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  • Archiv für September, 2015

    Pattaya: Massage in Soi Buakhao

    Erstellt von Admin am 30. September 2015

    Ich latsche mittags querfeldein von der Beachroad zur Soi Buakhao. Bei der Oasis A Gogo biege ich in die Seitenstraße ein. Hier hatte ich letztens ein nettes Erlebnis in der Canon Massage. Vor dieser stehen heute nur zwei fette, hässliche Masseusen. Es war nicht wirklich damit zu rechnen, dass ausgerechnet das Chick vom letzten Jahr hier heute steht und auf mich wartet. Aber irgendwo muss man ja mit irgendwas anfangen, also warum nicht hier?! Ich laufe an der Canon vorbei, hier ist eine Massage neben der anderen. Zwei Häuser weiter sitzt eine Süße mit ihrer Kollegin beim Essen. Ich gehe ran, komme ins Gespräch, „Massage?“ fragt sie mich etwas schüchtern und deutet auf ihre junge, aber dickere Kollegin. Ich deute auf sie selbst und sie nickt nur.

    Wir gehe ohne jede Absprache rein. Sie fragt, ob ich vorher duschen will, OK, es ist heiß und ich bin etwas gelaufen. „Specials?“ frage ich noch, bevor ich mich in Richtung Kombiklodusche aufmache und nehme beruhigt das breit lächelnde „yes“ entgegen.

    Sie ist 20, kein Baby, kaum ein Brocken Englisch. Schöner, skinny Body mit rundem Hintern und schön geformten Glocken. Das alles sehe ich erst jetzt, da sie ihr Jeans Latzröckchen auszieht. Ich habe sofort ein Eisenrohr, sie kichert. Ich soll mich trotzdem auf den Bauch legen, sie will mich massieren. „Take off“ sage ich zu ihr. Sie macht sich bereitwillig ganz nackig. WOW!!! Wir schmusen etwas, bevor sie mit der Massage anfängt, die nicht länger als gefühlte drei Minuten dauert, dann drehe ich mich schon wieder rum und wir schmusen etwas. Nein, nach Massage ist mir jetzt nicht! Oooops, „smoke“ kann oder will sie nicht. Aber Reinstecken ist kein Problem. Allerdings hat sie einen Riesenbären. Alles Anzeichen dafür, dass sie frisch vom Land kommt.

    „Bumbum?“ fragt sie mich, als ich mich mehr oder weniger gegen die Ölmassage sträube, ich nicke erwartungsvoll. Sie hockt sich über mich und schiebt sich…

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    Was ist wo in Havanna? Habana Vieja

    Erstellt von Admin am 27. September 2015

    Habana Vieja (map) ist das touristische Zentrum Havannas. Hier befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Capitolio (map) und die Plaza Vieja (map), sowie die schönsten (bzw. neu renovierten) Altbauten. Den Prado (map) und die Calle Obispo (map), die vom berühmten Floridita (Hemingway Kult) bis runter zum Canal de Entrada (map) geht, kennt jeder Havanna Tourist, entsprechend voll und überlaufen ist es dort manchmal.

    Es gibt viel zu sehen, los geht’s (leider kann ich an dieser Stelle nur vereinzelt Fotos zeigen):

    Vieja ist ziemlich gemischt und trotz der Touristenströme findet man noch ruhige Ecken, wo kubanischer Lebensstil vorherrscht.

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    Havanna: Sicherheitstipps

    Erstellt von Admin am 24. September 2015

    Kuba ist ein sehr sicheres Reiseland. Die starke Polizeipräsenz und drakonische Strafen für Übeltäter tun ihr Übriges. Man kann auch nachts beruhigt herumlaufen, es MUSS ja nicht in den dunkelsten und unbeleuchteten Ecken sein. Allerdings könnte Taschendiebstahl und Diebstahl der Chicas in der Casa ein Thema sein. Ansonsten ist die größte Gefahr, dass man auf die vielen und überall gegenwärtigen Angebote der „original“ Zigarren hereinfällt und teuren Schrott kauft. Und dass man Geld in der Bank oder im Hotel wechselt und nicht auf der Straße, sollte jedem klar sein, oder? Man kann dort nur verlieren.

