Travel-Funblog – Sexurlaub für Singlemänner

Reiseblog für Singlemänner, Sexurlaub Karibik, Asien, Afrika, Südamerika

  • Abonnieren



  • Meta

  • Archiv für April, 2009

    Vietnam

    Erstellt von Admin am 30. April 2009

    In Vung Tau: die Friseuse freut sich auf einen westlichen Kunden.

    Abgelegt unter Fotos | Kommentare deaktiviert für Vietnam

    Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 3

    Erstellt von Admin am 30. April 2009

    9. Tag/2. Teil:

    Immer noch über die erhaltene Abfuhr nachgrübelnd, marschiere ich in den Morgen. Es ist kurz vor fünf Uhr und es ist immer noch eine Menge auf den Strassen von Bangkok los. Da treffe ich sie. Mit einem charmanten Lächeln kommt mir eine süße kleine Thai-Maus mit tiefem Ausschnitt entgegen. Sie hat offensichtlich Silikontitten. Gleichzeitig ist sie so klein und zierlich, dass es sich unmöglich um einen Ladyboy handeln kann. Ich quatsche sie an und lade sie auf einen Drink ein. Sie hat einen – soweit ich das beurteilen kann – einen traumhaften Körper. Lediglich ein Makel fällt mir ins Auge: Sie leidet unter einem relativ ausgeprägten Überbiss (so im Doris Schröder-Köpf-Style). Aber absolute Perfektion langweilt mich ohnehin.

    Sie bestellt ein Heineken, stößt mit mir an und zeigt mir ihr Handy. Als Bildschirmhintergrund ist ein perfekt geformtes nacktes Paar Brüste zu erkennen. Es handelt sich offensichtlich um ihren Vorbau – damit bin ich ihr endgültig verfallen. Ihr Name ist Ann. Ich nehme sie mit auf mein Hotelzimmer. Sie zieht sich aus und präsentiert mir ihren Körper. Würde man in Deutschland ein Mädel mit einer solchen Figur bumsen wollen, müsste man sich an einer Zehnjährigen vergreifen. Ich habe noch nie einen derart gertenschlanken Body gesehen dem gleichzeitig alles krankhaft Magere völlig abgeht. Eine akkurat blankrasierte Muschi unterstreicht ihre kleinmädchenhafte Art. Innerlich entfährt mir ein lauter Jubelschrei: Juhuu, meine erste haarfreie Möse in Thailand.

    Wir duschen gemeinsam. Ich möchte sie am liebsten direkt unter dem lauwarmen Wasserstrahl knallen. Danach nehme ich sie huckepack und werfe sie aufs Bett. Sie lutscht, hungrig schmatzend, meinen Schwanz. Wenige Minuten später ziehe ich mir ein Gummi über und will loslegen.

    Das passiert das Unbegreifliche: Das exzessive Leben der letzten Tage fordert schlagartig seinen Tribut. Aus dem Nichts überkommt mich die tiefe Niedergeschlagenheit, die Sexsüchtige bisweilen überfällt. Ich fühle mich leer und ausgebrannt.

    Üble Gedanken peinigen mich:
    Was mache ich hier eigentlich?
    Welches Ziel verfolge ich überhaupt?
    Versuche ich durch meine Rastlosigkeit und meine Triebhaftigkeit nicht nur krampfhaft, die Leere in meinem Dasein zu überspielen?

    Meine Erektion schrumpft und fällt in sich zusammen. Mit traurigem Blick schaut Ann mich an und fragt mit leiser Stimme: „What can I do for you, boy?“ Sie versucht mich aufzumuntern, indem sie mir ein paar selbstgedrehte Handy-Sexfilme vorspielt. Zu sehen, wie ein 45jähriger, hässlicher Europär mit krummem Riesenschwanz sie knallt, macht mich aber auch nicht wirklich geil. Durch einen mit Vehemenz durchgeführten Handjob entringt sie mir schließlich tatsächlich einen kümmerlichen Samenerguss.

    Danach beweist sie mir, welch unglaubliche Energie in ihrem winzigen Körper steckt. Mit rührender Hingabe widmet sie sich die nächsten drei Stunden ausschließlich meinem Schwanz. Sie spricht mit ihm, streichelt ihn, bläst ihn und tut alles um mich spüren zu lassen: „Es gibt nichts Wichtigeres in meinem Leben als deinen Schwanz.“

    Sie unterbricht ihre aufopferungsvolle Arbeit nur, um gelegentlich mit gespreizten Beinen über meinem Kopf zu tanzen und mir tiefe Einblicke in ihre fleischige Möse zu gewähren. Schließlich hat sie mich soweit: Er steht wieder. Sie setzt sich auf mich und reitet mich auf eine unnachahmlich federleichte Art und Weise. Laut keuchend spritze ich ab. Im Moment der Ejakulation spüre ich all meine Depressionen verfliegen. Ich bin wieder ganz der Alte. Eine Stunde später bumse ich sie heftig und kraftvoll als wäre nichts gewesen.

    Schließlich ist es elf Uhr. Die Sonne knallt. Wir schnappen uns ein Tuk-Tuk und gehen früstücken (Foodland, Sukhumvit Soi 5, warme Küche rund um die Uhr).

    Ich bin glücklich – und ein bisschen verliebt.

    Moinsen,

    da bin ich wieder.

    Seit heute Nacht hat Hamburg mich wieder. Ab sofort gibt es meine Berichte sogar mit ö, ü, ä und ß. Und nein: Ich habe keine Minderjährigen geknallt, nur damit dieser Thread offen bleibt (oder habe ich da was falsch verstanden?).

