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  • Archiv für April, 2015

    Chiang Mai

    Erstellt von Admin am 29. April 2015

    Chiang Mai liegt im Norden Thailands, in der Nähe des berühmt- berüchtigten “Goldenen Dreiecks”. Das Klima hier ist deutlich anders als im Süden, niedrigere Temperaturen und weniger schwül. Das führt dazu, dass die Haut der Mädels weißer ist als anderswo, weswegen Thais glauben, von hier kämen die schönsten Frauen.

    Map

    Die Leute sind etwas relaxter als an anderen Orten, trotz der vielen Touristen ist man freundlich geblieben und alles hat irgendwie einen Gang runter geschaltet. Es gibt auch kaum Abzocke, außer dort, wo man es auch erwarten würde. Diese beiden Umstände, Klima und Leute, machen die Stadt schon mal sympathisch.

    Ich war vor diesem Besuch ewig lange nicht dort, in Erinnerung hatte ich vor allem das “magere” Nachtleben. Ich kannte nur Phuket, Bangkok und Pattaya, da hatte ich von der offiziell zweitgrößten Stadt Thailands doch etwas mehr erwartet. Fast schon etwas gefrustet hatte ich nach wenigen Tagen das Weite gesucht.

    Diesmal war ich angenehm überrascht; einmal darauf eingerichtet, dass nicht überall Patpong und Soi 6 sein kann, werden die Erwartungen automatisch auf ein normales Maß reduziert. Zudem scheint die Stadt in Sachen nächtlicher Vergnügungsmöglichkeiten deutlich zugelegt zu haben.

    Nachts unterwegs

    Mein Hotel habe ich (wie meist) nach diesen Gesichtspunkten ausgesucht: zentral gelegen zum Nightlife, etwas Komfort, Zimmersafe, Internet, natürlich Lady freundlich (keine Ladyfee). So bin ich im Raming Lodge gelandet und würde dort auch wieder einziehen levitra pas cher.

    Abends natürlich erst mal raus auf die Gasse… gleich rechts die Straße längs bis zur Kreuzung (Map) sind ein paar Bars mit Mädels, auch Massagen, in denen ja möglicherweise auch massiert wird? Eher nicht. Ein paar ganz hübsche Mädels sind dabei, wenn auch die meisten nach meinem Geschmack nicht mehr in Frage kämen. Gleich wird gewunken und gelächelt, natürlich will jede, dass man in ihre Bar geht. Die Scene ist nicht Hardcore und eher gemütlich und “seriös”; man hat halt auch die ganzen Backpacker und politisch korrekten Weltverbesserer dabei, von denen allerdings nicht wenige schnell Stielaugen bekommen, schwach werden und mit einem Mädel anbändeln, sofern sie nicht ihre heimische Trulla mitgeschleppt haben.

    In entgegengesetzter Richtung (also wenn man aus dem Hotel kommt, links), führt die Loi Kroh Road vorbei an diversen weiteren Bars, einem Bierbar Center und einer Gogo Bar (wir werden uns diesen Dingen später noch zuwenden) zur Kreuzung Chan Klan Rd. Hier befindet sich rechts der “Anusarn Night Market” und das Royal Princess Hotel, welches auch strategisch gut liegt. Auf dem Markt gibt es teils ganz interessante Dinge für Souvenirjäger zu erstehen. Diverse Seafood Center und Lokale locken mit ihren exotischen Gerüchen, auch fürs Auge macht das gut was her. Das Essen hier ist top. Ich war in den beiden großen Seafood Restaurants (eins ist thai, eins chinesisch) und war richtig begeistert.

    Geht man an der Kreuzung stattdessen nach links, stößt man nach wenigen Metern auf den “Kalare Night Bazaar” und noch einen weiteren Market auf der anderen Straßenseite.

    Mein kleines Chiang Mai Urlaubsvideo:

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    Wie Kubaner drauf sind

    Erstellt von Admin am 23. April 2015

    Ein paar Dinge, die mir dazu einfallen.

    Den Kuba Erstbesucher befällt der initiale Kulturschock sicher dann, wenn er beim ersten Kontakt mit der Stadt sieht, wie alt und einfach alles ist. Die Autos, die Häuser, das Mobiliar usw. Der zweite Kulturschock stellt sich wahrscheinlich dann ein, wenn er merkt, wie die Kubaner damit umgehen. Denn man stelle sich mal vor, wie hoch der Grad der Unzufriedenheit bei uns Zuhause wäre, wenn wir unter diesen Umständen leben würden. Unsere eh ständig quengelnden und unzufriedenen, mürrischen Landsleute würden wohl, da die langen Gesichter kaum noch ausbaufähig sind, alle von der Brücke springen 😉

    Es ist ihr Geheimnis, warum und wieso Kubaner immer und überall trotz der Umstände ständig gut drauf sind, lächeln und vor allem Lebensfreunde und Freundlichkeit versprühen.

