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  • Sexurlaub in Gambia: Von “Family Girls” und Hardcore Nutten

    Erstellt von Admin am Montag 15. September 2014

    Es wird ja manchmal gern unterschieden zwischen „guten Mädchen“ und den „Bösen“, die Geld dafür wollen. Professionelle, Halb-, Semi- und Nichtprofessionelle. Und Hausfrauen, die Taschengeld brauchen. Das ist natürlich alles Unsinn, denn, sorry für die deutlichen Worte, wenn ein Mädel Geld dafür nimmt ist sie in jedem Fall eine Nutte. Es nützt nichts, sich die Welt schönzulügen. Ich würde dann doch eher andere Unterscheidungen treffen und Kriterien anführen wollen, nämlich

    – ist sie gut (Performance)?
    – stimmt der Preis?
    – ist es fair für beide Seiten?
    – stimmen die Rahmenbedingungen wie geringer Zeitaufwand und das Fehlen von langem Drumherum Reden?

    Insofern, und das vorweg, sind für mich persönlich die „good girls“ genau die, die für anderen die „bad girls“ sind, was dann oft mit „Hardcore Nutte“ umschrieben wird. Darum ist für mich der Begriff „Hardcore Nutte“ erst mal positiv besetzt und Begriffe wie „Family Girl“ (hier in Gambia) oder „die ist anders“ treiben mir das Wasser in die Augen und lassen mich die Flucht ergreifen.

    Warum? Ich finde, wenn ich eh bezahlen muss (und will!), ist es fairer für beide Seiten, mit offenen Karten zu spielen und sich und anderen nichts vorzuheucheln.

    Es ist ja oft so, dass IHRE Erwartung in etwa so ist: wenn ich dem Typen was vormache, wie treu ich bin, wie ehrlich, lieb, häuslich, sparsam oder beliebig alles, was er von mir erwarten könnte, dann will der mich evtl. für länger behalten als nur für eine schnelle Nummer – und ich kann mehr Kohle rausschlagen. Vielleicht schickt der mir dann sogar regelmäßig Geld, wenn er wieder nach Hause muss, ich muss nur gelegentlich mal chatten oder texten. Oder er heiratet mich sogar und nimmt mich entweder mit zu sich in sein Land, oder er zieht her und versorgt mich und meine Familie (gerade in den ärmsten Ländern wie hier in Afrika sind solche Erwartungen völlig normal).

    Es geht natürlich zu 100% ums Geld und darum, der großen Not zu entkommen. Das basiert also ausschließlich auf dem Wirtschaftsgefälle der Länder. Je stärker dieses ist, desto krasser die Auswirkungen. Drum kommen all die Bullshit Stories hier in Gambia (natürlich nicht nur hier) von den Mädels, jede, wirklich jede (und jeder) erzählt irgendeinen Schwachsinn.

    Alles verständlich und gut und schön, denn wenn man das weiß, kann man damit umgehen. Wer diesen Bullshit allerdings für bare Münze nimmt, hat ein ziemliches Problem.

    SEINE Erwartungen hingegen könnten sein, ein treues, ehrliches, liebes, häusliches, sparsames oder mit sonstigen, beliebigen Eigenschaften ausgestattetes Mädel zu finden, um mit ihr eine gemeinsame Zukunft zu planen. Und nebenher noch etwas Geld zu sparen, weil die Kosten für so ein Mädel erst mal (!!!) geringer sind, als das z.B. von mir bei weitem bevorzugte „pay by fuck“ (was sich hart anhört und normalerweise nicht meine Wortwahl ist, jedoch zur Verdeutlichung der Situation wie geschaffen ist). So etwas gibt es nicht nur vereinzelt. Im Laufe der Jahre bin ich immer mehr dahinter gekommen, dass viele Kollegen ausgerechnet in solchen Scenes versuchen was fürs Herz – und schlimmer, was fürs Leben zu finden. Habe ich lange nicht für möglich gehalten, das ist jedoch auch eine Realität, vor der man nicht die Augen verschließen kann.