    Rückflug mit LTU. Superempfehlenswerte Fluglinie: das mieseste Essen, die häßlichsten Stewardessen. Werde mal versuchen, die letzten Tage noch niederzuschreiben. Und danach gibt’s noch ein paar (wenige) Fotos. Vorausgesetzt natürlich, meine Digi-Cam ist bereit mit diesem Kack-Apple hier zu kommunizieren. Zur Abwechslung sind sogar mal Bildern von Bangkok dabei – habe die Taxifahrt zum Flugafen sinnvoll genutzt.

    10. Tag:

    Ich wache auf. Es ist 20 Uhr. Ann liegt neben mir. Ich stupse sie. Sie schaut mich verschlafen an. Dann kriecht sie unter die Decke und bläst mir einen. Schließlich schleppe ich mich ins Bad, mache mich ausgehfertig und verschwinde. Nach einer ausgiebigen Thai-Massage nehme ich mir ein Taxi in die Sarasin Road. Dort besuche ich das Brown Sugar – eine Blüs- und Jazz-Bar.

    Ein seltsames Gefühl: Nach zehn Tagen der erste normale Laden. Keine Ladies die einen anquatschen, kein Table-Dancing, kein Hormonstau. Stattdessen feine Live-Musik. Gegen 1 Uhr verschwinde ich und treffe mich mit Ann. Wir verabreden uns zum Abendessen in die Sukhumvit Road. Dort sitzen wir an der Strasse und futtern. Ich bin in einer sehr entspannten und freundlichen Stimmung: Wir sitzen im Freien, es ist mitten in der Nacht, das Leben tobt und wir schlürfen Suppe mit Nudeln und Fischbällen (umgerechnet 50 Cent teuer).

    Danach geht‘s ins Hotel. Ich bombe mir zwei Caverta und habe einen Riesenständer – gefühlte 2,8 Meter lang. Läge nicht dieses zauberhafte Wesen neben mir, würde ich mit meinem kleinen Freund wahrscheinlich Löcher in die Hotelwände rammen. Ich fühle mich potent wie ein Stier – nur das komische weiße Flimmern vor den Augen stört ein bisschen. Scheiße, war wohl eine Überdosis. Ich bumse sie, spritze ab, bumse sie umgehend noch mal, spritze ab, bumse weiter, spritze nicht mehr ab und gebe nach einer weiteren Stunde Non-Stop-Fickerei schließlich auf. Ein Hoch auf die moderne Medizin. Gegen 8 Uhr in der Früh schlafen wir erschöpft ein.

    11. Tag.:

    Ich stehe auf, packe Ann in ein Taxi und gehe Einkaufen. Erst die dritte Apotheke hat Caverta. Ich kaufe 16 Stück und handle einen Superpreis aus: 2000 Baht, umgerechnet 40 Euro. Macht 2,50 Euro pro Tablette. Zum Vergleich: Viagra hat in Bangkok einen Stückpreis von 16 Euro.

    Danach gehe ich in eine der üblichen Bumsbars. Ich ordere ein Radler und picke mir aus der mich umgebenden Mädchentraube die Hübscheste aus. Sie heißt Nui, ist 26 Jahre alt und eine richtige Schönheit. Sie hat lange, schlanke Beine, ist über 1,70 Meter groß und definitiv kein Ladyboy. Ich lasse mir ihre Telefonnummer geben und verspreche ihr, mich später zu melden. Neben ihr sitzend, überprüfe ich durch einen Probeanruf die Richtigkeit der Nummer. Leider habe ich in der Zwischenzeit ihren Namen vergessen und rufe statt Nui Noi an. Die freut sich riesig, von mir zu hören (wer zum Teufel ist Noi?).

    Nui hingegen fällt vor Lachen fast vom Barhocker. Diese dämlichen Thai-Namen machen mich noch mal wahnsinnig. Ich verabschiede mich von Nui und ziehe weiter.

    Es ist mal wieder Zeit für etwas Landeskunde.

    Gewisse Dinge sollte man in Bangkok besser bleiben lassen (gilt zum größten Teil auch für Rest-Thailand):

    – Niemals auf Geldstücke treten – da ist nämlich das Bild des Königs drauf.
    Füße gelten als unrein – der Tatbestand der Majestätsbeleidigung wäre damit erfüllt. Und darauf stehen bis zu 15 Jahre Knast. Deshalb gilt auch:

    – Niemals Geldscheine zerknüllt in der Hosentasche tragen – auch das wird als deutliches Zeichen der Geringschätzung gegenüber dem König missbilligt.

    – Niemals im Gespräch die Themen Religion (Buddhismus) oder Königshaus anschneiden. Beides sind tragende Säulen des thailändischen Systems. Kritik daran (vor allem von Ausländern) ist absolut tabu.

    – Niemals mit dem Fuß auf Leute zeigen – ihr wisst ja: unrein. Wer jetzt einwendet, dass er grundsätzlich nicht mit dem Fuß auf Leute zeigt, der sei gewarnt. Wer mit übereinander geschlagenen Füßen in der Öffentlichkeit sitzt, zeigt ungewollt ruckzuck mit dem Fuß auf jemanden. Nicht gut.

    – Niemals in Bangkok einen Mietwagen nehmen. Der Stadtverkehr überfordert definitiv jeden Europäer.