    Trotzdem werden wir dem Thema „Sicherheit“ einiges an Beachtung einräumen. Warum?

    1. sollte man überall die grundlegenden Sicherheitstipps beachten,

    2. um Euren Sicherheitsbedenken als Newbie zu entsprechen und Euch diesbezüglich gut vorzubereiten, damit Ihr im wahrsten Sinne des Wortes auf der sicheren Seite seid,

    3. weil Havanna als Hauptstadt leider auch ein Sammelbecken für die bösen Buben (und Mädchen) ist, die gern ohne Arbeit an anderer Leute Geld kommen möchten. Es ist wie überall auf der Welt: so viele Touristen an einem Ort ziehen diese Leute an.

    Wir werden im Folgenden zunächst Sicherheitsstrategien für die wichtigsten Punkte entwickeln: für die Anreise, für das Hotel (Casa) und für (z.B. nachts) unterwegs.

    Es liegt mir natürlich fern, Euch ins Bockshorn zu jagen oder unnötig zu erschrecken, aber lest Euch das ruhig einmal durch und verinnerlicht es, nur zur Sicherheit. Denn manchmal kann es dümmer kommen, als man gucken kann, nicht nur in Kuba.

    Sicherheitsstrategie Anreise

    Der springende Punkt bezüglich der Anreise ist, dass man alles Bargeld, Kreditkarte(n), Pass, Ticket, Ausrüstung (Kameras, Notebook, Smartphone etc.) mit rumschleppt. Ich plädiere als erstes dafür, das Geld nicht komplett in bar mitzuführen, sondern auf Kreditkarten zurückzugreifen. Die Gebühren hierfür sind zwar nicht zu umgehen, geben einem jedoch dafür einiges an Sicherheit. Denn wenn wirklich der Fall der Fälle eintritt ist der Urlaub u.U. schnell zu Ende. Von dem Moment an, in dem man seine Haustür hinter sich schließt, sollte man grundsätzlich vorsichtig sein. Auch im Heimatland kann man bestohlen werden wenn es dumm kommt, und Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Wie ich es mache: Ich splitte Cash und Kreditkarten. Einen Teil habe ich am Mann in der Geldbörse, den anderen Teil im Handgepäck. So stehe ich im Fall eines Diebstahls oder Verlusts nicht von hier auf da völlig nackt auf weiter Flur. Cams und wertvolle oder empfindliche Gegenstände gehören selbstverständlich ins Handgepäck, im Fall eines Verlusts des Koffers erstatten die Airlines nur Kilo Preise. Dann sieht man alt aus, denn das sind nur Bruchteile des eigentlichen Wertes. Mal ganz abgesehen davon, dass einem diese Gegenstände im Urlaub fehlen. Und es kommen gelegentlich immer wieder mal Koffer weg, vor allem bei Umsteiger Flügen. Ich habe eine stabile Reisetasche, die ich mittels eines kleinen Zahlenschlosses ständig verschlossen halte. Auch im Flugzeug kommen Diebstähle vor, und Gelegenheit macht Diebe. Das Handgepäck lasse ich grundsätzlich nie aus den Augen, weder im Taxi, wo ich es immer vorn im Fußraum habe, noch beim Einchecken am Airport, noch am Gepäckband.

    In Havanna oder Varadero angekommen ebenfalls das Handgepäck immer am Mann behalten und nicht in irgendwelchen Kofferräumen oder auf dem Rücksitz des Wagens – wenn an einer roten Ampel jemand die Tür aufmacht und zugreift, seht Ihr es nie wieder. Die Gefahr ist gering, noch geringer ist der Aufwand, das zu vermeiden.

    Sicherheitsstrategie Hotel/Casa

    Wohnt niemals in illegalen Casas.

    Hotels haben oft einen kleinen Safe auf dem Zimmer, der gegen Gebühr zubuchbar ist. In den Casas Particulares selbstverständlich nicht.

