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Reiseblog für Singlemänner

Cebu City

Erstellt von admin am Samstag 13. März 2010

 

Und noch ein Huhn auf dem Weg zur Arbeit!

CebuDeutlich besser fanden wir die Bars gegenüber auf der anderen Straßenseite der Mango Avenue, mir hat allen voran das “Sisters” besonders gut gefallen. Ihr wisst ja, ich mag es eher klein, schummrig und “schmutzig – was heißen soll, dass man auch schon mal in der Bar einen geblasen bekommt. All das trifft auf das “Sisters” zu. Die lange Dünne (grünes T-Shirt, Jeans) tanzte gerade, als ich reinkam, und mir gefiel sie irgendwie. Als sie vom Stage kam stellte sie sich mir vor:

“My name ist Jane, I swallow!”

Da musste ich natürlich lachen, so eine nette Vorstellung hat man selten. Mein Kumpel meinte noch, na ja, mal abwarten, WAS sie schluckt, vielleicht meint sie ja Ladydrinks. Jedenfalls habe ich sie am letzten Abend mitgenommen. Was im Hotel folgte war eine mittelmäßige Nummer mit recht ambitioniertem Gebläse. Als ich soweit war kniete sie sich vor meinen Sessel und machte wie besprochen den Mund weit auf. Mundschuss, volle Ladung. “And now swallow!” sagte ich, worauf sie dermaßen angewidert den Kopf schüttelte, dass ich lauthals und schenkelklopfend lachen musste. Sei zu viel gewesen, meinte sie zu ihrer Entschuldigung später. Mal ehrlich, mir ist es völlig schnuppe, ob die Mädels schlucken oder nicht, ich bin sowieso immer nur bis 1 Sekunde vor dem Abspritzen verliebt, was dann passiert, ist mir egal. Aber wenn man sich bei seinem künftigen Arbeitgeber mit so einem Spruch vorstellt, sollte man sich schon dran halten, oder? Hab sie mit 100 Piso Taxigeld nach Hause geschickt und mich noch 2 Stunden aufs Ohr gelegt, bevor ich den Koffer packen musste.

Ich sage den Chicks standardmäßig vorher nie, wann ich auschecke. Warum nicht? Weil ich mich grundsätzlich nicht angreifbar machen möchte (Diebstähle im letzten Moment oder andere linke Dinger), außerdem legen sich die Mädels mehr ins Zeug, wenn sie von dem gleichen Customer noch mal ausgelöst werden könnten.

Vielleicht hätte ich ja lieber die etwas molligere Dame aus dem Sisters mitnehmen sollen, die übrigens den gleichen Spruch bei der Vorstellung brachte. Und ihr Blastalent schon mal in der Bar vorführte, welches zweifelsfrei vorhanden war. Dafür bekam sie einen Ladydrink.

Die anderen Bars auf dieser Straßenseite habe ich alle in recht guter Erinnerung, kann aber nicht wirklich viel dazu sagen, außer dass es Spaß gemacht hat. Die Zeit war schlicht zu kurz. Meine Kumpel lösten auch alle an dem Abend Mädels aus diesen Bars aus, keiner wurde enttäuscht.

Die Preise für Mädels & Dringos sind in Cebu etwas höher als in Angeles, aber nicht deutlich, wenn man nicht gerade die bescheuerten Japaner – Läden frequentiert.

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