    – Niemals die Polizei rufen. Jedweden Konflikt sollte man nach Möglichkeit ohne Anrufung der Obrigkeit lösen. Der Polizeiapparat ist korrupt bis dorthinaus. Zudem neigen die Ordnungshüter dazu, sich grundsätzlich auf die Seite ihrer Landsleute zu schlagen. Wenn es denn gar nicht anders geht, ausschließlich die Tourist Police kontaktieren (Tel 1155).

    – Niemals ohne Gummi bumsen.

    – Niemals auf Buddha-Statuen setzen. Religionsbeleidigung – Knast.

    – Niemals Buddha-Statuen ausführen. Das ist offiziell verboten. Damit soll verhindert werden, dass im Ausland damit Schindluder getrieben wird (Buddhafigur als Türstopper, etc.).

    – Niemals Tiere streicheln. Hunde gibt es in Bangkok wie Sand am Meer – und die meisten sehen sehr niedlich aus. Sie tragen im Fell jedoch alle denkbaren Krankheiten spazieren.

    – Niemals in einer Go-Go-Bar ein Mädchen aufreißen. Will man es von dort mitnehmen, wird üblicherweise eine Bar-Fee fällig (ab 10 Euro). Nach Ladenschluss hängen die Mädels vor der Bar rum – dann entfällt die Bar-Fee. Es gibt auch viele Schuppen ohne Bar-Fee (z. Bsp. Thermae).

    – Niemals in einem Hotel mit Lady-Fee absteigen. Dort kostet es jedes Mal extra, ein Mädel mit aufs Zimmer zu nehmen (ab 10 Euro).

    – Niemals mit Ladyboys anbandeln. Hände, Füße, Köpergröße und Adamsapfel (der ist jedoch oft wegoperiert) verraten die Transe. Silikontitten sollten ebenfalls ein Anlass sein, misstrauisch zu werden.

    – Niemals mit dem Finger auf Leute zeigen – das gilt als sehr unhöflich.

    – Niemals gemein zu Frauen sein. Thai-Frauen sind von Natur aus anschmiegsam, liebreizend und unterwürfig. Untersteht euch, das auszunutzen. Behandelt sie mit Respekt. Verarscht sie nicht. Tut ihnen nicht weh.

    – Niemals zum Liebeskasper werden. Aufgrund der oben genannten Eigenschaften verfällt man schnell in einen besinnungslosen Liebestaumel. Jetzt gilt es, trotzdem klaren Kopf zu bewahren. Überschreibt der Lady nicht gleich euren kompletten Besitz. Und schickt sie nie mit eurer Kreditkarte einkaufen.

    – Niemals in Taxis ohne funktionierendes Taximeter einsteigen. Ihr werdet abgezockt. Weigert sich ein Fahrer das Taximeter einzuschalten, sofort den Wagen wechseln.

    – Niemals zu offensichtlich Zigarettenkippen wegwerfen. Es gibt in Bangkok sogenannte „Clean Areas“. Dort kosten derlei Delikte richtig Asche.

    – Niemals Drogen konsumieren. Die Polizei greift gnadenlos durch. Im Rahmen von Razzien finden oft Urintests statt. Ihr seid schnell angeschmiert. Wer unbedingt etwas einwerfen will, sollte sich mit dem begnügen, was die Apotheken anbieten. Hier sind eine Menge interessanter Dinge frei verkäuflich (z. Bsp. viele Mittel auf Ampethaminbasis).

    – Niemals ohne Visitenkarte des Hotels aus dem Haus gehen. Sonst könnte es bisweilen schwierig werden zurückzukommen. Viele Taxi-Fahrer sprechen nämlich kein Wort Englisch.

    – Niemals auf Schlepper hereinfallen (Obacht vor allem vor Tuk-Tuk-Fahrern). Vor allem niemals in irgendwelche Privaträume mitgehen. Dort wir oft Glücksspiel praktiziert – und das ist in Thailand streng verboten. Mit der Teilnahme an einer privaten Pokerrunde macht ihr euch erpressbar.

    – Niemals Edelsteine kaufen.

    11.Tag/2. Teil:

    Ich durchstreife die Sukhumvit Road und checke die Ladies.

    Da treffe ich Ann – was so eigentlich nicht geplant war. Eigentlich wollte ich mal wieder etwas Abwechslung. Ich lade sie auf einen Drink ein. Ich quatsche mit ihr und stelle überrascht fest, dass ich gegen die Vorstellung sie eine weitere Nacht bei mir zu haben, nichts einzuwenden hätte. Gedacht – getan. Wir machen Liebe bis in die Morgenstunden. Wenn wir nicht bumsen, schauen wir fern (Pay-TV inklusive – keine Pornos aber fette US-Blockbuster nonstop), trinken (ich Radler, sie Thai-Schnaps) oder unterhalten uns über meinen Schwanz. Gegen 8 Uhr in der Früh schlafen wir ein.

    12. Tag:

    Mein Urlaub verläuft in immer geordneteren Bahnen: Ich treffe mich mit Ann, wir gehen ficken, pennen bis spätabends, ich werfe sie raus, gehe in ein Internetcafe, gehe zur Massage und treffe mich dann wieder mit Ann. Seltsamerweise gefällt mir dieser eintönige Lebenswandel ganz gut.