    Ja, ich finde es bei weitem fairer, dieses „pay by fuck“ zu praktizieren, darum schenke ich den Mädels auch immer reinen Wein ein, nämlich dass ich ein Butterfly bin und ein ganz schlimmer Finger. Das wird in aller Regel verstanden und gut akzeptiert. Es ist nicht nur ehrlicher und fairer für BEIDE Seiten, es befreit auch beide Seiten von der Notwendigkeit, diese Lügengeschichten zu erzählen (und aufrecht zu erhalten, was anstrengend werden kann wenn man nicht geübt ist). Daraus folgt, dass man den besseren Sex haben kann, denn nun kann auch sie die Heuchelei aufgeben und „die Sau rauslassen“, um es mal salopp zu formulieren. Die Unschuld vom Lande ist dabei eben ausdrücklich nicht mehr gefragt…

    Man zahlt nur das, was man bekommt. Und nicht für Illusionen. Zudem kann man gleich zur Sache kommen und sich aufs Wesentliche konzentrieren – also auch das mag bei jedem anders sein, für mich ist das der SEX. Darum bin ich hergekommen. Ich suche weder einen Klotz am Bein, noch eine Gratis- Putzfrau, eine sich aufopfernde Altenpflegerin oder eine bezahlte Seelenmassage. Ich will nur das eine!

    Natürlich wird trotzdem gelogen, das ist klar, man findet gerade hier in Gambia kaum Leute, die einem auch nur im Entferntesten so etwas wie „die Wahrheit“ erzählen. Alle lügen, dass gehört hier einfach dazu. Besser man weiß das, stellt sich drauf ein – und macht mit (s. „Sicherheitstipps“)

    Viele der Mädels versuchen einem gleich mal die Eltern vorzustellen. Wozu das dienen soll ist klar, oder? Langzeitversorgung und möglichst Heirat, Bau oder Kauf eines Hauses sind sicher die Wunschvorstellungen dieser Mädels und deren Familien. Darum ist ein Altersunterschied von z.B. 40 oder mehr Jahren kein Hinderungsgrund, das wird auch von den Familien akzeptiert. Den Leuten geht es zu dreckig, um wählerisch zu sein. Sie wollen vor allem raus aus dem Elend, was nun wirklich nachvollziehbar sein sollte…

    Aus all diesen Gründen halte ich mich viel lieber und fast ausschließlich an diese so genannten „Hardcore Nutten“. Da weiß ich was ich kriege, was ich zahle. Kann gleich zur Sache kommen ohne lange was vom Pferd erzählen (oder mir anhören) zu müssen (das kann ich nämlich auch Zuhause haben). Die „Fronten“ sind klar, jeder weiß, woran er ist. Und diese Sorte von Mädels kann meist auch mehr als irgendwelche Landpomeranzen – noch ein wesentlicher Punkt, wie ich finde.

    Aber natürlich Jungs, jeder wie er mag! Ich versuche nur die Dinge sachlich und kritisch zu beleuchten. Ich denke es kann für jeden von uns nur von Vorteil sein, ein paar grundlegende Tatsachen zu kennen. Es spricht z.B. überhaupt nichts dagegen, dass sich jemand lieber ein „Super Long Time“ sucht, um mit ihr den ganzen Urlaub zu verbringen. Gerade die kleine Scene hier in Kololi scheint mir sogar besonders gut dafür geschaffen. Die Menschen sind verschieden, und dies hat genau so seine Berechtigung wie alles andere.

    Nicht, dass der Eindruck entsteht, ich wolle hier jemanden bekehren, belehren oder missionieren – im Gegenteil, Freunde!!! Es ist EUER Urlaub, EURE Kohle und EURE Zeit. Jeder wird (und sollte!) versuchen, seine Idealvorstellungen eines schönen, gelungenen Spaßurlaubs möglichst vollständig zu realisieren, alles andere wäre ja genauso verlogen und völlig unangebracht. Aber auch in dem Fall sollte man dringend wissen, worauf man sich einlässt, auch dieses Spiel kann man fair und (mehr oder weniger) mit offenen Karten spielen.

