Hier mit meinem Kumpel. Zu der Zeit habe ich meine kubanischen Stogies noch Billy Clinton like imprägniert… das hatte was.

    Ein paar alte Fotos von 2001…

    Trotzdem kamen die Clubs nicht an die Star of Light in Patpong/Bangkok heran… dort haben wir die weltbesten Partys sowohl in der Bar, als auch „to go“ gefeiert… einfach legendär und nicht zu toppen diese Blow Job Bar und der Service dort. Das Beste daran: diese Bar hat nach wie vor geöffnet. Und wenn auch leider innen inzwischen umgebaut (die netten Vorhänge sind verschwunden), es geht immer noch einiges in der Bar und der take out Service ist nach wie vor spitze.

    Noch ein paar sehr alte Fotos aus der Zeit, man erkennt noch die Ausbuchtungen im Tresen, dort befanden sich die Vorhänge, welche von den Künstlerinnen beiseite geschoben wurden, wenn sie ans Werk gingen.

    down in cambodia reisebericht kambodscha travel report

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