    Ann ist wunderbar unkompliziert. Wir treffen uns in der Nacht wieder in der Sukhumvit. Essen, trinken. Sie gibt mit mir vor ihren Freundinnen an. Inzwischen bin ich nicht mehr ein “Customer“ sondern ihr “Boyfriend“. Als ich sie gebumst habe (die vierte Nacht!!!!!), stelle ich fest, dass sie mich nicht mehr ganz so geil macht. Liebes-Routine droht einzukehren. Schluss mit romantischem Kuschelsex. Es ist an der Zeit, ihrer Grenzen auszuloten. Ich führe mit ihr ein Grundsatzgespräch:

    “Wollen wir zusammen Pornos gucken?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Darf ich dich in den Arsch ficken?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Ich hätte gerne Sex zu dritt. Soll ich ein weiteres Mädel einladen?“
    “Natürlich. Hauptsache du bist glücklich.“

    “Was hälst du von der Idee, sie vor mir zu lecken.“
    “Vergiss es.“

    Gut, damit wäre ja alles geklärt. Die ersten beiden Programmpunkte hake ich umgehend ab. Als der ganze Raum nach Scheiße riecht, stelle ich mit Bedauern fest, dass sich das Fenster meines Hotelzimmers nicht öffnen lässt.

    13. Tag:

    Ich rufe Fon an. Die habe ich irgendwann, irgendwo getroffen. Meine mich zu erinnern, dass sie recht gut aussieht. Ich verabrede mich mir ihr um 23 Uhr vor meinem Hotel. Ich sage ihr, dass ich bereits ein Mädel auf dem Zimmer hätte. Nach langem Überlegen willigt Fon ein, zu kommen.

    Als sie um 23.30 Uhr immer noch nicht da ist, melde ich mich nochmal bei ihr. Sie erklärt mir, sie habe es sich anders überlegt. Scheiße. Ann wartet nackt auf dem Zimmer und diese Schlampe versetzt mich. Ich klappere, beseelt von fiebrigem Verlangen, die Sukhumvit ab, um Ersatz zu finden. Schließlich nehme ich irgendeine Thai mit. Die äußert, ob der Tatsache, dass uns auf dem Hotelzimmer meine Freundin erwartet zwar leichte Bedenken (“She will kill me“), kommt aber schließlich mit. Ich habe extra keine allzu Hübsche gewählt – Ann soll nicht eifersüchtig werden.

    Die Stimmung auf dem Zimmer ist etwas angespannt. Die Nutte ist ziemlich verlegen. Ich dusche mit ihr, massiere ihre Muschi und versuche sie zu entspannen. Ann ist bemüht, gute Laune zu verbreiten. Ich meine aber zu erkennen, dass sie mit der Situation nicht allzu glücklich ist. Ich bumse beide abwechselnd, flüstere Ann immer wieder ins Ohr, dass ich nur sie liebe und werfe die Prostituierte nach zwei Stunden raus.

    Resumee: Gar nicht schlecht, aber ausbaufähig.

    Die Erkenntnisse

    die ich in diesem Thread verbreite, sind nicht alle auf meinem Mist gewachsen (die Fickgeschichten natürlich schon). Folgende Quellen kann ich wärmstens empfehlen:

    “Bangkok und Umgebung“ von Rainer Krack

    „Kulturschock Thailand“ von Rainer Krack

    www.bkk-gui.de

    Das allerwichtigste Utensil ist allerdings der Stadtplan “Bangkok by Night“ von Aaron Frankel (www.groovymap.com). Ohne den bin ich nie aus dem Haus gegangen. Sollte bei Ebay für rund 6 Euro zu bekommen sein.

    Und hier mein Hotel:

    www.grottino.com

    Ein besseres ist in ganz Bangkok nicht zu finden (behaupte ich einfach mal):

    – gemütlich und klein (20 Zimmer)
    – Schweizer Leitung
    – mit Bar und Restaurant
    – Vier-Sterne-Standard
    – moderne, große Zimmer
    – Pay-TV inklusive
    – Safe auf dem Zimmer
    – riesiges französisches Bett
    – dimmbares Licht
    – flexibler Putzdienst (Zimmerreinigung bis 18 Uhr)
    – diskret und verschwiegen
    – keine Lady-Fee
    – aufmerksamer Sicherheitsdienst
    – günstige Minibar-Preise
    – großartige Schweizer und Thai-Küche
    – Bäckerei und Konditorei im Haus (Shit, habe 3 Kilo zugenommen)
    – superfreundliches Personal
    – moderate Preise (34 Euro pro Nacht)

    14. Tag:

    Meine letzte Nacht in Bangkok.

    Nach dem Aufstehen, will Ann wissen, ob ich mir für meine letzte Nacht wieder eine zweite Frau nehmen wolle. Diese Frage beantworte ich mit einem entschiedenen Ja. Sie erklärt mir, dass sie nicht gewillt sei, mich erneut mit einer Dame zu teilen, die sie überhaupt nicht kenne. Ich wittere Unfrieden und halte mich erst einmal zurück.

    Ann wäre jedoch nicht Ann, wenn sie nicht eine Alternative parat hätte: Sie schlägt mir vor, stattdessen ihre beste Freundin einzuladen. Ich mache ihr klar, dass ich keinen Bock auf irgendeine Fette hätte. Sie zeigt mir ein Handybild von der Freundin. Ich bekomme einen Ständer und bitte sie, diese sofort anzurufen.

    Nachdem ich mir eine letzte Massage gegönnt habe, treffe ich mich mit Ann in der Sukhumvit. Die Freundin ist nicht da. Wir warten. Nach einer Stunde werde ich unruhig. Plötzlich taucht sie auf. Ich kippe fast von meinem Schemel: Sie ist groß, hat schwarzes, langes Haar bis zum Arsch, ist schlank und hat wunderschöne Lippen. Sie heißt Lek. Ich starre sie mit offenem Mund an. Ann lacht. Ich betreibe etwas Konversation mit Lek. Dann schnappe ich mir die beiden. Ich will nur noch auf mein Zimmer.