    Kubaner sind soziale Wesen, sie sind gern unter Leuten. Und sie sind sehr kommunikativ. Vielleicht lernt man das beim Schlangestehen? Ja, diese Übung kann Geselligkeit durchaus fördern. Was sollte man auch sonst tun, als sich beim Warten zu unterhalten und die neuesten Witze zu erzählen? Schaut man an den Wochenenden in Havanna auf den Malecón, glaubt man zunächst, es fände eine große Sportveranstaltung statt. Alles was Füße hat entflieht der tristen Enge und aufgestauten Hitze der Wohnung, um mit der Freundin zu knutschen, mit Kollegen zu tratschen oder einfach nur mit der kompletten Familie zusammen zu sein und bei mitgebrachten Getränken eine schöne Zeit in traumhafter Kulisse und angenehm kühlendem Wind zu verbringen.

    Kubaner leben i.d.R. nicht allein. Die Familie hat eine großen Stellenwert und die Mutter ist zeitlebens ein fester Dreh- und Angelpunkt für jeden Kubaner. Die Väter weniger, denn trotzdem fast jeder eine Beziehung hat – gewechselt wird öfter und so manche Mutti hat fünf Kids von fünf Vätern. Mit der Treue nimmt man es eh nicht allzu genau.

    Kubaner sind impulsiv, sie zeigen oft auch in Gesprächen, in denen es um belanglose Dinge geht, Emotionen. Das äußert sich durch entsprechende Mimik und Gestik, zu der unsereins bestenfalls fähig wäre, wenn gerade das eigene Auto abgefackelt wird.

    Kubaner sind sehr humorvoll. Der schwarze Humor hat hohen Stellenwert, was angesichts der als desaströs zu bezeichnenden Wirtschaftssituation und der daraus resultierenden Versorgungslage nicht wirklich verwundern kann. Die Mutigeren machen auch Witze über die “bärtige Familie”, womit natürlich die Castros gemeint sind und besonders der “Comandante en Jefe” und “Maximo Lider” Fidel.

    Kubaner neigen dazu, sich (und anderen!) die Welt etwas schönzulügen und es mit der Wahrheit nicht immer ganz so genau zu nehmen. Seid also nicht zu sehr enttäuscht, wenn das eine oder andere Detail einer Schilderung nicht wirklich stimmt oder wenn ein felsenfest gegebenes Versprechen nicht eingehalten wird. Es ist so etwas wie Notwehr. Wer also Geld an einen Kubaner verleiht, kann das gerne tun, es ist immer eine gute Tat, aber damit zu rechnen, dass er es jemals zurück bekommt, ist ziemlich naiv. Auf entsprechende Forderungen, die man dem Schuldner vorträgt, wird tief erstaunt bis entrüstet reagiert.

    Mit das Wichtigste im Leben eines Kubaners sind Beziehungen, also “Vitamin B”. Ohne diese kommt man kaum über die Runden. Die Mangelwirtschaft kann nur im Kollektiv einigermaßen überstanden werden. Man hilft sich gegenseitig, so gut es geht. Kubaner sind solidarisch mit ihren Landsleuten. Auf den Autobahnen und Überlandstraßen stehen z.B. immer viele Tramper, von der Hausfrau bis zum Polizisten und alle kommen irgendwie ans Ziel, trotz kaum vorhandener Verkehrsdichte. Dazu benötigen sie viel Geduld, die teils in Lethargie ausarten kann. Nach 50 Jahren Versprechungen kein Wunder…

    Kubaner lieben ihr Land und sind stolz darauf. Und auf die Errungenschaften der Revolution, auch wenn natürlich (zu Recht) viel gemeckert wird. Als Gast sollte man sich mit Kommentaren diesbezüglich besser zurückhalten. Wer den Kubanern mit offenem Herzen und freundlich auf Augenhöhe begegnet, wird schnell menschlich akzeptiert und aufgenommen. Man sollte stets versuchen, sich in die Lage der Kubaner zu versetzen, auch wenn das nur ansatzweise gelingen kann – der Versuch wird bemerkt und mit Herzlichkeit honoriert. Freilich sind wir stets der “reiche” Gringo und es wird erwartet, dass wir etwas von unserem Reichtum abgeben, wenn man in einer Gruppe ist. Also ratet mal, wer das Bier bezahlt…

    Wer hingegen Kubanern gegenüber arrogant und oberflächlich rüberkommt, wird mit Missachtung gestraft und ignoriert.

    Ich persönlich schätze mal, dass in etwa grob die Hälfte der Kubaner ganz zufrieden ist mit der Situation bzw. sich mehr oder weniger mit ihr arrangiert hat. Das sind die, die vom System profitieren. Neben der vernachlässigbar kleinen Gruppe von hohen Amtsträgern gibt es die Polizisten, Armeeoffiziere, Beamte usw. die durch das System ein erkleckliches Auskommen haben. Z.B. weil sie ein privates Touristentaxi haben oder eine Casa Particular vermieten dürfen. Nein, das darf nicht jeder, eine gewisse Systemtreue oder zumindest das Fehlen einer allzu kritischen Einstellung dürfte dafür Voraussetzung sein.

    Unzufrieden sind die Unterdrückten, die, die unter dem Eingesperrt Sein und der mangelnden Freiheit, was die Grundrechte wie Versammlungsfreiheit oder freie Meinungsäußerung angeht, leiden.