    Ich selbst bin immer wieder vor den Chicas gewarnt worden, vor allem von den Casa Besitzern. Die Mädels klauen wie die Raben, (jedenfalls sehr viele) – wenn man sie denn lässt. Lasst die Chicas niemals aus den Augen. Entweder zusammen duschen, wenn das nicht angesagt ist, nehmt sie mit ins Bad und bittet sie, dort zu warten, bis Ihr fertig seid. Das nimmt niemand übel, die Problematik ist bekannt. Natürlich lasst Ihr kein Geld offen im Zimmer liegen, auch nicht in irgendwelchen Schubladen, die nicht verschlossen sind.

    Wie ich es mache: habe ich eine Short Time irgendwo von der Straße abgeschleppt und sie ist wohlmöglich auch nicht in der Casa registriert, packe ich mein Portemonnaie irgendwo oben auf einen Schrank oder eine Ablage, wenn sie mal kurz im Bad ist, s.d. sie es nicht sieht. Je höher, desto besser – mal eben zugreifen geht nicht. Es dürfte die größte Gefahr sein, dass Bargeld wegkommt.

    Was Ihr an sonstigen Wertgegenständen habt wie Smartphone, Cams, Uhr usw. checkt einfach, kurz bevor sie geht. Dazu muss man sich natürlich sicher sein, was/wieviel es war. Ich lege diese Dinge immer offen auf einen Tisch o.ä., wo es immer im Blickfeld ist.

    Bei „Long Time Beziehungen“ kann man die Chica selbstverständlich nicht ständig im Auge haben. In dem Fall gilt: nur das Nötigste offen herumliegen lassen und alles, was von Interesse sein könnte, wegschließen.

    Beste Lösung: ein Hartschalenkoffer mit Zahlenschloss. In diesen schließe ich während meiner Abwesenheit mein ebenfalls mit einem Nummernschloss gesichertes Handgepäck, in dem ich eine Cash Reserve sowie elektronische Geräte habe. Zwar ist das alles im Grunde leicht aufzubrechen, das erfordert jedoch einiges an Aufwand und krimineller Energie. Zu 99,9% wird so niemals etwas passieren. Die größte Gefahr im Hotel und in der Casa geht von nicht registrierten Chicas aus, die man im Vollsuff abgeschleppt hat.

    Wer in den Casas ganz sicher gehen möchte (obwohl die Vermieter wirklich alle zuverlässig sind und während Eurer Abwesenheit auch aufpassen, wenn möglich), kann z.B. ein Abus Schlaufenkabel mitnehmen und dieses um den Koffer binden. Durch mehrmaliges Umwickeln des Koffergriffs kann man das Kabel straff anliegend um den Koffer führen und es mit einem Vorhängeschloss abschließen. Nehmt dazu ein ordentliches Zahlenschloss. Es kam mir zwar nichts von KO Tropfen zu Ohren, aber Zahlenschlösser sind in dem Fall sicherer als Schlösser mit Schlüssel.

    Girl in der Casa registrieren oder nicht? Sicherer ist es. Die meisten Casas bestehen darauf, es gibt aber auch welche, wo es nicht ganz so genau genommen wird. Ihr tragt selbst das Risiko, wenn was wegkommt.

    Sicherheitsstrategie “unterwegs”

    Wenn Ihr unterwegs seid, vor allem nachts, nehmt nie mehr Geld mit, als Ihr braucht. Lasst teure Uhren und Schmuck am besten Zuhause.

    Wedelt nicht mit dicken Geldscheinbündeln rum, auch nicht, wenn Ihr eine Rechnung in der Disco bezahlt. Ich selber nehme nachts meist 100 CUC mit, das ist eigentlich schon zu viel.

    Wenn ich frisches Geld wechsle oder aus dem ATM ziehe, bringe ich das, was ich nicht gleich brauche, sofort in mein Zimmer.