    Wir duschen. Lek hat einen Modelkörper – mit kleinen, wohlgeformten Brüsten. Schließlich landen wir im Bett. Ann beginnt, mir einen zu blasen, Lek leckt (was sonst?) mir den Arsch. Mein Handy klingelt. Meine Mutter ist dran. Scheiße. Mit jeder Sekunde des Gesprächs schrumpft mein Schwanz um rund einen Zentimeter. Zum Glück gelingt es mir, sie zügig abzuwimmeln.

    Der Rest der Nacht ist Wohlgefallen. Gegen 6 Uhr verschwindet Lek. Ann bleibt. Wir liegen uns in den Armen und vergießen bittere Tränen (naja, eigentlich nur sie – aber ich habe es zumindest versucht).

    Um 9 Uhr morgens nehmen wir ein letztes gemeinsames Frühstück ein (Ann: Thaisuppe mit Reis und Heineken, ich: Fleischkäse mit Spiegelei und Pommes und Radler). Schweren Herzens (und Magens) setze ich mich schließlich in mein Taxi. Sie winkt mir hinterher, bis ich am Horizont verschwinde.

    Wir sehen uns garantiert wieder.

    Ich bin glücklich.

    Du wirst mir fehlen, du Stadt meiner Träume.

    Das ist Lek, die beste Freundin von Ann:

     

    Ann: Ist sie nicht süß?

     

    Die Sukhumvit Road – hier habe ich den größten Teil meiner Zeit verbracht:

     

    Auf dem Weg zum Flughafen:

     

    Hotelbar:

     

    Hotelschrein (mit Ann):

     

    Ein schönes Paar:

     

    Ich krieg nicht genug von dieser Frau:

     

    ENDE

     

    Abgelegt unter Gastautoren | Kommentare deaktiviert für Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 3

    Philippines

    Erstellt von Admin am 29. April 2009

    In der Gogobar in Angeles City.

    Abgelegt unter Fotos | Kommentare deaktiviert für Philippines

    Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 2

    Erstellt von Admin am 29. April 2009

    Erschwerend hinzu kommt, dass ich den Engländer in der Kabine neben mir permanent keuchen und stöhnen höre. Es klingt als genösse er gerade eine endlose Kette multipler Orgasmen. Mit dicken Eiern liege ich im Dunkeln und beginne die Sache so langsam persönlich zu nehmen. Offensichtlich kriegt’s hier jeder so richtig gut besorgt – nur ich nicht. Wahrscheinlich weil ich Deutscher bin. Verdammt. Offensichtlich ist der Holocaust mal wieder schuld daran, dass ich nicht auf meine Kosten komme.

    Dann ist die Massage zu Ende. Beim Gehen linse ich in die Kabine des Engländers. Was ich sehe, beruhigt mich ein wenig. Offensichtlich entspringen die lauten Stöhner des Briten weniger der Lust als dem Schmerz. Er kommt nämlich gerade in den Genuss einer Thai-Massage der schmerzhaften Sorte. Eine Thai hüpft auf seinem Rücken herum, eine andere verdreht ihm die Füße. Damit wäre wenigstens das geklärt.

    Ich zahle meine 6 Euro (für eine Stunde Öl-Massage) und gehe.

    Tatort:

     

    Kaufrausch:

     

    Mandy und Sandy können ihr Glück, einen so geilen Typen wie mich kennengelernt zu haben, kaum fasssen:

     

    Nackte Tatsachen:

     

    Es ist kurz vor Mitternacht. Durch die unbefriedigende Massage relativ aufgeheizt, mache ich mich auf den Weg ins Thermae (Sukhumvit, zw. Soi 15 u. 17). Dieser Club wurde mir bereits verschiedentlich empfohlen. Als ich die Kaschemme betrete, macht sich Ernüchterung breit: Ich bin der einzige männliche Gast, der riesige Laden ist gähnend leer. Abgesehen natürlich von rund 30 Damen die mich so hungrig anstarren wie Aasgeier den Kadaver. Ich bestelle mir das übliche Radler (trinke nichts anderes mehr – so bewahre ich einen halbwegs kühlen und klaren Kopf) und sondiere die Lage.

    Ich lache zwei Mädels an – offensichtlich Freundinnen. Die eine ist von knabenhafter Statur und wunderbar quirlig. Die andere hat ein üppiges Dekollete und ein träges Lächeln. Ich lade beide auf einen Drink ein. Von meiner Großzügigkeit angelockt, rückt mir die Barfrau auf die Pelle. Um sie auf Distanz zu halten – sie ist ungefähr 102 Jahre alt und zerfurcht wie der Grand Canyon – spendiere ich auch ihr einen Drink. Das entpuppt sich als großer Fehler. Die Alte fasst diesen barmherzigen Akt nämlich als Einladung auf und quetscht sich zwischen mich und die Mädels. Als ich kurze Zeit später eine Hand spüre die meinen Schenkel hochwandert, stelle ich mit Entsetzen fest, dass Methusalem tatsächlich mit mir anbandeln will. Die Greisin packt immer fester zu und versucht mich mit ihrem charmantesten Lächeln (sie hat noch höchstens 5 Zähne im Mund) rumzukriegen. Sie beugt sich zu mir und ich spüre den Atemhauch des Todes. Schließlich habe ich genug: Ich befreie mich aus ihrem eisernen Griff und ziehe mit den beiden Ladies von dannen.

