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  • Nichts mehr roger in Kambodscha: Siem Reap (Angkor Wat)

    Erstellt von Admin am Samstag 18. Januar 2014

    Siem Reap (Angkor Wat)

    Schon bei meinem letzten Besuch hatte ich Siem Reap als kleines, sauberes, nettes Städtchen beschrieben, das hat sich nicht geändert. Im Gegenteil, es wurde offenbar noch mehr Geld in die Infrastruktur investiert. Es wirkt alles sehr aufgeräumt und hell, Slums oder allzu sichtbare Armut gibt es nicht. Natürlich gibt es überall Cash Machines und Banken, jede Menge Hotels und Restaurants, Shops für alles Mögliche. Das ganze Brimborium, das man erwarten kann. Schaut auch in die ausliegenden Stadtführer mit den Adressen. Man merkt, dass der Ort DIE Attraktion des Landes hat, die Tempel von Angkor sind ein echtes Pfund. Es ist gut für den Ort und ganz Kambodscha, vernünftig und nachhaltig mit alledem umzugehen und auch möglichst viele zahlungskräftige Touristen anzuziehen.

    After Dark

    Es spielt sich alles mehr oder weniger am “Alten Markt” (“Old Market”) ab, hier findet sich auch die Pub Street mit dem Flaggschiff “Red Piano” und die Amok Street. Wenn man einige Zeit nicht mehr hier war, erschrickt man zunächst heftig, um wie viel alles gewachsen ist. Es gibt alles Erdenkliche, vor allem Restaurants und Seafood Markets, Souvenirs (“Angkor Night Market”), Bars, Reisebüros, Massage, Internet Cafés usw. usw. Allerdings keine Hotels hier mittendrin, es wäre wohl auch zu laut. Was Lautstärke und Trubel angeht fühlt man sich fast an Pattayas Walking Street erinnert, nur dass es keine Sexangebote gibt. Laute Beschallung und “Attraktionen” wie die mittlerweile wohl überall gegenwärtigen “Fish Massages” ja, wirkliche Möglichkeiten für Singlemänner sich zu vergnügen, nein.

    Männerparadies Siem Reap?

    Man hat nach erster Sichtung der Scene den Eindruck, die Neckermänner essen noch gemütlich nach den Tempelbesuchen und nehmen einen Absacker, und das war’s dann auch schon. Allerdings kann man überall mehr oder weniger gut und preiswert essen, und man wird freundlich bedient. Die Konkurrenzsituation bei den Lokalen untereinander ist offenbar vorhanden – und trägt Früchte.

    Bars, Massagen, Karaokes, Dissen…

    Das wird ein unerfreuliches Kapitel. Um es kurz zu machen: Essig. Es gibt sage und schreibe noch eine einzige Bar in der Stadt, wo etwa 10 – 15 Freelancer abhängen – das war’s leider, Freunde. Keine “Massagen” mehr mit Viet Chicks in der Straße, wo das ZoneOne ist, alles dicht gemacht von den Offiziellen, der Sex soll raus aus der Stadt, man will mit Gewalt weg vom Schmuddel Image Kambodschas.

    Doch von vorn. “Mickey’s” Night Bar heißt der Laden mit den Freelancern. Er befindet sich auch gleich am Old Market, kennt jeder Taxler. Wenn Ihr das Gebäude mit dem großen “X” auf dem Dach seht, seid Ihr richtig. Es sind immer 5 – maximal 15 Mädels anwesend, ich denke mehr gibt’s da einfach nicht. Von denen sind ein paar natürlich immer besetzt mit Billard Heinis und Händchenhaltern. Wenn man Glück hat erwischt man eine von den wenigen erträglich aussehenden Girls, wie ich am ersten Abend. Ich lief da vorbei, sie lächelte mich an, kurzes Gespräch, ich setzte mich draußen an einen Tisch, zog sie auf meinen Schoß und machte es klar. Aber das sollte das Highlight meines einwöchigen Siem Reap Aufenthaltes bleiben, ich buchte sie später noch mehrfach, wie beim ersten Mal nur Short Time (30). Sie konnte blasen und Mundschuss, aber erst nach gutem Zureden. Ich lernte noch ein paar Expats dort kennen, die mir die Preise bestätigten und den Umstand, dass diese Bar das Beste ist, was man in SR erleben kann.

    Im gleichen Gebäude gibt es noch eine “Rooftop Bar” (das große “X”), erspart Euch bloß die vielen Treppen, über die man in den Langweiler Laden kommt. Mausetot, ein paar Touri Pärchen beim Mojito, keine Nutten.

    Das “Martini” heißt jetzt “Hip Hop”, und da geht nichts mehr. War 2 Mal dort, jedes mal Khmer Mucke, Einheimische in Gruppen an den Tischen, ein paar Touris, keine Freelancer gesichtet.