    Das meiste Geld habe ich in meiner Urlaubspatte hinten in der (engen) Hose, so dass da niemand unbemerkt reingreifen kann. Vorn in der Hosentasche habe ich das Kleingeld, bis zu 20 CUC etwa, möglichst klein. Wenn ich kleinere Beträge zahlen muss, bleibt die Patte in der Hose und niemand sieht, wie viel Geld ich dabei habe und wo es ist. Mobil und Hosentaschenknipse habe ich ebenfalls dicht am Mann (Hosentasche). Außerdem habe ich in der Geldbörse eine Kreditkarte für den Notfall. Nur zu empfehlen, wenn man mehrere hat (was man sollte).

    Lauft nachts nicht in zu dunkeln Ecken herum und meidet die unbeleuchteten Teile der Altstadt. Man muss es nicht herausfordern.

    Es folgen einige Tipps zur Sicherheit allgemeiner Art

    Sagt den Chicas keinesfalls (und auch sonst niemandem) das Datum Eurer Abreise.

    Handelt Preise immer vorher aus (Chicas, Taxi).

    Lasst die Finger von Drogen. Die Polizei versteht absolut keinen Spaß und das kann böse enden.

    Ebenso wenig wie für Sex mit Minderjährigen: Lasst die Finger von Mädels, die keinen Ausweis haben und die zu jung sein könnten. 18 müssen sie mindestens sein. Lasst Euch im Zweifel das Carnet (ID, Ausweiskarte) zeigen.

    Vermeidet „Einladungen“ von Kubanern in Gruppen, vor allem, wenn Alkohol im Spiel ist. Sie wollen nur eins: von Euch ausgehalten werden, die Rechnung bleibt mit Sicherheit an Euch hängen.

    Fotografiert keine Polizisten oder entsprechende Einrichtungen. Macht am besten einen großen Bogen um alle Uniformen. Sollte es irgendwelche Probleme geben und Ihr habt Kontakt mit der Polizei, versucht bloß nicht, sie zu bestechen. Das kann sehr böse enden! Wenn sie was von Euch wollen, am besten doof stellen und kein Englisch oder Spanisch können. Solltet Ihr bestohlen worden sein, wird man Euch helfen, die Polizei ist immer auf Seite der Touristen. Anzeige zu erstatten o.ä. ist aber sehr zeitraubend und ob’s was bringt, das ist die Frage. Solltet Ihr mit Eurer Chica im Arm angehalten werden, sagt einfach, es ist Eure Freundin. Sie bekommt sonst große Probleme, Ihr aber niemals.

    Über den Straßenverkehr bzw. das Autofahren haben wir schon gesprochen. Wenn Ihr trotzdem selber fahrt, bitte niemals nachts außerhalb.

    Zum Schluss noch mal das Wichtigste: behaltet das alles ruhig im Hinterkopf, aber werdet nicht ängstlich oder lasst Euch von Eurem Kuba Urlaub abhalten. Ich habe hier alles aufgeschrieben was mir zum Thema einfällt. In anderen Ländern ist es teilweise deutlich mehr. Sicherheitshalber, damit Ihr wisst, wo die Fallstricke lauern und Ihr vorbereitet seid. Viele tausend Touristen fahren jedes Jahr nach Havanna und denen passiert nichts. Und das wird aller Voraussicht nach besonders für denjenigen gelten, der sich vorher ein paar Gedanken auch zu diesem Thema gemacht hat.

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    In Manila – L.A.Café – Tagebuch

    Erstellt von Admin am 20. September 2015

    L.A. Café

    Das L.A. Café in Manila map – L.A. Café – Amazonia – Best Western Hotel) ist eine DER alten Institutionen, von denen alte Manilanianer ständig sprechen (“alte Zeiten”). Das muss es schon ewig geben. Früher ging hier in Ermita ja die Post ab, bevor ein neu gewählter Bürgermeister auf straight machte und die ganzen Läden schließen ließ. Danach zog alles nach Angeles City. Wie man in der obigen Map sieht, liegt es in Steinwurfweite vom Amazonia (Bar) und nicht weit entfernt vom Best Western Hotel.