    Wir gehen direkt in mein Hotel. Nachdem wir die Minibar geplündert haben, ziehen wir uns gegenseitig aus. Beide sind nicht wirklich der Hammer, aber durchaus annehmbar (die Rede ist hier übrigens NICHT von den Damen auf den Fotos). Die Üppige leidet jedoch unter einem ernsthaften Makel: Was im Dämmerlicht der Bar nach Knutschflecken aussah, sind in Wirklichkeit Brandwunden. Davon hat sie ungefähr ein Dutzend. Und ein paar sind noch nicht wirklich verheilt – weitere Einzelheiten will ich euch ersparen. Ich führe ein stilles Zwiegespräch mit meiner Libido und überzeuge sie schließlich davon, dass derlei optische Mängel keinerlei Einfluss auf meine Potenz haben sollten. Einen Gebrauchtwagen würde ich ja auch nicht verschmähen, nur weil er ein paar kleine Lackschäden hat.

    Wir duschen zusammen und alles wird gut. Vier Frauenhände auf einem Männerkörper sind einfach eine feine Sache. Wir trollen und aufs Bett und ich fühle mich sehr wohl. Ein Paar Lippen auf dem Mund, ein Paar Lippen am Schwanz – mehr braucht es wirklich nicht zum Glücklichsein (dieser Satz könnte glatt als Weisheit duchgehen). Schließlich bumse ich die Pralle, registriere mit Wohlgefallen ihre wogenden Brüste und spritze zufrieden ab. Ich gebe den Beiden je 20 Euro und schicke sie nach Hause.

    Grob überschlagen werde ich in den 14 Tagen in Bangkok knapp 1500 Euro auf den Kopf hauen. Das Hotel kostet mich noch mal mindestens 400 bis 500 Euro.
    Dann kommt noch der Flug dazu – noch mal 500 Euro. Scheiße: Jetzt, wo ich das zusammenrechne, tut’s mir doch ziemlich weh.

    Der einzige fixe Kostenpunkt ist jedoch der Flug. Alles andere geht viel billiger. Hotels sind in Bangkok ab 10 Euro die Nacht zu haben (mit Air-Condition). Und zum Lebensunterhalt reichen für 14 Tage auch 500 Euro aus – man muss ja nicht unbedingt jeden Tag mehrmals abspritzen. Macht summa summarum also um die 1100 Euro die du mindestens einkalkulieren solltest. Bei Gelegenheit werde ich das Ganze noch mal explizit aufschlüsseln.

    8. Tag:

    Ich stehe nach Einbruch der Dunkelheit auf und gehe erstmal zur Massage. Ich will es noch mal im selben Laden wie gestern probieren – kann einfach nicht glauben, dass sich meine verlässlichen Informanten so getäuscht haben sollten. Wieder wähle ich eine Stunde Ölmassage. Diesmal bekomme ich keine Dicke, sondern eine Schlanke zugeteilt. Sie sieht nicht übel aus, ist aber schon mindestens 40 Jahre alt. Zudem macht sie einen ziemlich züchtigen Eindruck. Sich diese Frau mit (m)einem Schwanz im Mund vorzustellen, fällt mir schwer.

    Wir verziehen uns in die Dunkelkammer und das gleiche Spiel wie am Tag zuvor beginnt. Sie ölt mich ein, streichelt mich sanft, und knetet mich durch. Ich bekomme selbstverständlich wieder einen Harten und mache wieder keinen Hehl daraus. Sie straft mein gutes Stück mit völliger Missachtung und tut nur ihren Job. Nach 45 Minuten Massage träufelt sie sich ein letztes Mal Öl in die Hände. Dann nimmt sie das Handtuch von meinem Schwanz und beginnt ihn gefühlvoll zu reiben.
    Völlig überrascht ob dieser spontanen Wohltat, fällt es mir schwer meine Fassung zu bewahren. Ich wage nicht sie anzufassen, liege nur regungslos (na ja, fast regungslos) da und lasse es geschehen. Die Lady geht sanft aber unnachgiebig zur Sache – offenbar sind schon viele Schwänze durch ihre Hände gegangen. Mein Orgasmus ist so explosiv, dass ich mir das Sperma vom Kinn wischen muss. Ich gebe ihr ein üppiges Trinkgeld (6 Euro Massage, 6 Euro Tip) und verschwinde.

    Die Dame, mit der ich mich heute Nacht zum zweiten Mal treffe:

     

    Deswegen bin ich jetzt auch raus. Tschüß!

    Des weiteren gestaltet sich die Lage wie folgt:

    Es ist 11 Uhr abends. Ich bin vor 2 Stunden aufgestanden. Mein Schwanz schmerzt (aber kein Grund sich Sorgen zu machen – hat natürliche Ursachen). Die tägliche Kolumne fällt deshalb heute leider aus.

    Lasst’s euch gutgehen!

    Hallo.

    Ich bin’s.

    Seit gestern habe ich rote Pickel auf beiden Schenkeln. Mal sehen wie sich die Sache entwickelt. Melde mich demnächst wieder – dieses Internet-Cafe schließt jeden Moment.

    8. Tag/2. Teil:

    Ich verlasse den Massagesalon und habe ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Überhaupt lächle ich in letzter Zeit viel häufiger als normalerweise.

    Lächeln ist die Grundlage jeglicher Kommunikation in Thailand. Besonders für Touristen gilt: Beende jeden Satz mit einem Lächeln. Schlechte Laune gibt es in Thailand nicht. Zumindest wird sie nicht offen zur Schau gestellt. Auch Unbeherrschtheit gilt als verachtenswert. Wer die Stimme erhebt, wer laut schimpft und möglicherweise dazu wild gestikuliert, erreicht damit – egal in welcher Situation – garantiert überhaupt nichts, sondern verliert nur sein Gesicht.

