Santiago de Cuba
Erstellt von Admin am Dienstag 5. Mai 2009

Das Casa Granda. Sehr schönes Haus, sehr schön gelegen, gibt sich 4 Sterne, ist aber ein wirklicher Scheißladen. Ich/wir habe/n mehrfach 30 bis 45 Minuten gewartet, und niemand hat uns bedient. Die Kellner sind meist oberflächlich bis unfreundlich. Man hat das Gefühl notwendiges Übel zu sein. Planwirtschaft halt. Die haben nur 2 oder 3 Karten unten. Wenn Betrieb ist, gibt’s halt keine. Man muss regelmäßig lange auf die Bestellung warten, wenn man denn eine aufgeben konnte. Bin wiederholt aufgestanden und gegangen. Einmal hatte ich einen freundlichen Ober. Der hat sogar mit einem “Permiso” (Entschuldigung) freundlich lächelnd meinen Tisch abgewischt. Und die Bestellung kam sofort. Ich habe ihm 1 $ Tip gegeben. Den habe ich aber nur einmal gesehen dort. Ich nehme an den haben sie nach dem Vorfall mit dem Tischabwischen in die Zuckerrohrfelder geschickt.
Das Casa Granda hat eine schöne Dachterrasse mit tollem Ausblick. Abends gibt’s dort Buffet. Negras sollen angeblich mal zugelassen sein, mal nicht. Ich hätte es fast ausprobiert und meine Pechschwarze mitgeschleppt. Hab’s dann aber doch gelassen. Wozu sich aufregen, sollen sie sehen wie sie an Bucks kommen, meine brauchen sie offenbar nicht.
Zwei Dinge sind gut am Casa Granda.
Erstens: Das nette Flair tagsüber in der “Bar” im ersten Stock; dort kann man prima auf den Cespedes (ein Platz) gucken, Hühner anmachen (von draußen ranpfeifen, wie in Kuba üblich, man muss sie dann aber selber reinbringen, an dem “Wachposten” vorbei) und den Tag genießen. Es spielt öfter eine Band dort (z.B. Francisco Ulloa, s. Foto), supernett. Dazu kann man einen Mojito trinken.
Zweitens: Der Mojito (hier ein Rezept dazu). IMHO der beste in Santiago.






Sonntag 25. Oktober 2009 um 22:15
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