    Es ist 24/7 geöffnet und Mann kann hier praktisch Freelancer rund um die Uhr antreffen. Die Preise für diese sind Verhandlungssache. Ich denke mal 1000 Peso Shorttime (eine oder zwei Nummern, Quickie) und 2000 Longtime sind mehr oder weniger die Hausnummern. Die Mädels sind meist schon nicht mehr ganz so jung und entsprechend harte Verhandlungspartner. Oft mit allen Wassern gewaschen, was aber nicht schlecht sein muss. Sie suchen halt ihren Vorteil, mit dem Service hat das erstmal nichts zu tun.

    Die Preise für Speis’ und Trank im Restaurant selbst sind human; das Essen möchte ich als recht gut bewerten. Auch der Service ist auf zack und OK.

    Aus meinem Tagebuch

    Am frühen Nachmittag im L.A. Café sind sicher schon 50 Nutten anwesend, die meisten kommen nicht in Frage. Eher ältere Semester. Unterhalte mich mit einem schon ziemlich angesoffenen Belgier über die Phils, Boracay und Manila, wir stellen fest, dass wir in Pattaya und Subic gemeinsame Bekannte haben. Die Welt ist klein. Ein Expat aus Wales freut sich über ein nettes Gespräch mit mir, beschwert sich aber bitterlich über die Einstellung und das Auftreten der Ostdeutschen Ausländern gegenüber. Er war wohl mal beruflich in Rostock und kam aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Leider hat er recht. Die Leute dort sind Provinzler und so benehmen sie sich auch. Auf jeden Fall die, die nie rausgekommen sind. Tickets kaufen Jungs, es gibt seit vielen Jahren Reisefreiheit bei uns.

    Das Essen im L.A. Café ist erstaunlich gut, jedenfalls habe ich das so nicht erwartet. Sie haben EINIGES auf der Speisekarte, natürlich auch Phili Food. Ich bestelle ein Kilawin mit Fisch (roher Fisch in Calamansi [phil. Zitronen] Juice mariniert mit Zwiebeln, Chili und Ingwer), was mich begeistert. Und ein Pfeffersteak mit Gemüse und Pommes Frites, top, kann ich nur sagen, optisch und geschmacklich.

    Nach dem Essen latsche ich um die Blöcke, bei Tageslicht ist es hier nicht gefährlich. Ich benötige wieder mal drei oder vier Anläufe, bis ich einen ATM finde, der funktioniert. Der hat allerdings einen Bildschirm, auf dem wirklich nur mit großer Mühe was zu erkennen ist, total verkratzt, verschmutzt, alt. Aber es geht. Es sind zudem jede Menge Wechselstuben hier angesiedelt.

    Ich brauche einen neuen Haarschnitt und gehe in einen Barber Shop & Beauty Salon. Dazu gleich noch Maniküre, Pediküre, Facial, Ear Cleaning. Mindestens drei bis vier Mädels schrauben während der ganzen 90 Minuten an mir herum, wer nichts zu tun hat, weil die Maniküre z.B. schon fertig ist, massiert mir Arme, Beine, Füße, Nacken, Kopf. So kann man es aushalten. 1300 kostet der ganze Spaß, 200 Tip. Sehr empfehlenswert.

    Will mir eigentlich nach dem erneuten Duschen eine Massage verpassen lassen, entscheide mich aber für einen verspäteten Mittagsschlaf. Draußen ist es schon dunkel und ich habe wenig Lust, herumzulaufen und einen Massage Salon zu suchen.

    Texte den Nachmittag über mit M, sie will wissen wie es mir geht und was ich mache. Ich antworte 3000 sei zu viel, hätten meine Freunde mir gesagt. Wieviel ich denn zahlen wolle? Sie legt gleich nach, 2000 seien auch OK. „2000 + cim once a day“ lautet meine Antwort (cim: „come in mouth“). Sie akzeptiert. Ich muss innerlich grinsen. Plötzlich geht es also mit dem Mundschuss… hätte sie wahrscheinlich weiter runter gekriegt, finde den Preis aber OK für mich.

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