    Auch die Anwendung von körperlicher Gewalt hat einen ganz anderen Stellenwert als hierzulande. Ihre Anwendung ist – quer durch alle Schichten – streng verpönt.
    Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass Eltern ihre Kinder schlagen. Selbst marodierende Jugendliche sind in Bangkok selten – die bei uns allgegenwärtigen Stressertürken glänzen durch Abwesenheit. Heranwachsende rebellieren gegen das System höchstens durch den Kauf eines irrsinnig lauten Motorrads, mit dem sie des Nachts an illegalen Straßenrennen teilnehmen.

    Die allgegenwärtige Friedfertigkeit führt zu einem sehr entspannten Miteinander und einem angenehmen Umgangston. Natürlich hat die Unterdrückung sämtlicher Aggressionen auch negative Folgen. Psychische Krankheiten sind in Thailand weit verbreitet. Auch der Drogenkonsum hat bedenkliche Ausmaße angenommen. Unter Einfluss von Rauschmitteln (vorzugsweise Amphetaminen) kommt es immer wieder zu blutigen Straftaten.

    Wer prüfen will, ob er im thailändischen Alltag bestehen kann, sollte unbedingt folgenden Psychotest absolvieren:

    1.) Wie reagierst du, wenn dein Tuk-Tuk-Chauffeur fährt wie der Henker, einen weit überhöhten Preis verlangt und dir das Wechselgeld in kuwaitischen Dollars auszahlt?

    a) Ich bepöble ihn, packe ihn am Kragen und steche seine Reifen auf.
    b) Ich lächle.

    2.) Wie reagierst du, wenn die zwei Bier, die du tief in der Nacht an einem schäbigen Straßenimbiss konsumierst, plötzlich 14 Euro kosten?

    a) Ich haue dem Verkäufer die leere Flasche über den Schädel, klaue seine Tageseinnahmen und stecke seinen Stand in Brand.
    b) Ich lächle.

    3. Wie reagierst du, wenn sich die versprochene sanfte Thaimassage als brutale Folter entpuppt?

    a) Ich flüchte, laut um Hilfe schreiend, nackt auf die Strasse.
    b) Ich lächle.

    2.) Wie reagierst du, wenn der Ladyboy den du mit aufs Zimmer nimmst, versucht dein Handy und dein Geld zu klauen?

    a) Ich trete ihm in die Eier, fessle ihn ans Bett, ficke ihn in den Arsch und rufe die Polizei.
    b) Ich lächle.

    Wenn du auch nur eine Frage mit a) beantwortet hast, solltest du deinen geplanten Thailand-Urlaub noch mal überdenken. Oder es mit Valium versuchen.

    8. Tag/3. Teil:

    Ich spaziere gegen 3 Uhr nachts durch die Strassen der Stadt. An einem Imbiss treffe ich zwei süße Mädels. Die eine hat wunderbar volle Lippen, die andere einen gertenschlanken Körper. Beide wirken wie liebenswerte Teenies (dabei sind sie 23 und 25 Jahre alt). Ich quatsche sie an und nehme sie mit in mein Hotel (siehe Bild 3+4). Keine tolle Idee. Die beiden führen sich auf wie zwei doofe Vierzehnjährige. Die eine will sich nicht ausziehen („I’m to fat“), die andere springt wie ein Flummi durchs Zimmer und entschlüpft immer wieder meinen Armen.

    Mir wird das Ganze zu blöd und ich dusche alleine. Als ich wieder ins Zimmer trete, sind beide wenigstens halbwegs entkleidet. Was ich sehe, macht mich nicht wirklich heiß. Schöne Scheisse: All meine antrainierten Instinkte sind mir in Thailand abhanden gekommen. Einer europäischen Frau sehe ich im Gesicht an, ob sie schöne Titten hat. Thailändische Gesichter hingegen kann ich nicht lesen (ich kann in diesem Kackland ja nicht mal Männer von Frauen unterscheiden). So muss ich mich jede Nacht auf ein Vabanquespiel einlassen.

    Die Hühner taktieren: Sie versuchen, mir durch exzessives Blasen einen vorzeitigen Abgang zu bereiten. Offenbar wollen sie sich vor dem Ficken drücken. Da sind sie bei mir an den Falschen geraten. Stoisch halte ich durch und warte, bis sie aus der Puste kommen. Dann packe ich die Erste und beginne sie zu nageln. Die Zweite rollt sich derweil zur Seite und stellt sich schlafend. „Du bist sowieso hässlich“, denke ich mir, ignoriere sie und spritze relativ freudlos in die relativ ausgeleierte Muschi der anderen.

    9. Tag:

    Ich wache nach Einbruch der Dunkelheit auf und besuche meinen neuen Lieblings-Massage-Salon. Ich lasse mir eine Öl-Massage mit Extras verabreichen und bin mit diesem Start in den Tag sehr zufrieden.

    Danach statte ich Baron’s Fashion (Sukhumvit, zwischen Soi 5 und Soi 7) einen Besuch ab. Dieser indische Schneider ist bekannt für seine gute Arbeit und verglichen mit deutschen Verhältnissen geradezu spottbillig. Ich bestelle einen Nadelstreifenanzug (Einreiher, 65 Prozent Wolle). Im Paket mit drei Hemden, einer Krawatte und einem knielangen Mantel bezahle ich 370 Euro. Mein Körper wird komplett vermessen. Maßanfertigung ist hier Standard – Ware von der Stange gibt es nicht.