    Privilegiert sind die, die irgendwie an die begehrten Peso Convertible gelangen können, sei es durch einen Job in der Nähe des Tourismus (Trinkgelder als Zimmermädchen in Touristenhotels z.B.), sei es, weil man Verwandtschaft im Ausland hat und regelmäßig Geld geschickt bekommt. Gerade wurde das obere Limit von 500 USD auf 2000 USD (pro Quartal!) heraufgesetzt.

    Die offizielle Bezahlung der Gehälter in Kuba erfolgt ausschließlich in CUP, also dem Moneda Nacional. Der Gegenwert für ein Monatsgehalt übersteigt das, was wir uns an Trostlosigkeit vorstellen können, bei weitem. Es reicht tatsächlich nicht wirklich zum Leben. Besonders die alten Leute können einem leidtun. Hier kommen die oben beschriebenen Faktoren betreff der Familie und der Solidarität zum Tragen. Meistens. Aber es scheint sich da sehr bald einiges zu tun auf der Isla Grande… hoffen wir das Beste für die Leute.

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    Gambia: Der Straßenstrich

    Erstellt von Admin am 18. April 2015

    Mein Fahrer holt mich um 21 Uhr ab, wir fahren in dieses landestypische Restaurant, von dem letztens die Rede war. Es ist alles recht einfach, Essensausgabe wie in einer Kantine an einem Tresen oder einer großen Durchreiche. Es gibt einen Schlag Reis auf den Teller, darauf Fleisch mit Sauce. Ich hab was ganz Leckeres erwischt, es ist Rind mit Zwiebeln und etwas Gemüse.  Ich zahl die Rechnung für uns beide, es kostet zusammen mit den beiden Softdrinks 110 Dalasi. Es ist auch deshalb so billig, weil alles täglich frisch vom Markt eingekauft wird, Kühlung gibt es nicht, was abends übrig bleibt wird an Nachbarn verschenkt.

    Jetzt geht es zum Straßenstrich, der links von der Kololi Road abgeht (map).

    Es ist eigentlich noch zu früh, erst gegen Mitternacht soll hier mehr los sein. Ein paar Bordsteinschwalben laufen aber schon rauf und runter. Oder stehen einfach am Straßenrand und warten auf Kundschaft. Wir halten mehrmals an, ich spreche mit einer, 23,  groß, schlank, kann Blow Job (und weiß sogar gleich, was das ist). Will 1000. Ich sag, ich hab heute keine Zeit. Sie gibt mir ihre Nummer. Könnte man mal drauf zurückgreifen.

    Eine andere ist 20 und sieht ganz gut aus, zumindest hier in der Dunkelheit. Sie weiß nicht, was Blow Job ist und ich muss unter Zuhilfenahme der Wageninnenbeleuchtung, da es stockdunkel ist, die typische Handbewegung incl. der sich ausbeulenden Wange machen. Ja, kein Problem. Wie viel sie will, „everything is OK“, sagt sie, worauf ich mich nicht einlasse, bis ich nach mehrfachem Nachfragen schließlich „450“ als Preis nenne, und sie sagt sogar ja. War als Scherz gedacht, wegen der krummen Summe.

    Der Fahrer meint, alles zw. 200 und 1000 sei drin, bei mir als Weißen würde eher letzteres gefordert.

    Ich nehme sie gleich mit, sie steigt hinten ein…

    Was bleibt ist die Erfahrung, dass es hier offenbar korrekt zugeht und man durchaus auch hübsche und vor allem brauchbare Mädels finden kann. Es gibt noch weitere, auch cheapere Stellen, die aber auch weiter weg sind, sagt mein Fahrer. Dazu müsste man sich einfach mal ins Taxi setzen.

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    Philippinen: „Cialis 100“

    Erstellt von Admin am 17. April 2015

    Auf den Philippinen kann man jetzt überall diese „Cialis 100“ mit 100 mg Tadalafil kaufen:

    Habe sie auch in Cebu City und Manila gesehen.

    In den Döschen befinden sich jeweils 10 Pillen. Ich habe für 3 Packungen in Angeles City 1000 Peso bezahlt, also ca. 33 Peso/Pille. Man sollte die Pillen mindestens halbieren, die Wirkung ist famos.

    Selbstverständlich werden erst mal Utopie Preise von den Straßenhändlern aufgerufen, z.B. 2500 für eine Packung.

    In Subic der Kollege am Strand meinte „very good price, 3000“. Weiter runter gehen wollte er zunächst nicht, er sei nicht der Boss usw. bla bla. Mein Kumpel hat von dem letztlich 3 Packungen für 1200 (400/Packung) gekauft. Dieser Händler hatte auch auf wichtig gemachten Modeschmuck dabei, einzeln in Seidenpapier verpackte Halsketten und wollte 1200 pro Stück dafür. Zum Schluss hat er uns angebettelt, ihm eine für 100 abzukaufen… aber wir hatten keinen Bedarf, ich hab solches Zeug Kiloweise herumliegen. Das nur mal als kleine Anekdote bezüglich der Handelsspanne von Straßenhändlern…

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