    Ich selbst habe auch des Öfteren ein Mädel für mehrere Wochen gebucht – warum denn nicht, wenn es passt?! Denen habe ich auch immer reinen Wein eingeschenkt.

    Noch was, würde ich in einem dieser Länder leben, hätte ich MIT SICHERHEIT eine feste Maus. Gelegentliches Naschen muss ja nicht verboten sein. Man kann es mit der Ehrlichkeit allerdings auch übertreiben, DAS muss sie nicht wirklich wissen. Wozu sie noch mit der Nase in den Haufen stoßen… Ich finde, ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt ist, wie man mit den Mädels umgeht. Ich versuche IMMER auf gleicher Augenhöhe mit ihnen zu sein, vor allem, ich habe erst gar nicht die Vorstellung, dass ich mich dazu hinunter begeben müsste… Klar lasse ich mich nicht verarschen, und wenn mich eine schlecht behandelt, hat sie auch von mir nichts mehr zu erwarten. Logisch.

    Man kann viel lesen über all die enttäuschten, gebrochenen Herzen, die auf unserer Seite zurück bleiben, wenn die Kohle alle ist und wahre Gesichter und nackte Tatsachen zum Vorschein kommen. Aber wer redet über die Mädels, die sich einen Ernährer erhofft haben, die mit Lügengeschichten seitens der Freier bei der Stange gehalten (oooops, im wahrsten Sinne des Wortes) werden, um dann ohne Geld zurück gelassen zu werden? Keiner. Aber mal ehrlich Jungs, manche dieser Mädels trifft es deutlich härter als diese gebrochenen Liebeskasperherzen. Bei den Mädels geht es u.U. ums (Über-) Leben, bei uns fetten, satten Wohlstands- und Weichei Sesselfurzern im Grunde nur um verletzte Eitelkeiten oder ungewürdigte Hormonschübe. Sollte man auch mal drüber nachdenken, finde ich, besonders halt in den ganz armen Ländern. In Thailand z.B. ist das gar kein Thema, da gibt es solche Not ja gar nicht.

    Hier in Gambia wird von den Kollegen dann gern noch mal unterschieden, woher das Mädel kommt. Allgemeiner Tenor: Ist sie von hier, also aus Gambia: gut. Ist sie von außerhalb zugereist, um anzuschaffen, z.B. aus Guinea oder Sierra Leone: böse. Das ist so nicht richtig – ich jedenfalls habe alles Mögliche erlebt, im Guten wie im Schlechten, und zwar quer durch die Bank mehrerer Nationalitäten. Also verlassen kann man sich nicht darauf, im Gegenteil: den besten, ehrlichsten Sex hatte ich oft mit Mädels von Außerhalb. Aber der dickste Hund, den ich hier erlebt habe, das war ein K.O. Topfen Anschlag auf mich (ich habe dabei viel Glück gehabt), der wurde verübt von einer: Gambierin. Gleich unten im Bericht mehr und ausführlich dazu.

    Sehr wichtig bei alledem scheint mir aus unserer, vor allem aus Newbie- Sicht: überlegt wo Ihr seid, wer Ihr seid, worum es hier eigentlich geht und was Ihr eigentlich tut. Es ist Afrika, hier gibt es himmelschreiende Armut, Elend und Not, erwartet keine hehre Moral nach Euren Vorstellungen oder wie auch immer geartete Ehrlichkeit. Ihr seid weiß, Touristen, wisst nicht was Hunger ist (zum Glück!), in den Augen der Einheimischen vor allem eins: schweinereich und schweineblöd. Wir sind so etwas wie eine natürliche Ressource für sie, die ausgebeutet werden muss. Niemand dort kann es sich leisten, Geld einfach auf der Straße liegen zu lassen. Ihr wollt Sex und Spaß, dem steht überhaupt nichts entgegen, aber haltet immer die Augen auf und lasst das Hirn auf „on“… alles andere kann hier verdammt bös ins Auge gehen.

    Schaut Euch die Sicherheitstipps an!!!