    Die Freuden der Nacht beginnen mit einem Besuch bei Gulliver’s (Sukhumvit, Soi 5). In der riesigen Sportbar europäischer Prägung bestelle ich mein erstes Radler und ergötze mich am Anblick einiger Edelnutten (unverkennbare Merkmale: meterdicke Schminke, perfekte Körper, Goldschmuck bis zum Abwinken, gelangweilt-gieriger Blick).

    Ich ziehe weiter und treffe auf der Strasse Vicky. Vicky ist 21 Jahre alt und hat eine leckeren milchweißen Teint sowie knackige Silkikonbrüste. Ich lasse mir ihre Telefonnummer geben und gelange zur Überzeugung, es mit einem Ladyboy zu tun zu haben.

    Ich lasse sie/ihn sitzen und lande in einer Pool-Bar (Sukhumvit, Soi 4, Nähe Nana Plaza) in der ohrenbetäubender amerikanischer Hip-Hop läuft (Billard ist momentan Trendsport in Bangkok). Ich fühle mich sehr wohl und bin gerne bereit 8 Euro für zwei Bier (für mich und irgendeine Schabracke die aus unerfindlichen Gründen auf meine Rechnung mittrinkt) abzudrücken. Als der Schuppen um kurz nach 1 Uhr schließt, ist meine morgendliche Müdigkeit endgültig gewichen.

    Es ist großartiges Wetter und die Party geht auf der Strasse weiter. Die Bevölkerung von Bangkok ist glücklicherweise sehr flexibel: Sobald um 1 Uhr alles dicht macht, schlägt die Stunde der fliegenden Händler. Tische und Stühle schießen wie Pilze aus dem Boden und unter der Hand gibt es überall Bier und Schnaps (normalerweise darf ab 1 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden).

    Ich geselle mich zu zwei Transen und einer grauen Maus an den Tisch, magisch angezogen von den riesigen Silikontitten des einen Ladyboy. Nachdem ich mich an dem großartigen Busen sattgesehen habe, widme ich meine Aufmerksamkeit der grauen Maus. Die ist bei genauerer Betrachtung gar nicht grau, sondern vielmehr bildhübsch. Ihre Schönheit fällt mir erst auf den zweiten Blick auf, weil sie auf die übliche Aufmachung verzichtet: Kein leuchtend roter Lippenstift, keine Schminke, kein kurzer Rock. Sie hat einen großen Julia-Roberts-Mund, ein strahlendes Lächeln und feste, mittelgroße Brüste.

    Ich spendiere ihr einen Drink und frage sie, ob sie mit auf mein Hotelzimmer kommen will. Sie verneint. Das Brett trifft mich mit voller Breitseite. Völlig verstört spendiere ich ihr einen zweiten Drink und schenke ihr fünf rote Rosen. Eine Stunde später frage ich sie noch mal. Sie lehnt erneut ab mich zu begleiten. Leicht angefressen frage ich sie, was eigentlich mit ihr los sei. Sie erklärt mir, sie sei ein anständiges Mädel und nicht auf flüchtige Abenteuer aus. Ich spendiere ihr einen weiteren Drink und mache ihr einen Heiratsantrag. Sie lacht nur. Jetzt erwacht mein sportlicher Ehrgeiz. Ich will nicht akzeptieren, dass mir das Schlaraffenland seine Grenzen aufzeigt. Ich biete all meinen Charme auf.

    Gegen 4 Uhr erklärt sie sich endlich bereit, mit auf mein Zimmer zu kommen – allerdings nur um zu schlafen, nicht um zu vögeln. Ich denke über ihr Angebot nach. In trauter Zweisamkeit könnte ich sie ja vielleicht doch noch knacken. Rasch verwerfe ich diesen Gedanken. Ich könnte es moralisch nicht verantworten, dieses brave Mädel dazu zu bringen, seinen hehren Prinzipien untreu zu werden. Ich verabschiede mich und bin um eine Erkenntnis reicher: Man kann selbst in Thailand nicht alles ficken.

    Keine Zeit.

    Treffe mich in einer Stunde mit zwei Mädels. Hätte nur ein paar Fotos zu bieten: (leider zu verwackelt)

    Das ist Ann. Sie ist 28 Jahre alt, hat Silikonbrüste und wiegt 38 Kilogramm (hat sich extra vor mir auf die Waage gestellt).
    Ich mag sie sehr. Leider ist es unmöglich, scharfe Bilder von ihr zu schießen. Sie ist etwas hyperaktiv.

    Bericht folgt morgen.

    Hallo ihr Lieben.

    Es ist 22 Uhr in Bangkok. Ich sitze im Internetcafe – und das schließt in genau 53 Minuten. Mal schauen, wieweit ich komme.

    Ich trage heute eines meiner unzähligen DIESEL-Fake-Shirts. Als ich das heute morgen (17.30 Uhr; länger darf ich nicht pennen – sonst macht die Putzfrau nicht mehr sauber) etwas genauer betrachtete, war ich doch etwas überrascht. Unter dem kühn geschwungenen DIESEL-Schriftzug auf Vorder- und Rückseite ist ein weiterer untergebracht. Auf dem steht folgendes zu lesen: ULTRA VIOLENT SKIN BLOCK. Seltsam: Gibt es dieses Motiv auch als DIESEL-Original?

    Fortsetzung folgt…

     

    Abgelegt unter Gastautoren | Kommentare deaktiviert für Geng Ben: One Night in Bangkok Teil 2