    Das “ZoneOne” war früher eine ganz normale Disse, dort gab es auch viele Freelancer. Heute ist das so etwas wie eine Karaoke, nur als Disse halt. Die Mädels sind da alle fest angestellt, 70 $ (!!!) Barfine und es werden mindestens 30 Tipp erwartet (angeblich Long Time). Ich habe mit einer ganz netten, gut aussehenden Viettante gesprochen, aber sie wollte nicht blasen. Wo bin ich da bloß gelandet, die haben doch alle den falschen Job – und den Schuss nicht gehört. Sie wollte mir dann eine Freundin ranrufen, die blasen konnte, ich sagte ausdrücklich, dass ich nur “young and skinny” mag, OK. Die war dann aber auch angeblich beschäftigt. Egal, wahrscheinlich viel Geld und noch mehr Ärger erspart. Bin dann einfach nur angewidert gegangen. Man fragt sich, woher all die Deppen kommen, die für so einen Scheiß so viel Kohle auf den Tisch legen, das kann ich auch in Europa haben.

    “Top Town” heißt die große Karaoke/KTV, zu der ich mich einmal tagsüber (noch geschlossen) und einmal nachts habe fahren lassen. Ja, das Schmuddel Image soll raus aus der Stadt, aber wenn es so teuer ist wie hier, dann geht’s offenbar. Ist halt immer eine Frage, was die noch an Schmiergeld abkassieren können. In dem Laden etwa 30 Weiber (muss man leider so sagen), mehr oder weniger alt und hässlich und fett geschminkt. Kann man sich in etwa so vorstellen wie eine Bodymassage in Thailand, nur ohne Glasscheibe dazwischen. Die Mamasan und der Manager nahmen mich zu zweit in die Zange, ob ich schon mal hier gewesen sei etc. Es sollte 100 (!!!) kosten mit einem Mädel. Ich stehe eh nicht auf diese genormten 90 Minuten Geschichten und wollte schon laut lachend “Hacke kehrt” machen, da meinte die Mamasan, 70 wären auch OK. Also gut dachte ich, ich probier das mal aus, und wenn’s nur für den Bericht ist. Ich suchte mir eine einigermaßen erhaltene, schlanke Künstlerin aus und nahm sie ins Schlepptau.

    Ich wollte sie mit ins Hotel nehmen, aber sie meinten dazu sei die Zeit zu knapp (nur 1 h). Auch das noch. Wir sollten in ein nahegelegenes ST Hotel gehen (was natürlich wieder 10 oder 20 extra kostet). Auch damit war ich noch einverstanden. Aber als ich dann sicherheitshalber fragte, ob sie auch ohne Gummi bläst, und die Mamasan auf Nachfrage beim Girl nur den Kopf schüttelte und was von Conti faselte, hatte ich die Faxen endgültig dicke und hab die ganze Bande einfach stehen lassen. Was für eine Verarschung!!!

    Massagen wie gesagt alle weg. Früher konnte man in den Vietläden noch gut einen versenken für 10 – 20, oder einen guten Blow Job bekommen. Was es jetzt noch an Massagen gibt ist alles hochkatholisch, vielleicht könnte man hier oder da noch Glück haben, ich glaube aber eher, nein.

    Leider insgesamt alles mehr als ernüchternd.

    4 Kommentare zu “Nichts mehr roger in Kambodscha: Siem Reap (Angkor Wat)”

    1. Doc sagt:

      Hi Major ist ja echt äzend, was läuft denn da noch in Sihanouk Ville, hab gehört das Havenviertel wurde abgerissen? Die Ratten warn da so groß wie Kaninchen….
      Gruß Doc

    2. Admin sagt:

      Hi Doc,

      ja, da stehen nur noch vereinzelte Hütten am Hafen, Blue Mountain ist dicht und auch sonst ist Sihanouk Ville (wie im Grunde ganz Cambo) ziemlich mausetot spaßtechnisch. Muss wirklich keiner mehr hin, außer natürlich für die sensationellen Tempel in Siem Reap (Angkor Wat usw.)

      lg
      Grubert

    3. wolf sagt:

      hi, ich kann das nur bestätigen, habe möglicherweise pech gehabt, aber sowohl in SR als auch in PP nur negativerlebnisse….von stockfischen bis lichtabdreherinnen war alles dabei…welch eine niederlage. da war dann das anschließende LOS wieder ein paradies 😉
      gruß
      wolf

    4. Admin sagt:

      Hallo Wolf,

      nein, Du hast nicht „nur Pech gehabt“, leider ist das nun zu 99% so dort. Genau, kommt man dann wieder nach Pattaya, merkt man, auf welch hohem Niveau dort gejammert wird… 😉 Freue mich auf meinen nächsten Trip nach Patty und Bangkok.

      lg
      Grubi